Strukturveränderungen durch digitale Abläufe
Schon zu Beginn des Digitalisierungszeitalters zeigte sich, wie administrative Abläufe vereinfacht werden können. Abrechnung, Dokumentation und Datenaustausch sind schneller und übersichtlicher geworden. Gleichzeitig wurde auch deutlich: Wo digitale Prozesse stark zentralisiert werden, verändern sich Zuständigkeiten oft unbemerkt.
Diese Erfahrung ist für heute besonders relevant. Denn die mineralische Schüttgutindustrie ist in weiten Teilen mittelständisch geprägt – mit regional verankerten Produzenten, eigenen Vertriebsstrukturen und klarer Preisverantwortung.
Technische Möglichkeiten wachsen – Gestaltungsspielräume auch
Cloud-basierte Systeme, browsergestützte Anwendungen und mobile Datenerfassung ermöglichen heute eine durchgängige Digitalisierung vom Auftrag bis zur Baustelle. Technisch lassen sich Artikel, Preise, Lieferscheine und Abrechnungen nahezu vollständig digital abbilden.
Damit stellt sich eine zentrale Frage:
Wer steuert diese Prozesse – und wer behält die Hoheit über die entscheidenden Daten?
Digitale Lösungen können Zusammenarbeit erleichtern. Sie können aber auch dazu führen, dass Verantwortlichkeiten einseitig verlagert werden. Für mittelständische Produzenten entsteht hier ein potenzielles Risiko, wenn zentrale Funktionen dauerhaft außerhalb des eigenen Einflussbereichs liegen.
Mittelstand braucht digitale Souveränität
Die Stärke mittelständischer Produzenten liegt in ihrer Eigenständigkeit, ihrer Marktkenntnis und ihrer Nähe zu Kunden und Bauprojekten. Diese Stärken sollten sich auch in digitalen Strukturen widerspiegeln.
Dazu gehört:
- die Kontrolle über eigene Artikel- und Preisdaten
- eine selbst verantwortete Abrechnung
- digitale Prozesse, die Kooperation ermöglichen, ohne Abhängigkeiten zu erzeugen
Digitalisierung sollte den Mittelstand unterstützen – nicht schleichend in reine Lieferrollen drängen. Wer die Daten hat, besitzt am Ende auch die wirtschaftliche Macht.
Vorausdenken statt Nachjustieren
Große Marktteilnehmer verfügen über andere organisatorische und finanzielle Möglichkeiten als mittelständische Unternehmen. Umso wichtiger ist es, digitale Entwicklungen frühzeitig zu reflektieren und bewusst zu steuern.
Verbände, Hersteller und Dienstleister sind gleichermaßen gefordert, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Marktvielfalt und unternehmerische Handlungsfähigkeit erhalten. Nicht jede technisch mögliche Zentralisierung ist automatisch ein Fortschritt.
Fazit
Digitalisierung ist ein mächtiges Werkzeug. Richtig eingesetzt, stärkt sie Effizienz, Transparenz und Zusammenarbeit. Ohne klare Leitplanken kann sie jedoch Marktstrukturen verändern, ohne dass dies unmittelbar sichtbar wird.
Für die mittelständisch geprägte mineralische Schüttgutindustrie bedeutet das:
Digitale Lösungen sollten so eingesetzt werden, dass sie Eigenständigkeit sichern – heute und in Zukunft.
Die PRAXIS EDV-Betriebswirtschaft- und Software-Entwicklung AG wurde 1989 in Baden-Württemberg gegründet. Seit 1997 richtet sich der Fokus zunehmend auf die Branchensoftware WDV20xx und damit die Geschäftsprozessintegration von der Ausschreibung bis zur Kostenrechnung und Betriebsdatenerfassung und Terminal-Verwiegung für Zulieferbetriebe und Schüttgutunternehmen im Tief- und Straßenbau. Dazu kommt seit 2011 die IT-Automation und Managed Services von IT-Infrastrukturen für die Anwender der Software. Im Jahre 2012 ist der PxDigiStift© als ergänzendes Erfassungsinstrument eine Bereicherung für alle EDV-Anwender – dies völlig branchenneutral und bereichsübergreifend. Im Jahre 2013 wurde die softwaregestützte Baustellenlogistik mit BaustellenApp und LeanManagement entwickelt. Bau-Unternehmen im Asphalteinbau und Zulieferwerke werden erstmalig datenseitig vollkommen automatisiert vernetzt. Dadurch ist die PRAXIS EDV- Betriebswirtschaft- und Software- Entwicklung AG das erste deutsche Unternehmen, das diese zukunftsorientierte Vision verfolgt. Wichtig ist hierbei die Schließung von immer größer werdenden Bedarfslücken: IT-Prozess-Automation in zunehmend in homogenen und komplexen IT-Infrastrukturen bei mittelständischen Unternehmen zu einem bezahlbaren Preis. Das 25-köpfige Team ist der Schlüssel zum Erfolg und immer neuen Innovationen in den Branchen der Kies-, Sand-, Steine-, Erden-, Asphalt-, Transportbeton- und Baustoff-Recycling-Unternehmen und deren Werken, sowie den Bau-Unternehmen im Tief- und Straßenbau. Die Vernetzung der PRAXIS Software AG selbst mit den Branchenverbänden und Institutionen sichert das frühestmögliche Integrieren von Vorschriften und spezifischen Parametern in die Branchen-Anwendungen – und damit hohe Investitionssicherheit für die Kunden.
Mit über 3.500 Anwendern in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehört in der Branchensoftware-Entwicklung WDV20xx für die Schütt-, Veredelungs- und Baustoff- Industrie zu den Marktführern. Durch die gesellschaftliche Integration in der BSM Business Software für den Mittelstand eG erweitert das Systemhaus elementar mit über 200 Fachkräften in den unterschiedlichsten Spezialbereichen die Kompetenz bundesweit.
Im November 2013 folgt die Gründung der PRAXIS Branchen-Software Schweiz GmbH für die Schweiz und Österreich mit eigenem Vertrieb und Kundensupport. Im April 2014 wurde mit PRAXIS Bayern in München das Vertriebs- und Servicekonzept für Bayern und Österreich ausgebaut.
Beleg, gern auch als PDF, erbeten.
PRAXIS EDV- Betriebswirtschaft- und Software- Entwicklung AG
Lange Straße 35, 99869 Pferdingsleben/Gotha
Tel.: +49 (0) 36258 – 566 – 0
Fax: +49 (0) 36258 – 566 – 40
Internet: www.praxis-edv.de
E-Mail: info@praxis-edv.de
PRAXIS EDV- Betriebswirtschaft- und Software-Entwicklung AG
Lange Straße 35
99869 Pferdingsleben
Telefon: +49 (36258) 566-0
Telefax: +49 (36258) 566-40
http://www.praxis-edv.de
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (36258) 56644
E-Mail: mirjam.rolapp@praxis-edv.de
![]()