Von Business Intelligence zu Decision Intelligence
Unternehmen verfügen heute über umfangreiche Datenbestände, auch BI-Systeme und flexible Analysemöglichkeiten sind im Einsatz. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Nutzung dieser Informationen. Entscheider müssen Entwicklungen schneller bewerten, Zusammenhänge in der Tiefe verstehen und geeignete Maßnahmen ableiten.
Hier setzt Decision Intelligence an. Der Ansatz verbindet Datenanalyse, Kontextwissen und KI-gestützte Einordnung zu einer durchgängigen Entscheidungsunterstützung. Aus Kennzahlen werden nicht nur Erkenntnisse, sondern konkrete Entscheidungen, die dokumentiert, begründet und kommuniziert werden.
„Business Intelligence beantwortet die Frage, was passiert ist. Decision Intelligence geht weiter und beantwortet, warum es passiert ist, was jetzt zu tun ist und welche Wirkung die Maßnahmen erwarten lassen“, erklärt Dr. Gerald Butterwegge, Leiter Kommunikation bei Bissantz.
KI macht Zusammenhänge verständlich
Die KI-Funktionen von Bissantz analysieren Unternehmensdaten automatisiert, erkennen Muster und Auffälligkeiten und verknüpfen diese mit vorhandenem Wissen und relevanten Kontextinformationen. Dadurch werden Entwicklungen nicht nur sichtbar, sondern auch in ihrer Bedeutung eingeordnet.
Statt Berichte manuell auszuwerten, erhalten Anwender verständliche Interpretationen, Zusammenfassungen und Bewertungen. Relevante Entwicklungen lassen sich schneller erkennen und fachlich einordnen. Der Aufwand für Analyse und Abstimmung sinkt, Entscheidungen können schneller vorbereitet werden.
Direkter Zugang zu entscheidungsrelevanten Informationen
Ein wesentlicher Bestandteil von Decision Intelligence ist der Zugang zu Informationen. In vielen Unternehmen liegen relevante Erkenntnisse bereits vor, sind jedoch über umfangreiche Berichtssysteme verteilt.
Mit dem von Bissantz entwickelten Semantic Report Navigator wird dieser Zugang vereinfacht. Anwender formulieren ihre Fragestellung direkt in natürlicher Sprache und erhalten passende Berichte mit inhaltlicher Einordnung. Die Analyse beginnt damit bei der fachlichen Frage und nicht bei der Navigation durch Berichtsstrukturen. Dabei können auch qualitative Informationen aus operativen Systemen einbezogen werden, zum Beispiel die Kundenkommunikation aus dem CRM oder Fehlerbeschreibungen aus Ticketsystemen. Dazu nutzt Bissantz die KI-Schnittstelle MCP (Model Context Protocol).
Dadurch verändert sich die Nutzung von Business Intelligence. Informationen werden schneller verfügbar, Zusammenhänge leichter zugänglich und Entscheidungen können auf einer breiteren Wissensbasis vorbereitet werden. Das reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Experten und macht vorhandenes Wissen für mehr Anwender nutzbar.
Transparenz und Kontrolle bleiben erhalten
Für den produktiven Einsatz von KI im Controlling sind Transparenz und Nachvollziehbarkeit unverzichtbar. Deshalb verfolgt Bissantz konsequent die Prinzipien von Explainable AI und Human-in-the-loop.
Unternehmen können jederzeit nachvollziehen, auf welchen Daten, Annahmen und Zusammenhängen Analysen und Empfehlungen beruhen. Audit Trails dokumentieren die zugrunde liegende Datenbasis sowie die verwendeten Entscheidungslogiken. Das schafft Transparenz, erhöht die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und erleichtert die Integration von KI in bestehende Governance- und Compliance-Strukturen. Die Verantwortung für Entscheidungen verbleibt dabei stets beim Menschen. KI unterstützt die Analyse und Bewertung, ersetzt jedoch nicht die unternehmerische Entscheidung.
Fazit: Die nächste Entwicklungsstufe von Business Intelligence
Bissantz versteht Decision Intelligence als konsequente Weiterentwicklung bestehender BI-Architekturen – über die Analyse hinaus, hin zu Diagnose, Maßnahmen, Simulation und Entscheidungskommunikation. Unternehmen gewinnen dadurch schneller Orientierung in komplexen Situationen. Das verkürzt den Weg von der Erkenntnis zur Entscheidung und erhöht die Qualität der daraus abgeleiteten Maßnahmen.
Gleichzeitig schaffen nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen mehr Sicherheit bei der Bewertung von Chancen, Risiken und Handlungsoptionen. Der Einstieg für Unternehmen ist einfach: In sogenannten Decision Intelligence Sessions stellt Bissantz das Konzept vor und zeigt anhand konkreter Use Cases, welchen Mehrwert der neue Ansatz bietet.
Bissantz & Company ist ein deutsches Softwareunternehmen und spezialisiert auf Lösungen für anspruchsvolle Aufgaben der Datenanalyse, der Planung und des Reporting. Das Unternehmen wurde 1996 gegründet und ist bis heute inhabergeführt und eigenfinanziert. Das Hauptprodukt ist DeltaMaster, eine integrierte Business-Intelligence-Software, die in unterschiedlichsten Branchen genutzt wird, im Mittelstand wie in Großunternehmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Automation betriebswirtschaftlicher Analysen mit Methoden der Künstlichen Intelligenz. Zudem gilt Bissantz als Vorreiter, was die Gestaltung (Visualisierung) von Berichten und Cockpits angeht. Weitere Informationen stehen unter www.bissantz.de zur Verfügung.
Bissantz & Company GmbH
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