Schneider Electric, ein global führendes Unternehmen im Bereich Energietechnologie, präsentiert auf der Hannover Messe 2026 neue Meilensteine seiner strategischen Zusammenarbeit mit Microsoft. Gezeigt wird, wie die kombinierten Technologien beider Unternehmen Hersteller dabei unterstützen, industrielle Abläufe zu modernisieren, Engineering‑Prozesse zu beschleunigen und die Resilienz ihrer Produktionsumgebungen zu stärken.

Als zentrale industrielle Plattform der Zusammenarbeit bringt Schneider Electric EcoStruxure Automation Expert ein, eine offene, softwaredefinierte Automatisierungsplattform, die konsistent in On-Premises-, Edge- und hybriden Umgebungen eingesetzt werden kann. Microsoft ergänzt diese Basis mit Azure-Cloud- und KI-Services, die industrielle Prozesse orchestrieren, analysieren und optimieren. Gemeinsam entsteht so ein integrierter Ansatz für KI-gestützter Fertigung, offene Automatisierung und durchgängige Nachhaltigkeit.

Hersteller sehen sich heute mit wachsender Produktvariabilität, volatilen Lieferketten und steigendem Druck konfrontiert, ihre Anlagen sicher und effizient zu modernisieren. Schneider Electric begegnet diesen Herausforderungen, indem Engineering‑Intentionen nahtlos mit der operativen Echtzeit‑Ausführung verknüpft werden. Die gemeinsame Plattform ermöglicht es Teams, wiederverwendbare Automatisierungslogiken zu standardisieren, Abläufe mittels Simulation frühzeitig zu validieren, eine durchgängige Rückverfolgbarkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg sicherzustellen und interoperable Betriebsmodelle standort‑ und hardwareübergreifend zu skalieren.

Gemeinsam mit Microsoft entwickelt Schneider Electric die nächsten Generation KI-gestützter, softwaredefinierter Fertigung. Im Fokus steht ein durchgängiger, integrierter Workflow: von Design und Engineering über Aufbau und Inbetriebnahme bis hin zum laufenden Betrieb. Zentrale Grundlage ist EcoStruxure Automation Expert. Die offene Plattform erlaubt es Herstellern, Automatisierungslogik einmal zu erstellen, zu simulieren, zu validieren und bereitzustellen sowie anschließend flexibel und ohne erneute Anpassung in unterschiedlichen Umgebungen auszuführen. Die umfassende Expertise von Schneider Electric in den Bereichen Sicherheit, Compliance und industrielle Integration gewährleistet dabei Zuverlässigkeit, auch in stark regulierten Industrieumgebungen.

„Von KI-gestütztem Design bis hin zu softwaredefinierten Abläufen zeigen Microsoft und Schneider Electric einen durchgängigen, interoperablen Workflow, mit dem sich Automatisierungslogik konsistent über Cloud und Edge-Umgebunden hinweg validieren, simulieren und ausrollen lässt“, sagt Gwenaelle Avice Huet, Executive Vice President Industrial Automation bei Schneider Electric.

Während klassische Automatisierungsansätze in jeder Phase, vom Engineering‑Design über Simulation und Inbetriebnahme bis hin zum Betrieb, den Einsatz unterschiedlicher Tools und Übergaben erfordern, bündelt die gemeinsame Plattform diese Schritte in einem einzigen, durchgängigen und transparenten Workflow. Spezialisierte KI‑Agenten werden zentral koordiniert, automatisieren wiederkehrende Designentscheidungen und validieren Automatisierungslogik bereits vor der Bereitstellung. Das verkürzt die Zeit von der Planung bis zum produktiven Einsatz und erhöht zugleich die Erfolgsquote beim ersten Durchlauf.

Der Industrial Copilot von Schneider Electric für Hersteller, betrieben mit Azure AI, liefert dabei bereits messbare Ergebnisse im industriellen Umfeld: Engineering-Teams verzeichnen Zeitersparnisse von bis zu 50 % bei der Konfiguration und Dokumentation von Steuerungen. Anpassungen an Produktionslinien, die bislang mehrere Wochen beanspruchten, lassen sich so innerhalb weniger Stunden umsetzen.

Im Rahmen eines Live-Einsatzes für autonomen grünen Wasserstoff mit H2E Power, einem indischen Pionier auf diesem Gebiet, hat die Plattform ihre Leistungsfähigkeit in einer der anspruchsvollsten industriellen Anwendungen unter Beweis gestellt. In der Hochtemperatur‑Festoxid‑Elektrolyse zur Erzeugung von grünem Wasserstoff konnte sie über mehr als 6.000 Stunden einen stabilen autonomen Betrieb sicherstellen und zugleich die Kosten für die Stromerzeugung zur Wasserstoffproduktion um bis zu 10 % senken. Dies entspricht Einsparungen von rund 500.000 Euro pro Jahr bei einer typischen 10‑Megawatt‑Anlage.

„Mit KI-gestütztem Design schließen wir den Kreislauf von der Engineering-Intention bis zur operativen Realität. Wir automatisieren Entscheidungen, validieren frühzeitig und übergeben wiederverwendbare Automatisierungspakete, die Schneider Electric konsistent über Cloud und Edge hinweg simulieren und bereitstellen kann“, sagt Dayan Rodriguez, Corporate Vice President, Manufacturing and Mobility bei Microsoft.

An ihren jeweiligen Ständen auf der Hannover Messe 2026 präsentieren Schneider Electric (Halle 13, Stand C34) und Microsoft (Halle 17, Stand G06) praxisnahe Demonstrationen früher gemeinsamer Co‑Innovationsansätze, darunter Live-Demonstrationen, KI in Engineering-Qualität sowie ein Ökosystem offener Standards als Teil eines wachsenden Programms zur Weiterentwicklung der nächsten Generation der Fertigung.

Über die Schneider Electric GmbH

Schneider Electric ist ein global führendes Unternehmen im Bereich Energietechnologie, das durch Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung von Industrien, Unternehmen und Haushalten Effizienz und Nachhaltigkeit vorantreibt. Seine Technologien ermöglichen es, Gebäuden, Rechenzentren, Fabriken, Infrastruktur und Netzen als offene, miteinander vernetzte Ökosysteme zu agieren, wodurch Leistung, Ausfallsicherheit und Nachhaltigkeit verbessert werden. Das Portfolio umfasst intelligente Produkte, softwaredefinierte Architekturen, KI-gestützte Systeme, digitale Services und fachkundige Beratung.

Mit 170.000 Mitarbeitenden im Team und einer Million Partnern in über 100 Ländern ist Schneider Electric mehrfach als nachhaltigstes Unternehmen der Welt ausgezeichnet worden.

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