Halle 7 / Stand 7F80

Harte Schale, High-Tech im Kern: Das Hochregallager von KEB Automation am Hauptstandort in Barntrup ist mit rund 1.000 Tonnen verbautem Stahl bereits von außen ein Hingucker. Und auch im Innern ist das Lager eine Besonderheit. Hier befinden sich vollautomatisierte High-Tech Regalbediengeräte, in denen eine Systemlösung aus dem eigenen Hause dafür sorgt, dass die internen Logistik-Prozesse auf ein neues Level gebracht werden. Doch auch in anderen Bereichen sind die Lösungen von KEB gefragt – und auf der LogiMAT 2026 in Halle 7 auf Stand 7F80 können Anwender diese hautnah erleben.

Intralogistik ist nicht gleich Intralogistik. Das wird spätestens bei Betrachtung der teils stark voneinander abweichenden Anforderungen an die passenden Antriebslösungen deutlich. Regalbediengeräte (RBG), Krane, Förderanlagen oder fahrerlose Transportsysteme (FTS) benötigen maßgeschneiderte Antriebs- und Automatisierungssysteme für die reibungslose Bewegung von Gütern. Hier kommen die aufeinander abgestimmten Komponenten ins Spiel, die KEB auf der LogiMAT in Stuttgart präsentiert. Aus Umrichtern, Motoren, Bremsen oder innovativen IIoT-Lösungen entsteht ein System, mit dem anspruchsvolle Logistikaufgaben realisiert werden. 

Lösung für die Fördertechnik

So zum Beispiel in der Fördertechnik. Ausgelegt auf hohe Effizienz, Langlebigkeit und optimalen Servicegrad sorgen synchrone und asynchrone Systeme für die immer passende Bewegung in dynamischen Hub-, Dreh-, Sortier- und Packstationen mit den verbindenden Transportstrecken. Kompakte Antriebselektronik im kompletten Leistungsbereich und dazu alle Varianten von industriellen Getriebemotoren ergänzen das Angebot für Förderanlagen. Für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgt unter anderem die abgedichtete Federkraftbremse COMBISTOP 28, die für den Einsatz in rauen Umgebungsbedingungen ausgelegt ist. Und auch die COMBISTOP 38 ist in der Fördertechnik gefragt. Die ruhestrombetätigte Federkraftbremse kann sowohl als Betriebsbremse für dynamische Applikationen als auch als Haltebremse mit Notstoppfunktion für statische Applikationen eingesetzt werden.

Hocheffizient im Hochregal

Wie moderne Material Handling Anwendungen zum Leben erweckt werden, lässt sich auch direkt am Hauptsitz von KEB in Barntrup (NRW) betrachten. In dem dort neu gebauten Hochregallager werden alle Bauteile und halbfertige Produkte eingelagert. Neben zwei RBG im automatischen Kleinteilelager sind auch drei RBG in einem zweiten Segment für 8.000 Paletten im Einsatz – ausgestattet mit innovativen IIoT-Lösungen und der Option für durchgängige DC-Technik. Für den passenden Antrieb sorgen COMBIVERT S6 Servo Drives, die Teleskop-Getriebemotoren am Lastaufnahmemittel (LAM) der Paletten-RBG antreiben. Hub- und Fahrwerk werden über klassische KEB Getriebemotoren und COMBIVERT F6 Drive Controller angetrieben. Darüber hinaus kommen Rückspeiseeinheiten aus dem eigenen Portfolio zum Einsatz. Auf diese Weise wird Bremsenergie nicht mit den sonst verbauten Widerständen verheizt, sondern kann über EMV- und Oberschwingungsfilter effizient zurück ins Netz geführt werden.

Bremsen und IIoT für fahrerlose Transportsysteme

Auch fahrerlose Transportsysteme profitieren von den Automatisierungslösungen von KEB. So setzt KEB in der hauseigenen Produktion auf die offene Automatisierungsplattform NOA. In den Produktionshallen sind insgesamt drei FTS unterwegs, um Produkte und Materialien von A nach B zu befördern. Sollte beispielsweise die Verbindung zu einem der Fahrzeuge verloren gehen und dieses infolgedessen zum Stillstand kommen, schaltet das FTS in einen Fehlerzustand. In einer großen Produktionshalle ist dann aber nicht immer sofort zu erkennen, wann und wo die FTS zum Stillstand gekommen sind. Vor diesem Hintergrund wurde mit NOA eine Möglichkeit geschaffen, Condition Monitoring der Fahrzeuge durchzuführen. Das Ziel war, alle relevanten Statusinformationen an einer zentralen Stelle abzubilden. Durch die Implementierung der NOA-Lösung ist es künftig möglich, den individuellen Zustand der FTS in der Cloud einzusehen. Bei Auffälligkeiten oder Fehlern wird eine entsprechende Warnmitteilung per Mail oder per MS-Teams ausgegeben, sodass sofort reagiert und die Produktivität der Fahrzeuge erhöht werden kann. 

Spannend ist zudem: Unter anderem für fahrerlose Transportsysteme hat KEB mit der COMBISTOP S1 eine Haltebremse im Portfolio, die gänzlich ohne Seltene Erden auskommt. Der Clou: Die COMBISTOP S1 verfügt über ein patentiertes Reibsystem, wodurch ein wesentlich höheres Bremsmoment gegenüber konventionellen Federkraftbremsen erreicht wird. Vor diesem Hintergrund weist die Bremse eine vergleichbare Perfomance wie Permanentmagnetbremsen auf, schafft dabei aber eine größere Materialunabhängigkeit und Planbarkeit.

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