iOS-Geräte aus zweiter Hand kosten weitaus weniger als neue, doch die Unterschiede zwischen den Generationen sind zum Teil groß. Bevor man Gebrauchtgeräte-Börsen durchforstet, legt man sich am besten auf eine Mindestleistung bei Prozessor und Speicherkapazität fest, rät das Apple-Magazin Mac & i. Je nach Verwendungsvorlieben sollten auch die Aspekte Kamera, Akkulaufzeit und die kompatible iOS-Version beim Secondhand-Gerät beachtet werden.

iPhones und iPads sind billiger, wenn sie ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Trotzdem kommen viele davon noch in den Genuss toller iOS-Features. Auch als Geschenk für die jüngere oder ältere Generation sind Gebrauchtgeräte prima. Für Skype oder FaceTime mit den Eltern während eines Auslandsaufenthalts oder als Lern- und Spiel-Tablet für Schulkinder eignen sich altgediente iPads bestens. Wer sich genau überlegt, was ein gebrauchtes iOS-Gerät können soll, und entsprechend umsichtig einkauft, spart viel Geld.

Ein gebrauchtes iPhone 4s gibt es schon für rund 50 Euro, ein iPhone 5 ab 80 Euro. Die Entscheidung, welches Gerät in Frage kommt, hängt von den unterstützten Apps ab. Der weit verbreitete Chat-Dienst WhatsApp läuft beispielsweise auch noch unter iOS 7, die neuesten Emojis hingegen funktionieren immer nur im aktuellen iOS 11.

„Wer ein iPad als Laptop-Ersatz nutzen will, braucht viel Leis­tung und langfristig System-Updates. Dafür sollte es mindes­tens das iPad Air oder iPad mini 4 sein“, meint Immo Jung­härtchen, Redakteur bei Mac & i. Zum Filmegucken, Surfen oder Abrufen von Kochrezepten ist ein iPad 2 (ab 100 Euro) oder 3 (130 Euro) allemal noch gut genug.

Wer kein Risiko eingehen will, kauft über spezialisierte Portale überprüfte und nach Abnutzungsgrad klassifizierte Gebraucht­geräte. „Kaufen Sie bei iPhones und iPads niemals die Katze im Sack, sondern überprüfen Sie, ob das zukünftige Gerät tadellos funktioniert“, rät der Experte. „Ganz wichtig: Der Diebstahlschutz muss vom Vorbesitzer deaktiviert werden, sonst kann man mit dem Gerät nichts anfangen.“

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