Das Saubermann-Image des Wolfsburger Automobilkonzerns Volkswagen ist durch den Dieselskandal angeschlagen. Dies soll sich schnell wieder ändern und so könnte sich der Autobauer mit 100.000 Elektrofahrzeugen ab 2020 und einer Verzehnfachung auf 1.000.000 Elektrofahrzeuge innerhalb von nur 5 Jahren zum Öko-Weltmarktführer entwickeln. In der gesamten VW-Gruppe ist sogar von bis zu 3 Millionen Fahrzeugen die Rede, welche rein elektrisch betrieben werden. Die ökologische Bilanz soll scheinbar definitiv wieder sauber werden. Auch der Münchener Autobauer BMW will bis 2025 bis zu 25 % aller hergestellten Fahrzeuge rein elektrisch antreiben, was einer Menge von bis zu 600.000 Fahrzeugen entspricht. Etwa gleiche Zahlen bringt die schwäbische Luxusmarke Daimler ins Spiel und auch Ford will schon bis 2020 mindestens 13 Modelle mit rein elektrischem Antrieb anbieten. Global betrachtet wird wohl jeder Autohersteller dem E-Auto-Pionier Tesla folgen und rein elektrisch betriebene Fahrzeuge anbieten, auch gesetzliche Vorgaben über den CO2-Ausstoß machen dies unumgänglich. Die Zeit der fossilen Verbrennung zum sofortigen Verbrauch scheint fast vorbei. Nachfolger wird eine dezentralisierte Energieerzeugung mit lokalen Speichermöglichkeiten und eine neue Art der Mobilität. Neben dem Motor ist der entsprechende Energiespeicher, also ein wiederaufladbarer Akku, als Herzstück der Elektrofahrzeuge zu betrachten. Als klarer Favorit gilt hier der Lithium-Ionen-Akku. Wegen seiner hohen Energiedichte liefern Lithium-Ionen-Akkus über den gesamten Entladezeitraum eine konstante Leistung und weisen keinen Memory-Effekt auf. Neben der Elektromobilität spielt aber auch der Markt für dezentrale Energiespeicher eine immer entscheidendere Rolle. Der starke Ausbau der Energieerzeugung aus Windparks oder mittels Solarzellen ist zwar in Sachen Umweltschutz ein Riesenfortschritt, für die Stromnetze hingegen aber eine enorme Herausforderung, da die regenerativen Energiequellen bei der Stromerzeugung häufig extreme Schwankungen aufweisen. Deshalb arbeitet man mit Hochdruck daran, die Überkapazitäten mit Hilfe von Speichermöglichkeiten wie Vanadium-Redox-Akkus zunächst aufzunehmen, um sie später, bei Bedarf, wieder abgeben zu können. Der zukünftig enorme Bedarf an Akkus deutet also auf ein Angebotsdefizit bei den für die Akkuherstellung unentbehrlichen Rohstoffen wie Kobalt, Lithium oder auch Vanadium hin. Die Nachfragesteigerung wird die Angebotsausweitung wahrscheinlich weit überschreiten. Für Kobalt werden hier Anbieter wie etwa First Cobalt (ISIN: CA3197021064 / TSX-V: FCC), gefragt sein, die mit dem Zusammenschluss von drei ehemals eigenständigen Unternehmen im ehemaligen ‚Cobalt-Camp’ in der kanadischen Provinz Ontario die Produktion wieder aufnehmen wollen. Auch M2 Cobalt (ISIN: CA55379T1030 / TSX-V: MC), die neben Uganda auch in Australien aussichtsreiche Kobaltvorkommen entwickelt, könnte zunehmend in den Anlegerfokus rücken. Bei Lithium konnte sich der Preis pro Tonne Lithiumcarbonat von 6.000,- USD Mitte 2015 auf zwischenzeitlich mehr als 20.500,- USD steigern. Das kommt natürlich Explorationsgesellschaften wie der kanadischen Millennial Lithium Corp. (ISIN: CA60040W1059 / TSX-V: ML) zugute. Millennial entwickelt in der argentinischen Saltaprovinz zwei ‚Salarprojekte’ zur Gewinnung von Lithiumprodukten. Sowohl für das bevorzugte und am weitesten fortgeschrittene Projekt ‚Pastos Grandes’, wie auch für das Zweitprojekt ‚Cauchari East’ befinden sich alle für die Entwicklung notwendigen Rechte im Besitz des Unternehmens. Auch das in Spanien aktive australische Unternehmen Infinity Lithium (ISIN: AU0000007627 / ASX: INF) hat sich dem Rohstoff Lithium verschrieben. Infinity will sogar als erster europäischer Anbieter des begehrten Rohstoffes mit einer Jahresproduktion von rund 15.000 Tonnen Europas größter Lieferant werden. Viele weitere interessante Fakten zu den Angebots- und Verbraucher-Märkten sowie aussichtsreiche Profiteure dieser Entwicklung können Sie hier (- https://www.resource-capital.ch/de/reports/ansicht/battery-metals-report-2019.html -) im neuen, kostenfreien Battery Metals Report 2019 der Swiss Resource Capital AG nachlesen. 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Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. 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