Die MS „DAPHNE SCHULTE“ Shipping GmbH & Co. KG (Hamburg) ist offenbar zahlungsunfähig. Am 5. April 2017 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das Fondsschiff des Lloyd Flottenfonds XII eröffnet (Az. 5 IN 19/17). Da betroffenen Anlegern nun Verluste drohen, rät der Deutsche Finanzmarktschutz Verein (DFMS) zur professionellen Prüfung der Ansprüche.

Im September 2008 legte die Lloyd Fonds AG (Hamburg) mit dem Lloyd Flottenfonds XII ihren 100. Fonds auf. Interessierte Anleger konnten sich ab einer Mindestsumme von 15.000 Euro an diesem beteiligen. Rund 50 Millionen Euro an Anlegergeldern sollen so zusammengekommen sein. Jetzt müssen die Investoren Verluste befürchten – die MS „DAPHNE SCHULTE“ ist insolvent.

Der DFMS-Geschäftsführer H. Heinze (www.finanzmarktschutz.de): „An dieser Gefahr ändern selbst die beiden weiteren Fondsschiffe, die MS „DORA SCHULTE“ und die MS „DIANA SCHULTE“, nichts. Auch sie könnten aufgrund der noch immer währenden Schifffahrtskrise schon bald absaufen. Dann könnte sogar der Totalverlust drohen.“

Damit es gar nicht erst dazu kommt, rät Heinze den Anlegern zur Prüfung ihrer Ansprüche. „Auf diese Weise bestehen gute Chancen, sich ohne größere Verluste von der Beteiligung zu lösen. Vermittler empfahlen Schiffsfonds häufig auch risikoscheuen Anlegern, obwohl es sich dabei um höchst spekulative Geldanlagen handelt. Stattdessen hätten die Berater umfassend über die bestehenden Risiken aufklären müssen. Sahen sie davon ab, können Anleger Schadensersatzansprüche geltend machen.“ Die Vereinsanwälte des DFMS helfen gern bei der Prüfung und bieten hierfür eine kostenfreie Erstbewertung an.

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