Das Team der TU Ilmenau hat beim internationalen Computerwettbewerb „Hard & Soft“ den ersten Platz errungen. Der traditionsreiche Studierendenwettstreit wird von der rumänischen Universität „Stefan der Große“ in Suceava ausgerichtet und fand in diesem Jahr zum bereits 26. Mal statt.

15 Mannschaften aus sechs Ländern stellten sich der anspruchsvollen und komplexen Aufgabe, innerhalb von fünf Tagen ein autonomes Robotersystem zu bauen, das Menschen mit Behinderungen, ältere oder pflegebedürftige Menschen oder Kinder mit Lernschwierigkeiten unterstützt. Die Wettbewerbsaufgabe verlangte damit ein breites Spektrum an Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung, Vernetzung, Sensoren, Datenverarbeitung und App-Design, aber auch in Projektmanagement und Teamwork.

Die Ilmenauer Studierenden entwickelten den Roboter „Larry“, der Kinder mit Rechen- und Leseschwäche beim Lernen unterstützt. In Interaktion mit dem Roboter lösen die Kinder Matheaufgaben oder reagieren auf Anweisungen in Lesetexten. Larry kann darüber hinaus Emotionen erkennen und darauf reagieren, was insbesondere für Kinder mit Autismus-Symptomen ein hilfreiches Feature darstellt.


Die Bewertung der international besetzte Jury umfasste sämtliche Wettbewerbsphasen – vom Entwurf über die laufenden Arbeiten bis hin zur öffentlichen Demonstration. Erstmals floss auch die gegenseitige Bewertung der teilnehmenden Mannschaften in das Gesamturteil ein. Bei der Abschlusspräsentation wurde das vierköpfige Team der TU Ilmenau einstimmig zum Sieger des Wettbewerbs gekürt. Der Ilmenauer Beitrag „habe sowohl mit seinem technischen als auch pädagogischen Konzept und nicht zuletzt dem guten Aussehen von Larry überzeugt: ein knallgrüner Dino mit aufgesticktem Logo der TU Ilmenau, der sogar tanzen kann.“

Der Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, der gemeinsam mit dem Direktor der TU Ilmenau International School, Dr. Frank March, am Wettbewerbsfinale teilnahm, zeigte sich sehr erfreut über den Ilmenauer Erfolg: „Wir pflegen mit unserer Partnereinrichtung in Suceava seit vielen Jahren enge Kontakte und haben wiederholt an diesem anspruchsvollen und spannenden Wettbewerb erfolgreich teilgenommen. Dass wir in diesem Jahr den Sieg mit nach Hause nehmen durften, freut mich ganz besonders, ist dies doch ein Ausweis für Ausbildungsqualität und Leistungsfähigkeit. Mein herzlichster Glückwunsch geht an unser Studierendenteam von der Fakultät für Informatik und Automatisierung und seinem Betreuer, Kollegen Dr. Detlef Streitferdt. Große Anerkennung und Dank für diese herausragende Leistung!“

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