Als die F+U Unternehmensgruppe im Jahr 2006 die Berufsakademie Nordhessen übernahm, stand eine zentrale Frage im Raum: Warum sollte das erfolgreiche Prinzip der dualen Berufsausbildung nicht auch auf ein Hochschulstudium übertragbar sein?
Aus dieser Überlegung entstand ein Studienmodell, das Wissenschaft und berufliche Praxis konsequent miteinander verbindet. Zwei Tage pro Woche studieren, drei Tage im Unternehmen arbeiten – mit der geteilten Woche entwickelte die iba frühzeitig ein Konzept, das jungen Menschen akademische Bildung und praktische Berufserfahrung gleichermaßen ermöglicht.
Was damals mit einer kleinen Berufsakademie begann, ist heute zu einem bundesweiten Bildungsnetzwerk gewachsen.
Von Nordhessen in ganz Deutschland zu Hause
In den vergangenen 20 Jahren hat sich die iba kontinuierlich weiterentwickelt. Neue Studienorte kamen hinzu, das Studienangebot wurde erweitert und mit dem virtuellen Campus entstanden zusätzliche Möglichkeiten für ein flexibles und ortsunabhängiges Studium.
Heute ist die iba an zwölf Studienorten in Deutschland vertreten. Rund 4.000 Studierende absolvieren hier ihr duales Studium und werden dabei von etwa 7.000 Praxispartnern begleitet. Damit zählt die iba inzwischen zu den größten Anbietern dualer Studiengänge in Deutschland.
Hinter diesem Wachstum steht jedoch mehr als die Eröffnung neuer Standorte. Es ist das Ergebnis einer langfristigen Vision: jungen Menschen einen praxisnahen Bildungsweg mit klaren beruflichen Perspektiven zu ermöglichen und Unternehmen gleichzeitig bei der Gewinnung und Entwicklung qualifizierter Fachkräfte zu unterstützen.
Bildung mit langfristiger Verantwortung
Die iba ist Teil der F+U Unternehmensgruppe, eines Familienunternehmens, das sich seit fast 50 Jahren ausschließlich der Bildung widmet. Dieses Selbstverständnis prägt auch die Entwicklung der iba.
Nicht kurzfristige Trends, sondern nachhaltige Qualität steht im Mittelpunkt: eine persönliche Betreuung der Studierenden, eine enge Zusammenarbeit mit den Praxispartnern und ein Studienangebot, das regelmäßig an gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen angepasst wird.
Dabei musste sich die iba in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Die Digitalisierung veränderte Lehr- und Arbeitswelten, Unternehmen entwickelten neue Anforderungen an ihre zukünftigen Fachkräfte und die Corona-Pandemie machte innerhalb kürzester Zeit neue Lehrformate notwendig.
Die iba reagierte darauf nicht nur mit digitalen Lösungen. Sie nutzte die Veränderungen als Chance, bestehende Konzepte weiterzuentwickeln und neue Wege des Lernens und der Zusammenarbeit zu etablieren.
Ein Studienmodell, das aktueller ist denn je
Heute zeigt sich besonders deutlich, wie relevant das duale Studium geworden ist.
Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden und langfristig an sich zu binden. Gleichzeitig wünschen sich junge Menschen ein Studium, das nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern konkrete berufliche Perspektiven eröffnet.
Das duale Studienmodell der iba verbindet beide Bedürfnisse. Studierende sammeln bereits während ihres Studiums umfangreiche Praxiserfahrung, übernehmen Verantwortung im Unternehmen und können das erlernte Wissen direkt anwenden. Die Praxispartner wiederum entwickeln ihre zukünftigen Fachkräfte gezielt im eigenen Unternehmen.
Dass dieses Zusammenspiel funktioniert, zeigt die hohe Übernahmequote: Rund 85 Prozent der Absolventinnen und Absolventen werden nach ihrem Studium direkt von ihrem Praxisunternehmen übernommen.
Für viele Studierende wird das duale Studium damit zum direkten Einstieg in eine langfristige berufliche Laufbahn. Für die Unternehmen entsteht ein nachhaltiger Weg zur Fachkräftesicherung.
Erfolg entsteht durch Menschen
Zahlen und Standorte erzählen jedoch nur einen Teil der Geschichte.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der iba ist ihre Unternehmenskultur. Als Teil eines Familienunternehmens stehen Loyalität, Verlässlichkeit und persönliche Zusammenarbeit bis heute im Mittelpunkt. Viele Mitarbeitende begleiten die iba bereits seit zahlreichen Jahren und haben ihre Entwicklung aktiv mitgestaltet.
Sie bringen Ideen ein, übernehmen Verantwortung und denken dabei häufig weit über den eigenen Aufgabenbereich hinaus. Auch die Lehrenden und Praxispartner tragen mit ihrem Engagement dazu bei, das Studienmodell kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Dieses Miteinander hat die iba in den vergangenen zwei Jahrzehnten geprägt. Es bildet zugleich die Grundlage für ihre weitere Entwicklung.
20 Jahre Erfahrung und der Blick nach vorn
Das Jubiläum ist deshalb nicht nur ein Anlass, auf das Erreichte zurückzublicken. Es ist auch ein Ausgangspunkt für die kommenden Jahre.
Die iba möchte das duale Studium weiterhin konsequent weiterentwickeln, ihre Praxispartner bei der Gewinnung und Qualifizierung geeigneter Nachwuchskräfte unterstützen und den Studierenden ein persönliches, modernes und praxisnahes Studienerlebnis bieten.
Denn die Idee, mit der vor 20 Jahren alles begann, ist heute aktueller denn je: Bildung entfaltet ihre größte Wirkung, wenn wissenschaftliches Wissen und praktische Erfahrung miteinander verbunden werden.
Aus einer kleinen Berufsakademie ist so ein bundesweites Bildungsnetzwerk entstanden. Eine Entwicklung, die zeigt, was möglich ist, wenn unternehmerischer Mut, langfristige Verantwortung und das Engagement vieler Menschen zusammenkommen.
„20 Jahre iba stehen für kontinuierliche Weiterentwicklung, unternehmerischen Mut und das Engagement vieler Menschen, die unsere Hochschule geprägt haben. Mein Vater hat gemeinsam mit der F+U Unternehmensgruppe den Grundstein für diese Entwicklung gelegt. Seit 2015 darf ich die iba als Geschäftsführerin gemeinsam mit einem großartigen Team weiterentwickeln. Dass aus einer kleinen Berufsakademie ein bundesweites Bildungsnetzwerk entstanden ist, macht mich stolz.
Besonders freut mich, dass unser Konzept heute aktueller ist denn je. Die hohe Übernahmequote unserer Absolventinnen und Absolventen zeigt, dass das duale Studium jungen Menschen hervorragende Perspektiven eröffnet und Unternehmen bei der Fachkräftesicherung wirksam unterstützt.
Unser Erfolg wäre jedoch ohne die Menschen hinter der iba nicht möglich gewesen. Unsere Mitarbeitenden, Lehrenden und Praxispartner haben die Entwicklung der vergangenen 20 Jahre mit großem Engagement begleitet und gestalten sie bis heute aktiv mit. Diese Kultur des Miteinanders ist für mich das Besondere an der iba – und die beste Grundlage, um auch die nächsten Jahre erfolgreich zu gestalten.“
Dr. Anne Kathrin Adam
Geschäftsführerin der iba | Internationale Berufsakademie
Die Internationale Berufsakademie arbeitet in der Ausbildung von Studierenden mit Unternehmen verschiedener Branchen erfolgreich zusammen. Sie ist neben der ständigen Übertragung von theoretischem Wissen in die Praxis auch für attraktive und moderne Lernbedingungen bekannt. Durch diese Voraussetzungen ist ein früher Berufseinstieg nach sechs Semestern Studiendauer möglich. In vielen Fällen werden Absolventinnen und Absolventen von ihrem Ausbildungsunternehmen übernommen. Die IBA ist Teil der F+U Unternehmensgruppe mit Sitz in Heidelberg. Sie ist mit über 500 Aus- und Weiterbildungsangeboten einer der größten privaten Bildungsanbieter in Deutschland und bereits seit 30 Jahren in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung sowie Berufsvorbereitung tätig. Sie führt außerdem Bildungsprojekte auf europäischer Ebene durch und bietet an einem der größten Spracheninstitute Deutschlands eine breite Auswahl von Sprachkursen, Sprachreisen und Sprachberufsausbildungen an. Zudem vermittelt die F+U Unternehmensgruppe qualifiziertes Personal.
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