Diese neu geschaffene EU-Norm beschreibt erstmals ein einheitliches Verfahren zur Berechnung der Treibhausgasemissionen und Luftschadstoffe von Paketlieferdiensten.

Das Ziel ist klar: Emissionen entlang der gesamten Zustellkette – von der Abholung eines Pakets bis zur finalen Zustellung beim Empfänger – sollen transparenter und vergleichbarer gemacht werden. Wie sich bereits beim Erarbeiten der Norm herausstellte, geht es dabei erst in zweiter Linie um Flugzeug, Sattelschlepper und Schiffscontainer, die sind nämlich beim Transport von mehreren tausend Sendungen auf einmal recht effizient. Erst ganz am Ende der Kette steigt der Aufwand pro Sendung massiv.

Die letzte Meile als entscheidender Faktor

Die Norm betrachtet alle relevanten Prozesse der Paketzustellung, darunter:

  • Sammel- und Ausliefertouren
  • Linienverkehr zwischen Depots und Hubs
  • Umschlagprozesse in Logistikzentren
  • Energieverbrauch der Infrastruktur
  • Leerfahrten von Fahrzeugen

Dabei zeigt sich ein bekanntes Bild: ein Vierzigtonner mag fünfmal so viel Treibstoff verbrauchen wie ein Lieferwagen, transportiert aber das Zwanzigfache an Sendungen und muss bei weiten Strecken eigentlich nur zum Tanken anhalten. Ganz im Gegensatz dazu das Fahrzeug des Auslieferers: viele kurze Stopps, noch häufigeres Anfahren im zähfließenden Stadtverkehr und zusätzliche Fahrten bei erfolglosen Zustellversuchen erhöhen die Emissionen pro Paket deutlich.

Die Bündelung am Empfangsort ist der entscheidende Punkte für die CO₂-Bilanz

Die DIN EN 17837 schafft zum ersten Mal ein EU-weites, einheitliches Bewertungsverfahren, mit dem sich Emissionen einzelnen Warensendungen bzw. Paketen zuordnen lassen. Damit wird objektiv messbar, wie effizient die einzelnen Zustellformen sind.

Dabei stellte sich recht schnell heraus, dass die verschiedenen Arten des Transports (Flugzeug, Schiff, Lastwagen) zwar durchaus Unterschiede aufweisen – die aber gegenüber einem anderen Punkt fast vernachlässigbar sind. Der entscheidende Faktor ist nicht die Art des Transports, sondern die Bündelung von Zustellungen.

Wenn mehrere Pakete an einem Ort zugestellt werden können, reduziert sich der Anteil der Emissionen pro Paket deutlich. Bei Mehrfamilienhäusern und Quartieren mit hohem Paketaufkommen schlägt das doppelt und dreifach zu Buche.

Paketboxen reduzieren den Zustellaufwand für alle Beteiligten und die Umwelt

Eine Paketbox als zentrale Empfangslösung macht Dinge möglich, die sich wie eine Wunschliste lesen:

  • Zustellung beim ersten Versuch
  • Bündelung mehrerer Pakete an einem Zustellpunkt
  • weniger Stopps pro Tour
  • effizientere Zustellrouten

Damit sinkt der logistische Aufwand – und damit auch der CO₂-Fußabdruck pro Paket.

Empfangslösungen als Grundlage nachhaltiger Logistik

Die neue Norm macht die Umweltbelastung bei der Paketzustellung objektiv messbar und erlaubt bereits jetzt die Prognose, dass intelligente Empfangslösungen weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Gerade bei Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern, Wohnanlagen und Quartierslösungen können Paketboxen nicht nur dazu beitragen, Zustellungen zuverlässiger und bequemer zu machen, sondern auch effizienter hinsichtlich der Umweltbelastung.

Paketempfangslösungen von KNOBLOCH

Für den privaten und gewerblichen Einsatz stehen heute unterschiedliche Systeme zur Verfügung. Dazu gehören freistehende Paketboxen für Einfamilienhäuser wie die KNOBOX PRO und größere Paketanlagen (PAKNO) für Mehrparteiengebäude. Der firmeneigene Paketbox-Konfigurator sorgt für eine einfache Auswahl zwischen den verschiedenen Systemen und erlaubt die Anpassung an den individuellen Bedarf, sowohl bei Anzahl und Größe der Fächer als auch der Verwaltungslogik und zusätzlicher Ausstattung wie Briefkästen und Klingeln.

Fazit

Die neue Norm DIN EN 17837 macht objektiv messbar, dass die Organisation der Paketzustellung einen erheblichen Einfluss auf die Umweltbilanz der Logistik hat.

Empfangslösungen wie Paketboxen können dazu beitragen, Zustellungen effizienter zu gestalten und unnötige Fahrten zu vermeiden. Damit leisten sie einen großen praktischen Beitrag zu einer nachhaltigeren Paketlogistik.

Über KNOBLOCH

KNOBLOCH entwickelt und produziert seit 1869 Produkte aus Stahlblech in Deutschland. Das Familienunternehmen fertigt Briefkastenanlagen, Paketboxen, Paketkästen und Abholstationen mit Fokus auf Langlebigkeit und funktionale Lösungen für Warenempfang und Paketannahme rund um die Uhr.

Über die Max Knobloch Nachf. GmbH

Das ist KNOBLOCH:

1. Älteste Briefkastenfirma Deutschlands! (ältester noch produzierender Briefkastenhersteller in Deutschland)

2. Herstellung der ersten Hausbriefkästen schon 1869

3. Einziger Vollsortimenter für die beiden Sortimente Briefkastenanlagen und Einzelbriefkästen

4. Echtes sächsisches Familienunternehmen mit ca. 200 Mitarbeitern

5. Traditionell und umweltbewusst: lokale Ressourcen, kurze Wege.

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Kategorien: Logistik