Mehr Qualität, mehr Pünktlichkeit und deutlich weniger Störungen an der Infrastruktur: Dafür bündelt die Deutsche Bahn (DB) in den kommenden Jahren im hochbelasteten Streckennetz das Baugeschehen und führt Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen im Rahmen von mehrmonatigen Generalsanierungen durch.

Der Korridor zwischen München und Rosenheim bildet zusammen mit der Strecke von Rosenheim bis nach Salzburg einen wichtigen Teil der europäischen Ost-West-Magistrale von Paris nach Budapest. Die Strecken sind stark frequentiert. Ob Güter-, Fern- oder Regionalzüge – sie alle müssen durch das Nadelöhr. Wenn es auf diesen Strecken Verspätungen gibt, wirkt sich dies auf das ganze deutsche Schienennetz aus. Daher werden die beiden Hauptstrecken im Rahmen der Generalsanierung in einem Zug erneuert und modernisiert. Für beide Lose hat die ARGE PeLOGBau, die LOGSOL mit dem Planungsbüro Baumert und Peschos bildet, die Baulogistikplanung bei dem DB-Leuchtturmprojekt gewonnen. Der innovative Ansatz von LOGSOL stellt dabei die Weichen komplett neu: „Wir denken Abläufe durchgängig, indem wir Erfahrung aus Baustellenprojekten mit unserem Logistik-Know-how und innovativen Tools verbinden“, unterstreicht Mario Henneberger, Leiter der Business Unit Infrastruktur bei LOGSOL.

Umfangreiches Projekt muss ohne Blaupause gelingen

Das Sanierungsprojekt umfasst nicht nur Gleise, Weichen, Oberleitungen, Leit- und Sicherungstechnik, sondern auch Brücken, Lärmschutzwände sowie Bahnhöfe. Im Team „DB Generalsanierung Baulogistik“ ermitteln sieben LOGSOL-Spezialisten den Bedarf an Material, Personal und Maschinen, planen außerdem gleisgebundene Logistikfahrten, Transportrouten über die Straße sowie geeignete Flächen für Baustelleneinrichtung und Materiallager.

Für die Ver- und Entsorgung der Baustelle muss das Experten-Team geeignete Baustelleneinrichtungsflächen (BE-Flächen) entlang der Strecke finden, auf denen neben Büro- und Personalcontainern, vor allem Material zu lagern, anzuliefern und abzutransportieren ist. Weil sich die Baustellen für beide Generalsanierungs-Korridore zusammen über 140 Kilometer erstrecken, werden zahlreiche BE-Flächen benötigt. Die Logistikplaner müssen bis ins kleinste Detail gehen, wie Henneberger erklärt: „Wir bewerten die Materialbedarfe und prüfen, wie viele Züge bzw. LKW pro Tag nötig sind, um die einzelnen Baumaßnahmen zu versorgen. Dafür werden freie Logistikgleise im Bauablauf berücksichtigt und u. a. geprüft, wie breit beispielsweise Zufahrtsstraßen sein müssen.“

Ablaufplan wird iterativ fortgeschrieben

Im Bauablaufplan koordiniert LOGSOL bis zu zehn beteiligte Gewerke, klärt Abhängigkeiten, strukturiert und verschafft frühzeitig einen Überblick über einzelne Schritte sowie den jeweiligen Zeitrahmen. „Dafür bringen wir alle Teilprojekte und Fachplaner an einen Tisch, um alle Schnittstellen zu bewerten und zu berücksichtigen“, sagt Henneberger. LOGSOL stellt die Weichen, damit das Bauprojekt später in der Realisierungsphase reibungslos und effizient vorankommt. Die fünfmonatige Totalsperrung der Strecke Rosenheim – Salzburg im ersten Halbjahr 2027 treibt das Team zu Höchstleistungen. Dann muss so viel getauscht und erneuert werden wie möglich – Gleise, Weichen, Oberleitungen, Lärmschutzwände, elektronische Stellwerke. Zusätzlich zu berücksichtigen ist, dass Betriebe mit eigenem Gleisanschluss weiter beliefert werden müssen. LOGSOL prüft sämtliche Parameter durch Simulationen und Variantenbetrachtungen. „Wenn wir feststellen, dass der Ablaufplan nicht funktioniert, weil Maßnahmen in der Sperrzeit nicht realisierbar sind, gehen wir in die Abstimmung mit der Projektleitung und den Gewerken, um den Bauablauf iterativ fortzuschreiben und entsprechend anzupassen“, erklärt Henneberger die Vorgehensweise.

Nachdem PeLOGBau die Baulogistikplanung für die Strecke Rosenheim – Salzburg bereits abgeschlossen hat, erarbeitet das Team derzeit eine maßgeschneiderte Lösung für den Abschnitt München – Rosenheim.

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