Die TORWEGGE Intralogistics GmbH & Co. KG zeigt auf der LogiMAT 2018 die neuesten Entwicklungsschritte des fahrerlosen Transportsystems (FTS) TORsten. Das im vergangenen Jahr in den Markt eingeführte Fahrzeug ist inzwischen zu einem vielseitig einsetzbaren Transportroboter gereift. Wie er selbstständig Paletten von einer Förderstrecke aufnimmt, einen Roboterarm steuert und mit anderen Einheiten kooperiert, zeigt TORWEGGE vom 13. bis 15. März auf der Stuttgarter Messe. Zu sehen sind die Szenarien sowie weitere Lösungen des Intralogistikspezialisten in Halle 10 an Stand B39.

„Wir können mit TORsten zunehmend mehr intralogistische Prozesse automatisieren. Die Entwicklung schreitet sehr schnell voran“, sagt Uwe Schildheuer, Geschäftsführer der TORWEGGE Intralogistics GmbH & Co. KG. Sein Team arbeitet kontinuierlich an der Umsetzung innovativer Ideen. Auf der LogiMAT werden die Robotersteuerung, die Anbindung an bestehende logistische Prozesse und die Kollisionsvermeidung gezeigt. Am Messestand demonstrieren zwei TORstens verschiedene Anwendungsfälle.

Beide FTS sind mit Kufen versehen und können damit Paletten und Plattformen heben. Im ersten Szenario nimmt ein Fahrzeug eine Roboterplattform mit Greifarm auf und befördert diese zu einem der beiden Rollenförderer. Hier erfolgt ein Pick von der dort liegenden Palette. Anschließend transportiert TORsten den aufgenommenen Gegenstand zu dem zweiten Rollenförderer und legt ihn dort auf die Palette ab. Am Ende des Szenarios platziert das FTS die Plattform wieder an seinen Ursprungsort. „Wenn er entsprechend programmiert ist, lässt sich unser Transportroboter beliebig in bestehende Prozesse einbinden“, sagt Schildheuer. Die Voraussetzungen dafür haben die Entwickler geschaffen, indem sie TORsten mit einem leistungsfähigen Computer und einer Mehrachssteuerung ausgestattet haben.


Das zweite Szenario veranschaulicht, wie die Kooperation zweier FTS kollisionsfrei funktioniert. In diesem fahren beide Fahrzeuge jeweils einen Rollenförderer an und bringen anschließend eine Palette zu der gegenüberliegenden Bahn. Auf dem Weg dorthin kreuzen sich die Wege der beiden TORstens. Dabei weichen sie sich gegenseitig aus und umfahren selbstständig Hindernisse. Gewährleistet wird dies durch eine spezielle Sensorik. „Wer unsere FTS einsetzt, kann sich darauf verlassen, dass alle sicherheitsrelevanten Kriterien für die Verwendung in Produktion und Logistik berücksichtigt wurden. Dazu gehört auch die Kollisionsvermeidung“, sagt Schildheuer. Die Szenarien werden nach Beendigung durchgängig wiederholt.

TORWEGGE verbaut im Rahmen der Demonstrationsszenarien ausschließlich Komponenten aus eigenem Hause. Die Messebesucher können sich also auch ein Bild über die weitere Beratungs- und Lösungskompetenz des Unternehmens machen. So ist beispielsweise auch der Rollenförderer, an den die FTS heranfahren, ein TORWEGGE-System. Schildheuer: „Wer TORsten kauft, ist aber nicht gezwungen, gleichzeitig auch unsere Förderanlagen oder Komponenten zu nutzen. Torwegge versteht sich als Systemintegrator. Wir können beispielsweise auch bestehende Systeme in eine zukunftsorientierte Lösung einbinden.“

Über die Torwegge GmbH & Co. KG

Die TORWEGGE GmbH & Co. KG ist Hersteller und Anbieter von ganzheitlichen Lösungen für die Intralogistik. Spezialisiert hat sich das Unternehmen mit Hauptsitz in Bielefeld auf die Entwicklung von Systemen, die sich nahtlos in etablierte Fertigungsprozesse einfügen. Dabei erstreckt sich das Produktspektrum von Einzelkomponenten über Module für bestehende Förderanlagen bis hin zu Neukonzeptionen und der Fertigung individueller Förderanlagen. In diesem Zusammenhang erbringt TORWEGGE zudem sämtliche Dienstleistungen vom Wareneingang bis zum Warenausgang. Gegründet im Jahr 1956 beschäftigt das Unternehmen heute mehr als 120 Mitarbeiter an fünf europäischen Standorten.

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