Der Oktober gehört erfahrungsgemäß zu den schwachen Monaten, was den Goldpreis betrifft. Vielleicht aber ist es der richtige Monat um in Gold oder Goldunternehmen zu investieren.

Durchschnittlich verlor der Goldpreis im Oktober 0,28 Prozent. Nur der März und der Juni schneiden schlechter ab. In den letzten 47 Jahren brachte es der Oktober nur 22 mal zu einem Plus. Besonders schlecht stand es um das Edelmetall im Oktober 2008 – sicher allen noch in Erinnerung. Denn im September kam es zur Pleite der US-Investmentbank Lehman. Gold und Silber wurde verkauft um liquide zu bleiben. So brachte der Oktober fast acht Prozent Verlust beim Goldpreis. Gleichzeitig kauften viele deutsche Privatanleger Gold.

Eine gute Entscheidung, denn bis zum Jahr 2011 blieb Gold dann im Aufwärtstrend. Ob sich ein starker Trend wie 2008 bis 2011 wiederholen kann, bleibt abzuwarten.

Heute treiben viele Unsicherheiten und Krisenherde den Preis des edlen Metalls. Auch wenn die Unabhängigkeit Kataloniens (noch) nicht ausgerufen wurde, so besteht die schwierige Lage weiter. Auf amerikanischer Seite haben zwei US-Langstreckenbomber Übungsflüge nahe der koreanischen Halbinsel durchgeführt. Dies dürfte dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un nicht gefallen. Weitere Raketentests seitens Nordkorea sollten also nicht überraschen.

Daher sollte Gold auch weiterhin gern nachgefragt werden. Zumindest können sich Anleger mit Aktien von beispielsweise US Gold oder Pershing Gold positionieren. US Goldhttp://www.commodity-tv.net/… – besitzt in Nevada das Gold Bar North- und das Keystone-Goldprojekt. Letzteres besteht nun durch Erweiterungen aus insgesamt 650 Bergbaukonzessionen oder 52 Quadratkilometern Fläche. Die Bohrarbeiten laufen. Zum Besitz von US Gold gehört noch ein Gold- und Kupferprojekt in Wyoming, USA mit einem Nettobarwert von fast 150 Millionen US-Dollar gemäß historischer Bewertung.

Ebenfalls in Nevada strebt Pershing Goldhttp://rohstoff-tv.net/… – nach einem möglichst baldigen Produktionsstart, vermutlich in 2019. Das Flaggschiffprojekt, die Relief Canyon Mine besteht aus drei historischen Tagebauminen und einer voll genehmigten und aufgebauten Haufenlaugungsanlage. Die All-in-Sustaining Cashkosten, also die dauerhaften Produktionskosten sollen bei 802 US-Dollar je Unze Gold liegen.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

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Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

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