„Print ist tot!“ ist ein Credo, das mittlerweile geradezu gebetsmühlenhaft von Online-Journalisten und Bloggern verbreitet wird– und das die Printmedien inzwischen mit einem gelassenen „Totgesagte leben länger“ kontern können. Denn die vermeintlichen Dinosaurier haben längst dazugelernt und spielen gekonnt auf der Print-to-Web-Klaviatur. Das zeigt sich besonders bei Fachzeitschriften für die Baubranche, wie eine Untersuchung von BauInfoConsult zum Thema Kommunikation und Mediennutzung am Bau zeigt. Besonders im SHK-Handwerk gilt die Fachpresse nach wie vor als unentbehrlich – wenn auch immer öfter auch in der Webversion.

In einer Telefonbefragung wurden 123 SHK Installateuren mit einer zugespitzten These konfrontiert: „Die Bedeutung der Fachzeitschriften für meine tägliche Arbeit hat in den letzten Jahren abgenommen.“ Fast die Hälfte der Handwerker stimmte zu (46 Prozent) – also Wasser auf die Mühlen der Printmedien-Basher? Dem steht eine Mehrheit von 52 Prozent der Befragten entgegen, die dies teilweise vehement bestreiten.

Dazu kommt noch: Die generelle Bedeutung der Fachpresse für Auszubildende und andere Anfänger im Beruf ist bei vier von fünf Handwerkern unstrittig – also auch bei den meisten „alten Hasen“, die zuvor angegeben hatten selbst nicht mehr auf Fachzeitschriften angewiesen zu sein.   


Dazu kommt: Die SHK-Fachzeitschriften gibt es längst nicht mehr nur auf dem Papier. Die redaktionelle Pflege der Fachverlagsseiten ist für die Arbeit vieler Redaktionen mittlerweile genauso wichtig wie die Erstellung der Printausgaben. Kommt das auch beim Fachpublikum an? Die Düsseldorfer Marktforscher wollten es noch genauer wissen und fragten bei 112 ausgewiesenen Fachmagazin-Lesern aus dem SHK-Handwerk explizit nach den Internetseiten zu ihren abonnierten Magazinen.

In der Tat bestätigen 48 Prozent der Zeitschriftennutzer, dass sie Informationen mittlerweile öfter in der Online-Version beziehen als im Heft zu blättern. Auch hier sind die SHK-Installateure gespalten: Bei fast gleich viele Traditionalisten (46 Prozent) kann von einem Übergewicht der Online-Version nicht die Rede sein. Die Marketingabteilungen der Industrie sind also gut beraten, ihr Anzeigen-Budget weiter auf Print und Online aufzuteilen. Schließlich ist auch die SHK-Zielgruppe in beiden Formaten geradezu gleich stark unterwegs.

Über die Studie: BauInfoConsult Kommunikationsmonitor 2018

Die beschriebenen Ergebnisse werden in der Studie Kommunikationsmonitor 2018 für alle behandelten Zielgruppen dargestellt (neben SHK-Installateuren sind dies Bauunternehmer, Maler/Trockenbauer und Bauträger/Wohnungsanbieter). Auf einer Datenbasis von 550 Telefoninterviews enthält der Bericht ausführliche Informationen zum Informationsverhalten in der Branche mit einem Schwerpunkt auf Onlinenutzung und kann bei BauInfoConsult käuflich erworben werden. Die Studie wirft u. a. ein Licht auf:

  • Nutzung/Bewertung von Informationsquellen
  • Informationsrecherche im Internet
  • Webseiten von Herstellern
  • Informationen durch persönlichen Kontakt (Messen, Außendienst, Fachhandel)
  • Fachzeitschriften
  • Print to Web
  • Social Media
  • Apps
  • u.a.

Der Kommunikationsmonitor 2018 – Informations- und Onlinenutzung am Bau kann zum Preis von 1.799 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bestellt werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

 

Über die BauInfoConsult GmbH

BauInfoConsult ist ein auf die Bau-, Installations- und Immobilienbranche spezialisiertes Unternehmen. Wir führen Marktforschungsprojekte durch und stellen Informationen auf Basis von ausgewählten und sorgfältig geprüften Sekundärquellen bereit. Die Produkte von BauInfoConsult liefern Informationen, die als Grundlage für marktrele-vante Entscheidungen herangezogen werden können. Um immer einen Überblick über aktuelle Marktentwicklungen zu haben, können Sie sich auf für unseren kostenlosen Newsletter, das BauInfoConsult Update, einschreiben.

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