Onlinespiele und Animationssoftware in der Metallausbildung – das digitale Lernkonzept EDUCATION4.0 geht neue Wege. Die beiden Maschinenbauer WEILER und KUNZMANN greifen den Trend zur „Gamification“, zum spielenden Lernen auf. Ihr digitaler Ansatz vermittelt interaktive Fachinhalte im Rahmen einer modernen Ausbildung an Drehmaschinen und Fräsmaschinen, die sich an den Kommunikations- und Lerngewohnheiten der Generation Z orientiert.

Die ausbildungsrelevanten Themen werden abwechselnd mit animierten Tutorials, 3D-Visualisierungen, Videos sowie Übungen und Aufgaben präsentiert. Sie sind aufeinander abgestimmt und können von Lernenden und Lehrenden jederzeit und überall genutzt werden: Zum einen am großen Bildschirm einer speziell für EDUCATION4.0 konfigurierten physischen WEILER Drehmaschine oder KUNZMANN Fräsmaschine. Zum anderen lassen sie sich über PC, Tablet und Smartphone am virtuellen Maschinenzwilling erarbeiten.

Die beiden Maschinenbauer stellen erstmals auf der Didacta in Stuttgart vom 7. bis 11. März in Halle 1 an Stand B61 aus. Mit ihrer Messepräsenz sprechen sie insbesondere Ausbilder und Lehrende aus der Metallverarbeitung an.

Reale und virtuelle Maschinen am EDUCATION4.0-Messestand

Neben der Online-Plattform mit virtuellen Angeboten werden am Stand auch die konventionelle Präzisions-Drehmaschine Praktikant VCplus EDUCATION4.0 und die Hybridfräsmaschine WF410 MC EDUCATION4.0 gezeigt. Diese sind speziell für das digitale Lernkonzept vorbereitet.

Als dritte Werkzeugmaschine ist die C35HD zu sehen. Die kompakte servokonventionelle Präzisions-Drehmaschine befindet sich allerdings physisch nicht vor Ort – sie kann mit Hilfe einer Virtual Reality (VR)-Brille erkundet werden.

Lernen und kommunizieren über eine Plattform

EDUCATION4.0 bietet Lerneinheiten zu den Grundlagen, Funktionen und Sicherheitsfeatures der Maschinen. Ebenfalls erklärt werden unterschiedliche Spannmittel, das Zubehör und die Pflege der Maschine. Auch die Vernetzung und Überwachung von Maschinen wird mit Hilfe des WEILER Condition Monitorings und des KUNZMANN StateViewers abgebildet.

Alle Inhalte stehen online auf einer zentralen Lernplattform bereit. Dort können Ausbilder, Lehrer und Auszubildende jederzeit auf sie zugreifen. Auszubildende sind so in der Lage, selbstständig zu lernen, ihre Ausbilder werden gleichzeitig entlastet. Am Ende wird das Gelernte durch Aufgaben abgefragt, die individuellen Lernfortschritte werden im Nutzerprofil gespeichert.

Über die Plattform können alle Beteiligten außerdem miteinander kommunizieren. Sind die entsprechenden Zugänge eingerichtet, wissen auch Ausbilder und Berufsschullehrer stets, wie es jeweils um den individuellen Kenntnisstand der Auszubildenden bestellt ist.

Für Bildungsanbieter und Unternehmen gleichermaßen geeignet

Michael Eisler, MBA, geschäftsführender Gesellschafter von WEILER, sieht in dem digitalen Lernkonzept eine ideale Lösung – für große Bildungsanbieter und Unternehmen ebenso wie für kleine Industrie- und Handwerksbetriebe. „Denn dort sind die Fräs- oder Drehmaschinen wegen wichtiger Aufträge oft nicht für Auszubildende verfügbar. Mit EDUCATION4.0 können sie sich virtuell vorbereiten und die tatsächliche Zeit an der Maschine dann intensiver nutzen.“

Über die KUNZMANN Maschinenbau GmbH

Die KUNZMANN Maschinenbau GmbH, Remchingen, entwickelt, fertigt und vertreibt weltweit manuelle und CNC-gesteuerte Universal-Fräsmaschinen, Bearbeitungszentren sowie ergänzende Automationslösungen. Umfassende Schulungs- und Servicedienstleistungen stehen für die ausgeprägte Kundenorientierung des Unternehmens, das zudem in der Maschinenüberholung tätig ist. Im Jahr 2015 wurde KUNZMANN im Rahmen einer Nachfolgeregelung von der Unternehmensgruppe der Familie Eisler erworben, zu der auch die WEILER Werkzeugmaschinen GmbH aus Emskirchen zählt. Das Unternehmen ist unverändert rechtlich und organisatorisch selbstständig. Das 1907 in Pforzheim gegründete und seit rund 70 Jahren im badischen Remchingen ansässige Familienunternehmen mit 110 Mitarbeitern wird heute von Dr.-Ing. M. Sc. Florian Kirchmann und Dipl.-Kfm. Klaus-Peter Bischof geführt.

Über die Weiler Werkzeugmaschinen GmbH

Die WEILER Werkzeugmaschinen GmbH aus Mausdorf/Emskirchen in der Nähe des mittelfränkischen Herzogenaurach ist mit bislang über 160.000 verkauften Maschinen Marktführer im deutschsprachigen Raum für konventionelle und zyklengesteuerte Präzisions-Drehmaschinen. CNC-Präzisions-Drehmaschinen und Radialbohrmaschinen ergänzen die Produktpalette.

Eingesetzt werden die Präzisions-Drehmaschinen „Made in Germany“ in der Ausbildung genauso wie in der Einzel- und Kleinserienfertigung von Industrie und Gewerbe. Zu finden sind sie überall dort, wo Wert auf höchste Präzision in der Werkstückbearbeitung gelegt wird – in Universitäten und Forschungsinstituten, Optik- und Medizintechnikunternehmen genauso wie bei Maschinen-, Werkzeug- und Formenbauern, in der Luftfahrtindustrie, beim Pumpenbau und in der Erdöl- und Erdgasförderung.

Geführt wird das vor über 80 Jahren gegründete Familienunternehmen von den geschäftsführenden Gesellschaftern Dkfm. Friedrich K. Eisler und seinen Söhnen Mag. Alexander Eisler, Kaufmännischer Leiter, und Michael Eisler, MBA, Vertriebs-, Service- und Marketingleiter.

Rund 550 Mitarbeiter produzieren am Hauptsitz in Nordbayern und an einem zweiten Fertigungsstandort im tschechischen Holoubkov in der Nähe von Pilsen.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Weiler Werkzeugmaschinen GmbH
Friedrich K. Eisler Straße 1
91448 Emskirchen
Telefon: +49 (9101) 705-0
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Ansprechpartner:
Michael Eisler
Geschäftsführer
Telefon: +49 (9101) 705-112
Fax: +49 (9101) 705-122
E-Mail: michael.eisler@weiler.de
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