Excel-Listen erschwerten die Steuerung der Gestellflotte
Die Christian Adamer GmbH verarbeitet unter anderem Brandschutzglas, Sicherheitsglas, gebogenes Glas und Profilbauglas. Für den sicheren Transport werden spezielle Gestelle benötigt, die zwischen dem eigenen Betrieb, Kunden und weiteren Stationen zirkulieren. Ihre Verwaltung erfolgte zuvor über Excel-Listen, wodurch aktuelle Standorte, Bestände und Verantwortlichkeiten nur mit hohem manuellen Aufwand nachvollziehbar waren. Suchzeiten, verzögerte Rückgaben und fehlende Gestelle erschwerten die Planung für Logistik und Versand.
Für Adamer Glas war deshalb eine Lösung erforderlich, die vorhandene Transportgestelle digital erfasst und Buchungsinformationen mit geografischen Standortdaten verbindet. Im Mittelpunkt standen eine höhere Verfügbarkeit, weniger Schwund und automatisierte Prozesse. Die vollständige Success Story zur digitalen Gestellverwaltung bei Adamer Glas zeigt die Ergebnisse des Projekts im Überblick.
Bestehende Transportgestelle im Retrofit digitalisiert
Adamer Glas stattete seine mehr als 400 Gestelle im Retrofit-Verfahren mit kostengünstigen IoT-Trackern aus. Die Geräte ermöglichen eine europaweite Standortbestimmung über das Funknetz und lassen sich schnell an der bestehenden Flotte installieren.
Die Standortdaten laufen in der cloudbasierten BOX ID Plattform zusammen. Dort kann Adamer Glas die Gestellflotte standortunabhängig verwalten und Buchungsdaten mit den erfassten geografischen Positionen abgleichen. Logistik und Fertigung erhalten damit eine gemeinsame Datengrundlage, um Gestelle schneller zu lokalisieren, Rückführungen gezielt zu koordinieren und den Status der Flotte zu beurteilen.
15 Prozent schnellerer Rücklauf erhöht die Verfügbarkeit
Die digitale Transparenz hat die Umläufe der Transportgestelle deutlich beschleunigt. Gestelle kehren heute rund 15 Prozent schneller zurück und stehen dadurch früher für Fertigung und Auslieferung zur Verfügung. Engpässe lassen sich vermeiden, während der Bedarf an zusätzlichen Gestellen sinkt.
Der geringere Neubeschaffungsbedarf führt zu einer jährlichen Ersparnis von rund 30.000 Euro. Gleichzeitig reduziert die digitale Nachverfolgung den Verwaltungsaufwand und wirkt abschreckend gegen Diebstahl sowie unentgeltliche Zwischennutzung. Mitarbeitende verbringen weniger Zeit mit Suche, Abstimmung und manueller Datenpflege und können sich stärker auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.
„Die Zusammenarbeit mit BOX ID war von Anfang an lösungsorientiert und auf Augenhöhe. Dank der Tracking-Lösung konnten wir innerhalb eines Jahres die Kosten im Bereich massiv minimieren und wurden zugleich spürbar produktiver im Versand“, sagt Peter Wolf, Geschäftsführer von Adamer Glas.
Transparente Gestellkreisläufe werden zum wirtschaftlichen Hebel
Das Projekt zeigt, wie sich vorhandene Gestellflotten einfach und mit geringem Aufwand digitalisieren lassen. Die Verbindung aus IoT-Tracking und zentraler Datenplattform schafft eine belastbare Grundlage für Entscheidungen zu Rückholung, Verfügbarkeit und Neubeschaffung. Für Unternehmen im Glas- und Fensterbau wird digitales Gestellmanagement damit zu einem konkreten Hebel für geringere Kosten, weniger Kapitalbindung und effizientere Abläufe. Adamer Glas hat zusammen mit der BOX ID die Verwaltung seiner Gestellflotte erfolgreich aus der Excel-Welt in einen transparenten, datenbasierten Prozess überführt. Die messbaren Ergebnisse zeigen, dass bessere Standortinformationen direkten Einfluss auf Rücklaufzeiten, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit haben.
GESAid eröffnet zusätzliche wirtschaftliche Potenziale im digitalen Gestellmanagement
Die Erfahrungen bei Adamer Glas zeigen, welches wirtschaftliche Potenzial die digitale Gestellverwaltung bietet. Mit GESAid erweitern BOX ID und Gestellpool Europe die Möglichkeiten des digitalen Gestellmanagements um eine branchenweite Gesamtlösung. Diese verbindet die BOX ID Plattform mit kosteneffizienten Trackern, stationären und mobilen Erfassungspunkten sowie etablierten Prozessen der Gestellverwaltung, langjährige Branchenerfahrung und einem starken Netzwerk. Da die Anschaffung dieser Technologie aktuell nur rund ein Drittel vergleichbarer Systeme kostet, wird die Digitalisierung großer Gestellflotten noch wirtschaftlicher. Weitere Informationen bietet die GESAid Gesamtlösung für digitales Gestellmanagement.
Das 2018 gegründete Softwareunternehmen bietet einen Cloud-Service für die Industrielogistik, mit dem Materialflüsse sowohl innerhalb einzelner Standorte als auch über ganze Lieferketten hinweg verfolgt, automatisiert und optimiert werden können. Die Software von BOX ID ermöglicht ein transparentes und effizientes Management von Flottengütern, die mit entsprechenden Auto-ID und/oder IoT-Objekten ausgestattet sind. BOX ID bietet Kunden eine hochskalierbare Lösung für das Management und die Optimierung komplexer Supply-Chain-Prozesse in Branchen wie Automotive, Großhandel, Gesundheitswesen, Maschinenbau, Glasindustrie, Post- und Paketdienste. Mehr unter www.box-id.com
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