Die Konjunktur im Bezirk der Handwerkskammer Karlsruhe ist im IV. Quartal 2017 mit ordentlich Schwung in die Jahreszielgerade eingebogen. So bewerteten 69,4% der befragten Betriebe ihre Geschäftslage mit gut und nur 7,4% mit schlecht. Impulse kamen vom Baugewerbe, das durch einen umfangreichen Auftragsbestand sein hohes Aktivitätsniveau im IV. Quartal halten konnte. Daneben stützte auch die ausgesprochen optimistische Verbraucherstimmung die Geschäftslage der Betriebe. Da in einigen Bereichen die Kapazitätsgrenze teilweise erreicht wird oder Fachkräfte fehlen, kann das Wachstumspotenzial nicht voll ausgeschöpft werden.

Die Umsatzentwicklung im Handwerk spiegelt die Geschäftslage teilweise wider. Im vierten Quartal 2017 meldeten 36,6% der befragten Betriebe ein Umsatzplus gegenüber dem Vorquartal, 55,7% gaben an, dass die Umsätze gleichgeblieben sind. 7,7% mussten sinkende Umsätze registrieren.

Erfreulich die Prognose: Die knapp 19.000 Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer Karlsruhe gehen auch für das 1. Quartal 2018 von guten Geschäften aus. So erwarten 64,7% eine gute Geschäftslage, 7,3% sind skeptisch was die Geschäfte im I. Quartal 2018 betreffen.


Die Zuversicht des Handwerks zeigt sich auch im Investitionsverhalten der Unternehmen. So haben 61,3% der befragten Unternehmen in den letzten drei Monaten Geld für Maschinen und Ausrüstung in die Hand genommen. Jeder Fünfte hat sein Budget dabei erhöht.

Alle sieben Handwerksgruppen – das Ausbau- und Bauhauptgewerbe, die Dienstleister, die Unternehmen des gewerblichen Bedarfs, das Kfz-Gewerbe, das Gesundheitshandwerk und das Nahrungsmittelhandwerk bewerten im IV. Quartal 2017 ihre Geschäftslage besser als vor einem Jahr.

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