Fehlende Ladungssicherung kann große Schäden anrichten, viel Geld kosten und bei Unfällen eventuell Menschenleben fordern. Wer ist wofür verantwortlich, angefangen beim Fahrer und Halter, bis zum Verlader. Wie kann heute eine Ladungssicherungsdokumentation mittels Tablet und Smartphone erfolgen, dass soll nachfolgend dargestellt werden.

Für die permanente Schulung der Lkw-Fahrer und der verantwortlichen Mitarbeiter im Unternehmen für die Ladungssicherheit muss der LKW-Halter sorgen. Die Anforderungen an die jeweils erforderliche Ladungssicherung und die Möglichkeiten zu deren Umsetzung müssen in praktische Übungen geschult werden. Diese Schulungen sind mit Inhalt und Umfang zu dokumentieren. Der Fahrzeughalter hat weiter dafür zu sorgen, dass ausreichende und geeignete Ladungssicherungsmittel für die jeweilige Ladungzur Verfügung stehen. Dabei ist auf die Richtlinienreihe VDI 2700 und den anderen Vorschriften der StVO, StVZO, GGVSEB und Richtlinie 2014/47/EU„zur Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen“ zurück zu greifen. Allseits bekannt ist, dass der Verlader für die Ladungssicherung mit verantwortlich ist. Der Grundsatz der Ladungssicherung für Verladung lautet, im Falle eines Unfalles muss zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass dieses Fahrzeug das Gelände in einem ordnungsgemäßen Zustand verlassen hat. Je nachdem welche Ladung und welches Transportfahrzeug zum Einsatz kommen, muss vorher die Ladungssicherungsmethode festgelegt werden. Dabei hilft es eine Checkliste zu erstellen, die bei jeder Verladung ausgefüllt werden muss. Damit erbringt der Verlader den Nachweis, dass die Ladungssicherung ordnungsgemäß erfolgte. Mit der Checkliste und Fotos hat er die Ladungssicherung zweifelsfrei dokumentieren.

Wie kann diese Aufgabe schnell und einfach vor Ort realisiert werden?


Der Verlader kann in diesem Bereich mit Tools aus dem Yard Management unterstützt werden. Die PAARI Group liefert Self Check- in Terminals (Serie SBT 200), an denen sich die LKW Fahrer bei der Ankunft im Werk oder an der Verladestelle selbst anmelden und identifizieren können. In diesem Zusammenhang ist es möglich den LKW Fahrer zum richtigen Verhalten auf dem Werksgelände zu einzuweisen/ schulen. Zusätzlich kann der Fahrer hier bereits Hinweise zur ordnungsgemäßen Ladungssicherung der zu übernehmenden Ladung erhalten und Fragen nach den vorhandenen Ladungssicherungsmitteln, in Form einer Checkliste, beantworten. Die Ergebnisse dieser Einweisung und Angaben werden im titan® libra Werkslogistik gespeichert und sind so jederzeit verfügbar. Alle diese Fragen werden dem LKW Fahrer natürlich in seiner zuvor ausgewählten Landessprache gestellt. Die korrekte Beantwortung der Frage ist eine Voraussetzung zur Beladung des Fahrzeuges.

Nach der Beladung des Fahrzeuges und dem Anbringen der Ladungssicherungsmittel, muss der Verlader die korrekte Anbringung der Ladungssicherungsmittel kontrollieren. Dass die Sicherung ordnungsgemäß ist, kann der Verlader mit Hilfe der Checkliste auf dem Smartphone bzw. Tablett und Fotos dokumentieren. Natürlich kann in die Abfahrtskontrolle, auch die Kontrolle der Ladung selbst implementiert werden, d.h. sind die richtigen Colli in der entsprechenden Anzahl usw. verladen. Die dazu notwendigen Daten zum Auftrag/ Ladelisten, können unkompliziert auf dem mobilen Endgerät dargestellt werden. Nur wenn alle Fragen positiv beantwortet und dokumentiert sind , kann eine Ausfahrt erfolgen.

Bei ADR Transporten hat der Verlader deutlich größere Verpflichtungen. Fahrzeuge müssen auf Tauglichkeit geprüft werden. Es ist unter anderem zu prüfen ob das Fahrzeug mit zwei Feuerlöschern ausgerüstet ist und ob eine allgemeine Schutzausrüstung sowie eine persönliche Schutzausrüstung mitgeführt wird. Auch auf diese Prüfung ist das Softwaresystem titan® der PAARI Group als Bestandteil eines modernen Yard Managements vorbereitet. Dazu werden die Fragen und Antwort- bzw. Auswahlmöglichkeiten im Vorfeld festgelegt und in die Software eingegeben. Auf dem mobilen Endgerät braucht der Prüfer diese dann nur noch abzuarbeiten. Fotos zu Dokumentationszwecken können ebenfalls erfasst und hinterlegt werden.

Für diese Kontrollfunktionen stehen dem Verlader somit eine Reihe von sicheren und einfach zu handhabenden Möglichkeiten zur Verfügung. Damit ist eine einheitliche und effizientere Arbeitsweise gewährleistet. Die Aufgaben dieser Ladungssicherungsdokumentation und anderer Kontrollfunktionen sind bei PAARI einfach und unkompliziert in das System des Yard Managements zu integrieren.

Bei Überlegungen zur Einführung eines modernen Yard-Managements, sollte der Punkt der Ladungssicherungsdokumentation unbedingt beachtet werden, um die Sicherheit der Transporte zu gewährleisten und den gesetzlichen Verpflichtungen Genüge zu tun.

Über PAARI Group

Die PAARI® Group ist Ihr Spezialist für branchenspezifische und integrative Software- und Hardwarelösungen im Bereich Automatisierung, Waagenbau und Werkslogistik.

Unter dem Dach der PAARI® Group vereinen sich die zwei deutschen Schwesterunternehmen PAARI® Waagen- und Anlagenbau GmbH & Co. KG und PAARI Systemhaus GmbH sowie die polnische PAARI® Wagi i Urządzenia Przemysłowe Sp. z o.o.. Sie decken entsprechend ihrer Kerngeschäftsbereiche unterschiedliche Disziplinen im Anlagen- und Fahrzeugwaagenbau ab. Die Bandbreite unserer Leistungen reicht von der Entwicklung prozessoptimierender ERP-Software, über Lösungen für die Automatisierung von Wägeprozessen bis hin zum Bau von Fahrzeugwaagen und Waagenanlagen.

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