Für seine Mitarbeiter erweitert REHAU die Möglichkeiten einer erstklassigen Betreuung des Familiennachwuchses: Zusätzlich zur engen Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten in Rehau ist das Unternehmen nun eine Kooperation mit der Diakonie Hochfranken eingegangen. Ziel ist es, berufstätigen Eltern auch im Notfall verstärkt unter die Arme zu greifen.

Im Rahmen eines Pilotprojekts bietet der größte Arbeitgeber der Region seinen rund 2300 Mitarbeitern am Firmenstammsitz in Rehau die Möglichkeit, Kinder bei Bedarf von geschultem Personal der Diakonie Hochfranken betreuen zu lassen – kurzfristig und kostenlos. Denn für die Dauer einer betrieblich bedingten "Notfall-Betreuung" übernimmt das Unternehmen die anfallenden Kosten.

"Wir wollen berufstätige Eltern damit weiter entlasten", sagt Dieter Gleisberg, Mitglied der REHAU Gruppengeschäftsleitung. Neben dem regulären Angebot über die Kindertagesstätten vor Ort, flexiblen Arbeitszeitmodellen oder Homeoffice- Möglichkeiten sei dies ein zusätzliches Angebot, "um Familie und Beruf bestmöglich unter einen Hut zu bekommen – vertrauensvoll und zuverlässig", sagt Gleisberg. "Insbesondere in unvorhersehbaren Situationen, im Notfall, bei Krankheit oder einem kurzfristigen beruflichen Termin, ist es schwierig, auf die Schnelle eine verlässliche Kinderbetreuung zu organisieren", weiß auch Kristin Vogt, HR Managerin für Recruiting und Personalmarketing. Sie selbst ist zweifache Mutter und freut sich, dass REHAU mit der Diakonie Hochfranken einen starken Partner für das Pilotprojekt am Standort Rehau gewinnen konnte.

Kinderbetreuung bietet die Diakonie im Bereich der Familienpflege regulär an, beispielsweise bei Krankenhausaufenthalten der Eltern. "Unsere Mitarbeiter sind erfahren und sehr gut ausgebildet, um gerade in Ausnahmesituationen individuell auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen", sagt Sebastian Oehme, Bereichsleiter Altenpflege & Erwachsenenhilfe bei der Diakonie Hochfranken. Dieses Angebot nun zu erweitern und berufstätigen Eltern im dringenden Bedarfsfall zur Seite zu stehen, begrüßt Oehme. Auch den Mitarbeitern der Diakonie selbst stehe dieses Angebot offen. Dass sich große Unternehmen wie REHAU um Lösungen bemühten, eine verlässliche Kinderbetreuung für ihre Mitarbeiter zu organisieren, sei nicht selbstverständlich. "Wir freuen uns ausgesprochen darüber. Dieses Pilotprojekt setzt ein deutliches Zeichen für Familienfreundlichkeit und partnerschaftliche Zusammenarbeit in unserer Region", sagt Oehme weiter.

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