Seit dem 1. Januar 2025 gilt in Deutschland bereits die Empfangspflicht für E-Rechnungen. Doch der eigentliche Stichtag, der die Arbeitsweise deutscher Finanzabteilungen grundlegend verändern wird, liegt noch in der Zukunft: die schrittweise Einführung der Versandpflicht ab 2027. Viele Unternehmen stehen aktuell vor der Herausforderung, ihre IT-Landschaft rechtzeitig anzupassen. Um Klarheit in die Anforderungen an Formate und Fristen zu bringen, veranstaltet die agorum Software GmbH das Experten-Webinar „E-Rechnungspflicht ab 2027: Vom gesetzlichen Zwang zum Wettbewerbsvorteil“.

Vom PDF zum strukturierten Datensatz
Die Herausforderung für den Mittelstand ist fundamental. Wurden Rechnungen bisher oft als einfache PDF-Dateien per E-Mail versendet, genügt dies künftig nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen der EN 16931. Die Zukunft gehört strukturierten Datensätzen wie XRechnung oder dem hybriden Format ZUGFeRD. Für Unternehmen bedeutet dies weit mehr als nur ein Software-Update: Es erfordert eine Neuausrichtung der kaufmännischen Prozesse. „Wer nicht vorbereitet ist, riskiert steuerliche Nachteile und operative Engpässe“, warnen die Experten. Die bloße Archivierung reicht nicht mehr aus; die Daten müssen valide, maschinenlesbar und revisionssicher verarbeitet werden.

Rechtssicherheit trifft auf IT-Integration
Genau an dieser Schnittstelle setzen die Referenten des Webinars an. Mit Markus Hörbelt, Rechtsanwalt und Steuerberater, sowie Annkatrin Göpfert, IT-Expertin, werden juristische Notwendigkeit und technische Machbarkeit zusammengeführt. Während die rechtliche Seite die zwingenden Fristen und Haftungsrisiken klärt, beleuchtet die technische Seite, wie diese Anforderungen nahtlos in bestehende ERP- und CRM-Landschaften integriert werden.

Prozesskosten durch Automatisierung senken
Der strategische Kern des Themas liegt jedoch jenseits der reinen Compliance. Fachleute sehen in der E-Rechnungspflicht den stärksten Treiber für die Automatisierung im Rechnungswesen. Manuelle Eingriffe, wie das Abtippen von Rechnungsdaten oder das händische Prüfen von Pflichtangaben, werden durch die strukturierten Datenformate obsolet. Moderne Dokumentenmanagement-Systeme (DMS) wie agorum core können eingehende Rechnungen künftig nicht nur empfangen, sondern vollautomatisch validieren, kontieren und Workflows anstoßen.

„Die E-Rechnung ist weit mehr als eine steuerliche Vorschrift. Sie ist der Startschuss für eine Ära, in der Buchhaltung fast geräuschlos im Hintergrund läuft“, erklärt Annkatrin Göpfert, IT-Expertin bei agorum. „Unser Ziel ist es, die Komplexität zu reduzieren und den technologischen Nutzen in den Vordergrund zu stellen.“

Interessierte können sich kostenfrei zum Webinar anmelden.

Über die agorum® Software GmbH

Die agorum® Software GmbH entwickelt mit ALBERT | AI eine hochmoderne KI-basierete DMS-Plattform, die Unternehmen befähigt, Informationen intelligent zu erschließen, Prozesse umfassend zu automatisieren und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, unabhängig vom eingesetzten System. ALBERT | AI integriert sich nahtlos in bestehende IT-Umgebungen und hebt Dokumentenmanagement, Content-Organisation und Routineaufgaben auf das nächste Level. So werden Daten verstanden, Prozesse aktiv gesteuert und neue Effizienzpotenziale erschlossen, ganz ohne Bindung an einzelne Produkte.

Das modulare DIGITAL TOOLKIT agorum core als leistungsstarkes Enterprise-Content-Management-System, das sich flexibel an die Anforderungen verschiedenster Unternehmen anpasst. Ob lokal installiert, als Cloud-Lösung oder frei verfügbar als agorum core open: Kunden und Partner profitieren von hoher Integrationsfähigkeit, langjähriger Praxiserprobung und einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis.

agorum core bietet maximale Effizienz: Setze auf smarte KI-Automatisierung direkt im Geschäftsalltag, ganz unabhängig davon, ob du agorum core einsetzt oder die KI-Plattform separat verwendest.

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