- Rund 37 Prozent der HR-Entscheider gehen von einem mittel- bis langfristigen Zuwachs an EU-Mitarbeitern aus
- Knapp 30 Prozent erwarten auch bei Mitarbeitern aus Drittstaaten ein klares Anstellungsplus
- Bisherige Erfahrungswerte mit Auslandsmitarbeitern fallen überwiegend positiv aus
- Anstellungshürden liegen vorrangig im sprachlichen und behördlichen Umfeld
Laut Statistischem Bundesamt werden bis zum Jahr 2039 fast 30 Prozent der derzeit Erwerbstätigen in Deutschland das Renteneintrittsalter erreichen. Eine demografische Entwicklung und Herkulesaufgabe, die von den nachrückenden Generationen auf Sicht nicht mehr alleine bewältigt werden kann.
Kein Wunder, dass rund 37 Prozent der deutschen Unternehmen bereits mit einem leichten (30,9 %) bis langfristig stark ansteigenden Bedarf (6,2 %) an zusätzlichen Mitarbeitern aus dem EU-Ausland planen. So zumindest die Erkenntnisse des aktuellen DEKRA Arbeit Gruppe HR-Reports 2026, der zuletzt auf Basis einer anonymen Online-Umfrage unter deutschlandweiten Kundenunternehmen veröffentlicht wurde. Die Wachstumsprognosen für Personallösungen aus Drittstaaten, die hierzulande also nicht unter die Freizügigkeitsregelung fallen, liegen mit knapp 31 Prozent der Antworten zwar leicht unter dem EU-Wert, spielen für viele Branchen und Regionen aber dennoch eine nicht minder wichtige Rolle.
Hohe Zufriedenheitswerte beim Auslandspersonal
Die Personalverantwortlichen scheinen bei ihrem gezielten Auf- und Ausbau der internationalen Mitarbeiterstrukturen allerdings nicht nur die generationsbedingten Gegebenheiten im Blick zu haben. Neben der oben erwähnten, rein altersbedingten Entwicklung, sprechen längst auch leistungsbezogene Faktoren für einen nachhaltigen Ausbau der grenzübergreifenden Mitarbeiterrekrutierung. Knapp acht von zehn Unternehmen (80,8 %) berichten uns von positiven, teilweise sogar äußerst positiven Erfahrungen mit ihren bisherigen EU-Mitarbeitern. Und auch bei den Beschäftigten aus Nicht-EU-Ländern ist die Zufriedenheitsquote der befragten Unternehmen mit rund 55 Prozent erfreulich hoch.
Sprachliche Probleme und behördliche Hürden als Hemmschwelle
Die Internationalisierung des Arbeitsmarktes ist für viele Personalabteilungen dennoch kein Selbstläufer. Jeder fünfte Betrieb in Deutschland (22,9 %) verfügt bis dato über keine eigenen Erfahrungswerte mit Mitarbeitern aus Drittstatten. Ein überraschendes Ergebnis, das bei näherer Betrachtung aber mit ganz individuell nachvollziehbaren Themen und Gegebenheiten verknüpft ist. Die Bedenken der Personalverantwortlichen reichen in diesem Zusammenhang von einem noch nicht vorhandenen Zugang zu den internationalen Bewerbermärkten (7,2 %), einer fehlenden oder einer nicht ausreichenden Qualifikation auf Bewerberseite (16,2 %) allgemeinen kulturellen Integrationsfragen (16,5 %) bis hin zur Fülle an behördlichen Genehmigungs- und Anerkennungsverfahren (20,3 %) oder sprachlichen Verständigungsproblemen im Arbeitsalltag (27,5 %). Selbst wenn sich viele dieser Punkte mit Hilfe einer professionellen Integrationsberatung frühzeitig ausräumen lassen, sind die grundsätzlichen Überlegungen zur Erweiterung des ausländischen Mitarbeiterbereichs absolut wichtig und richtig.
Mit externer Unterstützung zum nachhaltigen Integrationserfolg
„Die Ergebnisse des DEKRA Arbeit Gruppe HR-Reports 2026 bestätigen im Grunde unsere tagtäglichen Erkenntnisse im Austausch mit unseren Kunden“, sagt Yvonne Bolach, Geschäftsführerin der DEKRA Expert Migration GmbH. „Viele Branchen und Unternehmen sind zwar längst auf eine Vielzahl an gut geschulten Auslandsmitarbeitern angewiesen, da eine nationale Stellenbesetzung in manchen Berufsfeldern oder Regionen nahezu ausgeschlossen ist. Doch den Personalabteilungen fehlen für diesen wertvollen, grenzübergreifenden Blick oftmals die eigenen Ressourcen, relevante Netzwerkkontakte oder individuellen Detailkenntnisse zu den Bewerbungs- oder Anstellungsverfahren vor Ort, weshalb sich vor allem kleinere und mittelständische Betriebe ohne externe Unterstützung schwer tun.“
Genau aus diesem Grund bietet die DEKRA Expert Migration schon seit über zehn Jahren ihren Kunden einen umfassenden persönlichen Support bei der Identifikation und Integration ausländischer Mitarbeiter. Von der ersten Bewerbungs- und Kennenlernphase zwischen migrationswilligen Arbeitskräften aus aller Welt und den Arbeitgebern in Deutschland, bis hin zu allen erforderlichen Umsetzungsmaßnahmen, wie dem vorgeschalteten Deutschunterricht an Sprachschulen im Ausland, der gezielten Unterstützung bei behördlichen Anerkennungsverfahren oder der abschließenden Integrationsbegleitung am Arbeitsplatz vor Ort: Die Experten der DEKRA Expert Migration tragen mit ihren individuellen, branchenbezogenen Lösungen für Unternehmen in ganz Deutschland zu einem effektiven, nachhaltigen Rekrutierungserfolg bei.
Weitere Informationen zum Thema „Internationaler Fachkräfteaustausch“ oder zur aktuellen Gesamtausgabe des DEKRA Arbeit Gruppe HR-Reports 2026 finden Sie unter www.dekra-expert-migration.de .
Die DEKRA Arbeit Gruppe, ein Tochterunternehmen der DEKRA SE, gehört zu den erfolgreichsten Personaldienstleistungsunternehmen in Deutschland. Die Kernkompetenz der DEKRA Arbeit Gruppe liegt in der Umsetzung innovativer und wirtschaftsnaher HR-Angebote, die sich stets an den Gegebenheiten des Arbeitsmarktes und den Bedürfnissen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern orientiert. Ihr Ziel ist es, mit der effizienten Schaffung von flexiblen Arbeits- und Zeitarbeitsformen ein nachhaltiges Personalkonzept zu verwirklichen, das den individuellen personellen Anforderungen gerecht wird und auf eine allgemeine Verbesserung der Arbeitsmarktsituation einzahlt. Seit 2002 ist die DEKRA Arbeit GmbH auch erfolgreich in über 22 Ländern im Ausland tätig. Weitere Informationen zum breit gefächerten Dienstleistungsportfolio unter www.dekra-arbeit.de.
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