Der Winter ist da und damit die Zeit der Après-Ski-Partys und der Wintergriller. Wer aber auch zur kalten Jahreszeit die Terrassensaison nicht aufgeben möchte, kann sich einen Heizstrahler, beispielsweise einen klassischen Heizpilz, zulegen. Damit lässt es sich auch bei geringen Außentemperaturen länger im Freien aushalten. TÜV SÜD-Experte Martin Schmied weiß, worauf bei der Benutzung und Anschaffung zu achten ist.

Als Energiequelle für Terrassenheizstrahler kommt Flüssiggas in Form von handelsüblichem Propan oder Butan zum Einsatz. Für eine Terrasse oder eine Sitzgruppe im Garten sind die Gas-Heizstrahler eine gute Wahl. Sie können unabhängig von einem Stromanschluss fast überall positioniert werden, solange genügend Abstand nach oben und zur Seite vorhanden ist. Heizstrahler mit Gas sind in der Regel wetterfest.

„Beim Kauf eines gasbetriebenen Heizstrahlers kann man sich hinsichtlich ordnungsgemäßer Zulassung am CE-Zeichen sowie der vierstelligen Nummer einer zugelassenen Stelle orientieren – für die TÜV SÜD Product Service GmbH ist das beispielsweise die ‚CE 0123‘“, weiß Martin Schmied. Geräte, die eine solche Kennzeichnung aufweisen, wurden gründlich geprüft und entsprechen auch den zutreffenden Normen und gesetzlichen Regelungen. Zudem sollte auf die maximal zulässige Größe der Gasflasche geachtet werden, damit bei der Inbetriebnahme keine Probleme auftreten. Beim Transport der Flüssiggasflaschen gilt: nur mit geschlossenem Flaschenabsperrventil und Ventilschutz befördern.


Beim Aufbau des Heizpilzes empfiehlt es sich, vorher genau die Bedienungsanleitung des Herstellers zu lesen und sich nach dieser zu richten. Wird das Gerät genügend belüftet? Hat es genug Abstand zu brennbaren Materialien? Steht es auf einem ebenen Untergrund und kann nicht kippen? Aber auch beim Anschluss der Gasflasche gibt es ein paar Stolperfallen. Es muss stets darauf geachtet werden, dass der richtige Anschluss sowie der vorgesehene Druckregler verwendet werden. Ist die Flasche erfolgreich angeschlossen, sollte das Gesamtwerk mit Lecksuchspray oder Seifenlauge auf Dichtigkeit geprüft werden. „Nach dem Gebrauch muss die Gasflasche immer zugedreht werden, um einen etwaigen Gasverlust zu verhindern. Bei der Lagerung ist darauf zu achten, dass Heizstrahler mit eingestellter Gasflasche keiner großen Wärme wie etwa der Sonne ausgesetzt werden“, erklärt Martin Schmied abschließend. Nach einer längeren Lagerung sollten alle Anschlüsse, die Brenneröffnungen und weitere vorhandene Öffnungen hinsichtlich eingenisteter Spinnen und Insekten überprüft werden. Diese könnten den sicheren Betrieb des Gerätes beeinflussen.

Weitere Informationen gibt es unter www.tuev-sued.de/ps.

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