Ein Viertel weniger Taschengeld als Jungs, ein Fünftel weniger Arbeitslohn als Männer, in den Kommunalparlamenten nur ein Viertel aller Sitze – der Faktencheck zeigt: Frauen und Mädchen sind gegenüber Männern und Jungen nach wie vor im Nachteil. Darauf weist die Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März hin.

Und weil Fakten Schwarz auf Weiß eingängiger sind, gibt es den Fakten-Check zur Gleichstellung jetzt auch als Postkarte, herausgegeben von der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen. Sieben nackte Tatsachen sind dort versammelt, veranschaulicht durch einprägsame Grafiken, die zeigen: Der Kuchen für Frauen ist nicht so groß wie der der Männer. Besonders krass: Frauen erhalten weniger als halb so viel Alterssicherungsleistungen wie Männer. Dafür leisten sie deutlich mehr unbezahlte Sorgearbeit – kümmern sich also um Kinder oder zu pflegende Angehörige.

„Schon dieser kurze Faktencheck auf einer  Postkarte macht deutlich, wie es um die Gleichstellung von Männern und Frauen bestellt ist“, sagt Petra Mundt, die Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover. Sie erinnert daran, dass die Gleichstellung von Männern und Frauen in der Verfassung festgeschrieben ist. „Diesen Verfassungsauftrag müssen wir erfüllen. Es zählen nicht gute Worte, sondern Taten. Bisher sind die Schritte zur Veränderung zu klein.“


Die Postkarte wird in Gaststätten und öffentlichen Einrichtungen in der gesamten Region verteilt werden. Wer sie dort  nicht findet, kann die Postkarten beim Team Gleichstellung per Mail an gleichstellung@region-hannover.de bestellen.

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