Das Trendforschungsunternehmen TREND ONE ermittelt jedes Jahr die Trends, aus denen sich Innovationen entwickeln, die nachhaltigen Einfluss auf unseren zukünftigen Alltag haben. Die Fraunhofer Academy hat sich die Themen genauer angeschaut, die sich auf das Berufsleben der nächsten Jahre auswirken können. Folgende Trends werden unserer Ansicht nach in der nahen Zukunft für den Weiterbildungsbereich am relevantesten.

Die neue Art des Arbeitens

Noch haben die meisten Arbeitnehmer einen festen Arbeitsplatz und starre Arbeitszeiten, doch dies ändert sich nun. Immer mehr führen das Berufsleben eines digitalen Nomaden. Statt einem konstanten Schreibtisch gibt es in wachsender Zahl flexible und ortsunabhängige Arbeitsplatzmodelle. Auch die Handhabung mit Arbeitszeiten wird flexibler und projektbezogener.


Dadurch ändert sich die Art und Weise der Zusammenarbeit. So wird in manchen Betrieben zum Zwecke von agilen Projekten bereits in wechselnden Teams gearbeitet. Für Vorgesetzte ist dadurch ein Umdenken nötig. Denn der klassische Führungsstil funktioniert kaum, wenn die Mitarbeiter nicht in Sichtweite sind.  Deshalb ist es ratsam, den Führungsstil der veränderten Zusammenarbeit anzupassen: Unternehmen müssen alle Mitarbeiter an Verantwortung und Umsetzung beteiligen. Solche Veränderungen der Führungsphilosophie und der Leadership-Struktur bedeuten einen großen Schritt in Richtung Arbeiten der Zukunft. Mehr darüber, welche Skills und Voraussetzungen es für die durch digitale Transformation entstandene Arbeitsmodellveränderung braucht, können Sie in unserem Blogbeitrag „Die sieben Skills des Mitarbeiters 4.0“ nachlesen.

Digitales Lernen auf dem Vormarsch

Die Digitalisierung verändert aber nicht nur, wo und wie wir arbeiten, sondern auch die Art, wie wir uns weiterbilden und unsere beruflichen Qualifikationen erlangen. Auch auf diesem Gebiet gibt es schon Veränderungen in Richtung orts- und zeit-unabhängiger Angebote. Eine der neuen Möglichkeiten, sich Wissen abseits der klassischen Präsenzkurse anzueignen, sind Webinare. Dies sind von Experten über das Internet gehaltene Seminare. Beispielsweise bietet die Fraunhofer Academy Einblicke in das Thema: „Fit für die Digitalisierung“ an. Ein weiterer Weg des agilen und flexiblen Lernens sind sogenannte Lernplattformen. Bei der Fraunhofer Academy ist dies die „iAcademy“. Dort finden sich nicht nur lehrreiche Digital-Lehrgänge, sondern auch eine Autorensoftware zur Erstellung eigener Lerninhalte. Mehr über die Erstellung von Lern-Apps erfahren Sie hier. Wenn Sie sich über die Lehrinhalte informieren oder direkt die Lernplattform besuchen möchten, finden Sie diese unter iAcademy.

Evolving Education – Weiterbildungs-„Netflix“

Ein weiteres und ganz spezielles Modell der agilen Weiterbildung ist das „Netflix“ für Lerninhalte. Also im Prinzip eine Cloud-basierte zentrale Plattform für Learning-on-demand, die von den Nutzern nach jeweiligem Wissensbedarf genutzt wird. Denkbar sind auch ähnliche Plattformen für Arbeitsanweisungen und Wissensdatenbanken. Einen interessanten Einblick zu dem Thema finden Sie in unserem Blogbeitrag „Weiterbildungs-Netflix als Weiterbildungsinitiative der Politik“.

Der Lifestyle der Selbstoptimierung

Digitale Tools, die zur Selbstoptimierung eingesetzt werden, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. So werden Apps genutzt, um die täglichen Schritte zu messen, die Schlafgewohnheiten zu überwachen – ja sogar, um diese zu steuern. Der Trend der „Lebensvermesser“ ist noch lange nicht am Ende. Denkbar ist es auch, die Lernerfolge ähnlich messbar und ähnlich teilbar zu machen wie beispielsweise die Bestzeit bei der Lieblings-Wanderstrecke. Auch die Apps der iAcademy stellen fest, welche Fortschritte bereits erreicht wurden und bieten Vorschläge, wo man sich noch optimieren kann. Mehr dazu haben wir Ihnen auf unserem Blogbeitrag „Von Selbstoptimierern und Lebensvermessern“ zusammengestellt.

Innovation Culture

Mit diesen neuen flexiblen Methoden der Wissenserweiterungen kommen auch ganze neue Möglichkeiten, neue Blickwinkel und frische Lösungsansätze ins Spiel. Das führt wiederum zu neuen Innovationen, dem neuen Schlagwort der Wirtschaft.

Die Umstrukturierung zu einer Innovationskultur gilt als die Lösung, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Hierfür werden in zahlreichen Unternehmen bereits Innovation Labs eingerichtet und agile Arbeitsmethoden wie beispielsweise Design Thinking eingeführt. Zudem binden manche Firmen innovative Kunden und Stakeholder bei der Ideenfindung und der Produktentwicklung im Rahmen von sogenannten Open Innovation Modellen ein. Diese Entwicklung zeigt, dass der beschriebene Wandel des Arbeitslebens sich bereits in Gang gesetzt hat.

Wir werden diese Trends im Auge behalten und Sie nicht nur auf dem Laufenden halten, sondern jeden dieser Trends einen eigenen Themenmonat widmen. Dabei werden wir die einzelnen Trends aus Academy-Sicht interpretieren, Anwendungsmöglichkeiten vorstellen und Vorteile erläutern. Es lohnt sich also, dranzubleiben und uns zu folgen.

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