Til Schweigel, 36 Jahre alt, kaufte sich und seiner Familie vor etwa zwei Jahren ein kleines 60er Jahre Einfamilienhaus in Bremen. Den Kaufpreis von 367.000 Euro zahlen er und seine Frau, Heidi, gemeinsam in kleinen monatlichen Raten in Höhe von 1.500,00 Euro ab. Als kaufmännischer Angestellter und medizinisch technische Assistentin bleibt ihnen damit monatlich noch eine kleine Reserve der Monatsgehälter übrig, die sie für sich und die Familie einteilen können.

Im Herbst letzten Jahres hörte Til Schweigel von seinem Freund, Erwin, von einer effektiven Möglichkeit seine monatlichen Fixkosten, verursacht durch Heizen, deutlich zu senken. Dabei ging es um Wärmedämmung. Bislang nahm Herr Schweigel an, dass eine nachträgliche Hausdämmung immer mit hohen Kosten und langwierigen Baustellenzeiten verbunden sei. Aber sein Freund Erwin berichtete von einer Fassadendämmung, die innerhalb eines Tages eingebaut werden kann und nur einen Bruchteil einer herkömmlichen Hausdämmung kostete.

Das ließ auch Herrn Schweigel hellhörig werden und er entschied sich weitere Informationen über diese niedriginvestive Dämmtechnik einzuholen. Bei der Bremer Firma Ecofibre Dämmstoffe erhielt er die notwendige Auskunft und eine ausführliche Beratung zum Thema. Nach einem freundlichen Beratungsgespräch wurde anschließend ein vor-Ort-Termin mit einem Fachhandwerker vereinbart. Dieser nahm das Einfamilienhaus aus den 60er Jahren genauer unter die Lupe.


Herr Schweigel staunte nicht schlecht, als er hörte mit welchen einfachen und kostengünstigen Mitteln eine hohe Energieersparnis an seinem Haus erreicht werden konnte. Bei der Besichtigung stellte sich unter anderem heraus, dass das zweischalige Mauerwerk über eine 10cm starke Luftschicht verfügte. Der Fachhandwerker erläuterte: "Durch eine nachträgliche Kerndämmung mit Steinwolleflocken wäre eine gute Verbesserung des Dämmwerts von 1,47 W/mK auf 0,32 W/mK der Wand möglich. Beim Energieverbrauch wäre eine Senkung von 114 kWh auf 25 kWh pro Quadratmeter realisierbar. Der Einbau dauert bei dieser Hausgröße nur etwa einen Tag."

Eine weitere Besichtigung des Hauses brachte noch mehr Energieeinsparpotential zum Vorschein. Der ungedämmte Dachboden ließ die Heizwärme ungehindert entweichen. Da dieser nur als Abstellraum genutzt wurde, empfahl der Fachhandwerker entweder eine kostengünstige Steinwolle Aufblasdämmung oder eine Einblasdämmung mit begehbarer Verschalung. Bei der Wahl der zweiten Dämmvariante wäre der Spitzboden später weiter als Lagerraum nutzbar. Der vorhandene Hohlraum zwischen den Kelhlbalken von ca. 200mm ergab rechnerisch eine Verbesserungsmöglichkeit des Dämmwertes von 2,60 W/mK auf 0,17 W/mK pro Quadratmeter.

Herr und Frau Schweigel waren sehr überrascht, welches große Einsparpotential ihr Haus bot und entschieden sich am darauffolgenden Tag für eine nachträgliche Einblasdämmung an der Fassade und im Dachboden. Die Fassadendämmung kostete sie nur 2.415,70 Euro inkl. 19% MwSt. und der Dachboden konnte mit 1.785,00 Euro gedämmt werden. Mit der erzielten Heizkostenersparnis zahlt sich dieser Betrag innerhalb weniger Jahre zurück. Die bessere Behaglichkeit war im Haus sofort spürbar.

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