Die Rennstrecke Circuit de Spa-Francorchamps in den belgischen Ardennen gilt aufgrund ihrer Topografie, Topspeed-Passagen, der berühmten Kurvenkombination Eau Rouge und Raidillon sowie den unberechenbaren Wetterbedingungen mit zu den größten Herausforderungen im Motorsport. Vom 24. bis 28. Juni 2026 gastiert die GT World Challenge in Spa-Francorchamps und das „Crowdstrike 24 Hours of Spa“ ist Teil der aktuellen Meisterschaft. Das 78. 24-Stundenrennen in Spa wird erneut das größte GT-Rennen der Welt sein. Von den 70 gemeldeten GT3-Rennwagen rüstet KW automotive 33 Fahrzeuge mit seinen Motorsportdämpfern der Marke KW suspensions aus. Gerade unter den extremen Belastungen dieser Strecke zeigt sich, warum so viele Teams auf diese Technologie setzen.
Aktuell beliefert das inhabergeführte Unternehmen das GT3-Kundensportprogramm von Aston Martin, BMW, Lamborghini und Porsche. Von den zehn Automobilherstellern beim 24-Stundenrennen in Spa stellt Porsche mit 16 Rennwagen das größte Kontigent an Kundenteams; die alle hochkarätig besetzt sind. Beispielsweise startet der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven im 911 GT3 R (#22) vom Team Schumacher CLRT. Sein Cockpit teilt er sich mit Matt Campbell und Frederic Makowiecki. Weitere in der PRO-Klasse gewertete Porsche stellen Boutsen VDS (#2) und Lionspeed GP (#80). Insgesamt sind acht BMW M4 GT3 Evo gemeldet, wobei der Lokalmatador Team WRT drei M4 einsetzt. So steigen etwa für das belgische BMW-Kundenteam Kelvin van der Linde (#32) und Valentino Rossi (#46) ins Cockpit. Team Rowe Racing, das bereits 2020 mit Porsche und 2023 mit BMW in Spa-Francorchamps siegte, geht mit zwei BMW M4 GT3 Evo (#98 und #998) an den Start. Auch der Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo wird von vielen Motorsportteams rund um den Globus eingesetzt. Dabei setzt ComtoyoRacing, die 2024 auf Anhieb den belgischen Langstreckenklassiker gewannen, über die verschiedenen Wertungsklassen vier Rennwagen ein. Zum Fahreraufgebot zählt unter anderem DTM-Rennfahrer Nicki Thiim. Die Teams Rutronik Racing und TGI Team by GRT setzen jeweils einen Lamborghini Temerario GT3 ein. Mit Fahrern wie dem 2024er DTM-Champion Mirko Bortolotti und Marco Mapelli sind die erst seit 2026 eingesetzten neuen Rennwagen ebenfalls hochkarätig besetzt. Während in den Aston Martin, BMW und Porsche Rennwagen der bekannte KW V6 Racing Solid-Piston-Dämpfer zum Einsatz kommt, nutzt Lamborghini mit dem KW V7 Racing bereits die nächste Entwicklungsstufe der KW Dämpfertechnologie.
KW GT3 Motorsportdämpfer im Detail
Die hohe Präsenz von KW im Starterfeld lässt sich technisch klar erklären: Wie der V6 basiert der V7 Racing auf Verdrängerkolbendämpfer (KW Solid Piston Technologie), die einen sehr breiten Kraftbereich abdeckt. Im Vergleich zu herkömmlichen Dämpfern sind die Ventile vom Kolben getrennt. Der Arbeitskolben verdrängt in gewisser Weise die Hydrauliksäule zu den Ventilen; wodurch selbst bei niedrigem Gasdruck deutlich höhere Kräfte erzeugt werden können. Die strömungsoptimierten Ventile sorgen für eine kavitationsfreie Funktion und minimale Hysterese. So arbeitet der KW V7 Racing Dämpfer in einem Kraftbereich von 1.000 bis 12.000 Newton und behält auch bei minimalem Federweg und hohen aerodynamischen Lasten eine hohe Präzision. Genau unter diesen Bedingungen, wie sie in Spa-Francorchamps auftreten, entsteht der entscheidende Performance-Vorteil. Das ist entscheidend, denn nicht nur in der legendäre Eau Rouge und Raidillon entstehen enorme Lasten, auch auf der Kemmel-Geraden sowie in der Linkskurve Blanchimont betragen Abtriebskräfte die mehr als zwei Drittel des Fahrzeuggewichts eines GT3-Rennwagens entsprechen. Die Ventile sind im Highspeed- und Lowspeed-Bereich sowohl in der Druck- als auch in der Zugstufe einstellbar. Zusätzlich verfügt der V7 über zwei einstellbare Blow-off-Ventile. Diese ermöglichen eine flachere Dämpferkennlinie im Highspeed-Bereich der Dämpferkolbenstangengeschwindigkeit und halten selbst beim aggressiven Überfahren von Curbs den Karosserieaufbau kontrollierbar und stabil. Diese Auslegung sorgt dafür, dass auch unter extremen Lastspitzen die Reifenaufstandsfläche stabil bleibt. Ein wesentlicher Faktor für die Performance über die Distanz. Die beiden Blow-off-Ventile leisten jedoch deutlich mehr, als nur eine maximale Reifenaufstandsfläche beim Curb-Cutting zu ermöglichen. Sie sorgen dafür, dass der Reifen beim Überfahren von Curbs eine deutlich größere Aufstandsfläche behält und nicht schnell Grip verliert. Darüber hinaus ermöglichen die Blow-off-Ventile im V7 Racing eine optimale Balance zwischen Druck- und Zugstufe. Die Ventile sprechen genau dann an, wenn hohe Kraftspitzen auftreten. Vereinfacht gesagt sorgt das für deutlich mehr Ruhe im Aufbau – auch auf welligem Asphalt. Das Fahrzeug schluckt Unebenheiten effektiv und kehrt präzise und kontrolliert in die optimale Position zurück, ohne dass der Fahrer dabei Grip oder Stabilität verliert. Damit wird deutlich, wie stark die KW Racing Dämpfer in den GT3-Kundensportprogrammen der Hersteller verankert sind. Am 27. Juni 2026 um 16:30 Uhr schaltet die Startampel in Spa-Francorchamps auf Grün. Mehr unter www.kwsuspensions.com/de
Zum Unternehmen KW automotive gehören die Marken Belltech, KW suspensions, Reiger Suspension, ST suspensions, ap Sportfahrwerke und die SimRacing-Marken TrackTime und Ascher Racing. Mit einem immensen Fahrwerk-Portfolio, modernster Fertigungstechnik, Entwicklungs- und Testzentrum agiert KW seit über 25 Jahren erfolgreich auf allen Märkten. Als Entwicklungspartner für anspruchsvolle geregelte Fahrwerksysteme verfügt KW automotive über das gesamte Produktportfolio aus Hydraulik, Elektronik, Sensorik, Steuergeräte und Dämpferregelungen sowie das notwendige Knowhow zur Applikation und Abstimmung komplexer fahrdynamischer Regelungen aus einer Hand. Neben seinem Kerngeschäft, der Entwicklung und Fertigung von manuell und adaptiv einstellbaren Gewindefahrwerken und weiteren Fahrwerkkomponenten für den Aftermarket sowie dem Zubehörprogramm verschiedener Automobilhersteller, entwickelt sich das Geschäftsfeld im Kundensport der Automobilindustrie äußerst positiv. Zur KW automotive zählen verschiedene Unternehmen und Niederlassungen in den wichtigsten Märkten wie Belgien, Großbritannien, China, Japan, Schweiz, Spanien, Taiwan und USA. Weitere Geschäftssparten sind Software- und Hardwarelösungen sowie Events für den virtuellen Motorsport unter dem Dach der Marke RaceRoom. Ebenfalls dazu zählen der Fahrwerkhersteller KW Damping Technology, S.A. (ehemals AL-KO Damping Technology, S.A.) sowie die Leichtmetallrädermarke BBS. www.kwautomotive.de
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