Beim diesjährigen Technologietransfer-Kongress kamen über 250 Gäste sowie rund 30 Referent:innen und 12 Veranstaltungs-Partner zusammen. In der Handwerkskammer für Schwaben stand der Kongress erneut unter dem Motto „Innovation erleben“ – mit einer Ausstellung, ergänzt um Führungen im Berufsbildungs- und Technologiezentrum der HKW und im Umweltbildungszentrum der Stadt Augsburg. Mit Exponaten in der Ausstellung vor Ort, wie Assistenz-Robotern oder 3D-Visualisierungen mit und ohne Künstliche Intelligenz, wurden viele Highlights geboten.

Der Kongress fand bereits zum elften Mal statt und zog über 250 Gäste an. Das Netzwerken und der Austausch standen wie im letzten Jahr im Vordergrund: Die Veranstaltung zeigt immer wieder, als Forschungs- und technologisches Schaufenster der Region, die aktuellen Projekte von Unternehmen und Forschung und dient seit jeher dem kontinuierlichen Austausch vieler technologieorientierten Partner und Besucher. In diesem Jahr hat die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH als Veranstalter das im April neu eröffnete, benachbarte Umweltbildungszentrum als Location für Vorträge eingebunden. Der nachhaltige Neubau bietet gerade für Zukunftsthemen wie Energieversorgung eine geeignete Plattform. In einer Führung wurde das Berufsbildungs- und Technologietransferzentrum der Handwerkskammer für Schwaben besichtigt. Besonders spannend für die Zukunft der handwerklichen Ausbildung sind die neu geschaffenen Arbeitsplätze auf ca. 7.000 qm, zum Beispiel im Bereich Schweißtechnik, Metallbearbeitung oder Zerspanung.

Technologietransfer leben

Dass Technologietransfer auch nach elf Jahren noch ein wichtiger Hebel für Innovationen in Unternehmen ist, wurde bereits nach der ersten Keynote schnell klar: Martin Ertl, Bereichsleitung Innovation and Portfolio Management bei der Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH, berichtet von seinen Erfahrungen: „Für Technologietransfer gibt es kein Patentrezept. Ich möchte meine Einsichten und auch ein paar Denkanstöße aus eigenen Erfahrungen in knapp 25 Jahren Innovationstätigkeit und Technologiebeobachtung beisteuern. Dazu gehört vor allem, offen zu bleiben und die Potentiale zu erkennen.“

Unternehmensalltag meistern und mutig bleiben

Mit Ramona Meinzer, geschäftsführende Gesellschafterin bei der AUMÜLLER AUMATIC GmbH, zeigte eine Unternehmerin, wie man es im Alltagsgeschäft schaffen kann, Innovationen auch prioritär zu behandeln: „Wir bleiben mutig und planen 2023 ein moderates Wachstum, trotz weggebrochener Märkte und weiterer Unsicherheiten in der Materialversorgung. Die Herausforderungen der letzten drei Jahre haben uns besser, agiler gemacht. Wir sind gut gerüstet für die Herausforderungen und haben gelernt, uns anzupassen und zu kämpfen. Das Unternehmen befindet sich in einem Transformationsprozess hin zur Ambidextrie, den wir weiter vorantreiben werden. Zudem beschäftigen wir uns auch weiterhin mit der Individualisierung unserer Arbeitsbedingungen und der Arbeitsmodelle für unsere Mitarbeiter." Die Botschaft der Rede an die Unternehmen war deutlich – Mut und Hartnäckigkeit in Sachen Innovation und Weiterentwicklung zahlt sich aus!

Innovationen in der Region A³ vorantreiben – aber gemeinsam!

Anlässlich des Technologietransfer-Kongresses zeigten sich erstmalig die Projektpartner des Innovation Hub A³ gemeinsam auf der Bühne – ein Projekt des Regionalmanagements der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH. Ziel ist es, die Innovationstreiber der Region in den Netzwerken und der Wissenschaft zu bündeln wie auch auf dieser Grundlage den Betreuungsprozess der Unternehmen in Sachen Innovation für alle Seiten effektiver zu gestalten. Wie viele Akteure es in der Region Augsburg dazu gibt, wurde deutlich, als sich alle Beteiligten auf der Bühne präsentierten. Mit knapp 20 verschiedenen Partnern hat der Wirtschaftraum ein ausgesprochen aktives und vielseitiges Transfer-Angebot für Unternehmen. Gefördert wird Innovation Hub A³ vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Austausch und Fachthemen

Die Partner des Kongresses stellten viele aktuelle Projekte und Themen in Rundgängen, in Vorträgen und mit Exponaten vor, wie Assistenz-Robotern, Cobots oder eine innovative Wärmepumpe. Digitalisierung, Robotik, Künstliche Intelligenz, und wie man diese Technologien ins Unternehmen integriert, die Mitarbeiter mitnimmt oder nachhaltig einsetzt, waren einige der Hauptthemen der Referenten. Vor allem der direkte Austausch, die Kontakte und Gespräche vor Ort wurden von den Teilnehmern und Ausstellern wieder einmal sehr gut genutzt, so Andreas Thiel, Geschäftsführer der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH.

Über die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

… ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Augsburg und der Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg. Neben Standortmarketing und der Stärkung regionaler Identität sind unsere Schwerpunkte Fachkräftesicherung und -marketing, Innovation & Technologietransfer, Nachhaltiges Wirtschaften & Green Economy sowie – neu – Gesundheitswirtschaft.

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