Zum Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie erklärt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:

„Dieser Tarifabschluss tut vor allem den vielen Mittelständlern im Maschinen- und Anlagenbau richtig weh. Die komplexen Vereinbarungen und Prüfpflichten zur Arbeitszeit werden im betrieblichen Alltag zu erheblichen Unsicherheiten führen. Zudem verschärft die äußerst großzügige Regelung zur Verkürzung der Arbeitszeit die per se angespannte Fachkräftesituation nochmals. Die vergleichsweise lange Laufzeit des Tarifvertrags und die Möglichkeit, auch längere Arbeitszeiten zu vereinbaren, sind zwar grundsätzlich positiv, aber nur ein schwacher Trost. Einmalzahlungen, die an konjunkturelle Entwicklungen gekoppelt werden, sind prinzipiell der richtige Weg, dürfen aber nicht verstetigt werden. In Summe kommt dieser Tarifabschluss die Mittelständler zu teuer. Auch haben die Tagesstreiks der IG Metall das Arbeitsklima in vielen Unternehmen nachhaltig belastet. Die Gewerkschaften dürfen sich deshalb nicht wundern, wenn immer mehr industrielle Mittelständler eigene Wege gehen, um sich mit ihren Beschäftigten zu verständigen.“ 

Über den VDMA, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Der VDMA vertritt mehr als 3200 Betriebe des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit 1,35 Millionen Erwerbstätigen im Inland und einem Umsatz von 215 Milliarden Euro (2016) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.


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