„Die Einführung der neuesten Fassung der VDI 2700 Blatt 3.2 sorgt derzeit am Markt für eine spürbare Verunsicherung. Zahlreiche Schulungsanbieter, Sachverständige und Hersteller von Ladungssicherungsprodukten beschäftigen sich intensiv mit diesem Thema“, erklärt Elting. Dabei kursierten hierzu teils widersprüchliche Aussagen; falsche Annahmen würden getroffen. Etwa in Bezug auf einen angeblichen Bestandsschutz für ältere Fahrzeuge oder eine Übergangsfrist für bestehende Ladungssicherungssysteme. „Es gilt jedoch: VDI-Richtlinien stellen den anerkannten Stand der Technik dar. Mit dem Erscheinen einer neuen Fassung wird die vorherige Ausgabe mit sofortiger Wirkung ersetzt“, führt Elting aus.
Die überarbeitete Fassung der VDI 2700 Blatt 3.2 regelt erweiterte Kennzeichnungspflichten für Ladungssicherungsmittel wie Zurrgurte und Rungensysteme, mit dem Ziel einer besseren Nachvollziehbarkeit und Belastungsbewertung. Insgesamt verdeutlichen die Neuerungen den Trend hin zu präziseren und strengeren technischen Anforderungen.
Kennzeichnungspflicht: Etikettierung reicht nicht aus
Besitzer alter Transportfahrzeuge sind dementsprechend verpflichtet, die neuen VDI 2700-Vorgaben ab sofort zu erfüllen und ihre Ladungssicherungssysteme regelkonform zu kennzeichnen. Eine Etikettierung reicht aus Sicht Eltings hier nicht aus, da die neue VDI 2700-Richtlinie eine vollständige Rückverfolgbarkeit, also eine eindeutige Chargenverfolgung bis hin zum eingesetzten Vormaterial der Ladungssicherungssysteme, verlangt.
Bei bestehenden oder älteren Produkten sei diese Information in der Regel nicht mehr nachvollziehbar. „Eine nachträgliche Kennzeichnung durch Etikett oder Aufkleber würde daher keine belastbare Aussage über Material, Herkunft oder normgerechte Auslegung zulassen. Streng genommen ist bei solchen Produkten oft nicht einmal sichergestellt, dass sie den heutigen Anforderungen an eine normkonforme Ladungssicherung überhaupt genügen“, führt Elting weiter aus.
Elting-Produkte sind bereits rechtskonform
Elting wiederum hat bereits die neuen VDI 2700-Vorgaben für seine Produkte umgesetzt und versieht die Steckrungen für seine formschlüssigen Ladungssicherungssysteme VarioSAVE Basic und VarioSAVE Light mit einer eindeutigen Kennzeichnung: „Wir setzen konsequent auf langlebige Lasergravuren. Diese ermöglichen es, die Inhalte der neuen Norm dauerhaft, präzise und gut lesbar direkt auf dem Produkt zu kennzeichnen. Das entspricht unserem Qualitätsanspruch und stellt sicher, dass die Kennzeichnung auch über die gesamte Nutzungsdauer erhalten bleibt.“
Die formschlüssigen Ladungssicherungssysteme des Metallbauers sind durch anerkannte Prüfinstitutionen nach den Vorgaben der VDI 2700/EN 12195-1 zertifiziert und kommen somit sämtlichen sicherheitsrelevanten Anforderungen dieser Richtlinie nach.
Die Elting Metalltechnik GmbH & Co. KG ist Hersteller von Fahrzeugbaukomponenten und Ladungssicherungssystemen für die Transport und Logistikbranche sowie von metallischen Halbzeugen für Industrie und Handwerk. Das Unternehmen verfügt fast 90 Jahre Erfahrung in der Metallbearbeitung. In der Auftragsfertigung deckt Elting von der Planung über Zuschnitt und Umformung bis hin zu Schweißbaugruppe und Endmontage alle Schritte der CNC-Blechverarbeitung ab. Eine weitere Kernkompetenz ist die Fertigung groß dimensionierter Rohr- und Profil-Laserteile in Stahl, Edelstahl und Aluminium. Mit Fertigungsdimensionen von bis zu 408 mm Durchmesser bzw. 300 x 300 mm auf 15 m Länge gehört die 3D-Rohrlaseranlage der Elting Metalltechnik GmbH & Co. KG zu den größten Anlagen Europas. Dabei ist Elting fertigungstechnisch für mittlere bis große Losgrößen ausgelegt. Das Familienunternehmen produziert ausschließlich in Deutschland an den beiden Standorten Isselburg und Bocholt im Münsterland und beschäftigt rund 70 Mitarbeiter.
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