Die vitagroup arbeitet mit dem Partner healthbrain zusammen, um die Umsetzung des nationalen Projektes zur Einführung von Patient-Reported Outcome Measures (PROMs) in der Schweiz zu unterstützen. Auftraggeber des Projekts ist die Eidgenössischen Qualitätskommission (EQK). Die Initiative zielt darauf ab, vom Patienten berichtete Ergebnisse in die Routineversorgung zu integrieren und die Qualitätsentwicklung des gesamten Schweizer Gesundheitssystems voranzutreiben.

Nach einem nationalen Beschaffungsprozess wurde das Projekt an ein Konsortium unter der Leitung von healthbrain vergeben, das Fachwissen aus den Bereichen Klinik, Forschung, Patientenvertretung und Digital Health vereint. Die technische Lösung basiert auf dem internationalen Datenstandard openEHR. Sie wird über die herstellerneutrale, offene Datenplattform der vitagroup – die Health Intelligence Platform (HIP) – bereitgestellt, die für die skalierbare Nutzung strukturierter Gesundheitsdaten entwickelt wurde.

Eine umfassende Sicht auf den Patienten ermöglichen

Das Projekt konzentriert sich im ersten Schritt auf orthopädische Versorgungspfade – einschließlich Hüft-, Knie- und Schulterbehandlungen – und begleitet PatientInnen von der Krankenhausaufnahme bis zur Nachsorge nach der stationären Behandlung. Zusätzlich zu den PROMs werden auch Messungen der Patientenerfahrung (Patient-Reported Experience Measures, PREMs) und von Ärzten berichtete Ergebnisse (Clinician-Reported Outcome Measures, CROMs) erfasst, um ein vollständigeres Bild des Behandlungserfolgs zu erhalten.

Das Vorhaben wird im Rahmen eines nationalen Pilotprojekts von April 2025 bis Dezember 2027 durchgeführt und soll praktische Erfahrungen mit der Erfassung, Analyse und sinnvollen Nutzung von PROMs-Daten in der täglichen klinischen Praxis liefern. Die technische Plattform ist seit November 2025 in Betrieb, erste PatientInnen wurden bereits aufgenommen und PROMs in die routinemäßigen Arbeitsabläufe integriert.

„Die Erfassung von Patient-Reported Outcome Measures erfordert eine Datenbasis, die über einen längeren Zeitraum hinweg interoperabel und wiederverwendbar bleibt“, sagt Joachim Neugebauer, Vice President Clinical Care Solutions bei der vitagroup. „Mit der Unterstützung dieses Projektes durch die Health Intelligence Platform tragen wir dazu bei, eine nachhaltige Infrastruktur für eine qualitätsorientierte Versorgung in der Schweiz zu schaffen.“

Urs Wittwer, Gründer von healthbrain, ergänzt: „Strukturierte, interoperable Daten sind entscheidend, um den vollen Wert der von Patienten berichteten Ergebnisse sicherzustellen. Durch die Kombination der healthbrain-Lösung mit der Datenplattform der vitagroup sowie den Stärken unserer weiteren Projektpartner schafft dieses Vorhaben eine skalierbare Grundlage für patientenzentrierte Qualitätsmessungen in der Schweiz.“

Über healthbrain

healthbrain ist ein Unternehmen im Bereich der digitalen Gesundheit, das interoperable Softwarelösungen für eine patientenzentrierte, datengestützte Gesundheitsversorgung entwickelt. Die Plattform von healthbrain kombiniert patientenberichtete Ergebnisse (PROMs), koordinierte Behandlungspfade und klinische Arbeitsabläufe, um eine bessere Entscheidungsfindung entlang der gesamten Versorgungskette zu unterstützen. Die Lösungen von healthbrain sind branchenübergreifend einsetzbar und vernetzen Kliniken, ambulante Leistungserbringer, Rehabilitationsdienste, Kostenträger und Forschungseinrichtungen. Durch die Anwendung internationaler Standards wie FHIR, openEHR, SNOMED und LOINC gewährleistet healthbrain die nahtlose Integration in bestehende IT-Systeme im Gesundheitswesen.
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Über vitagroup

In der vitagroup arbeiten europaweit über 300 SpezialistInnen Tag für Tag daran, die Gesundheitsversorgung durch fortschrittliche Technologie und intelligente Services nachhaltig zu verbessern. Mit der Health Intelligence Platform (HIP) bietet die vitagroup eine offene Gesundheitsdatenplattform, die Krankenhäuser, regionale und nationale Gesundheitsorganisationen dabei unterstützt, sofortigen und reibungslosen Zugriff auf ihre Daten zu erhalten. Basierend auf offenen Standards, die Daten von Anwendungen trennen, ermöglicht die HIP Gesundheitseinrichtungen nahtlose Interoperabilität, Datenaustausch und kontinuierliche Innovation über Systeme und Anbieter hinweg. Heute arbeitet die vitagroup mit über 140 Krankenhäusern in der DACH-Region und mehr als 1.000 Gesundheitseinrichtungen und -regionen in Europa zusammen, um den vollen Wert von Gesundheitsdaten für die Versorgung und medizinische Forschung zu erschließen.

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