Am 25. November haben die Agentur für Arbeit Saarland, vertreten durch Madeleine Seidel, der Vorsitzenden der Geschäftsführung, und saaris, vertreten durch den Geschäftsführer Stephan Schweitzer, in der Arbeitsagentur Saarbrücken gleich zwei Kooperationsverträge im Rahmen der Projekte „Agentur Saarland Attractive“ und „IQ Netzwerk“ unterschrieben. 

Aufgrund der großen Herausforderungen des Strukturwandels und dem damit einhergehenden, notwendigen Transformationsprozess sowie  der demographischen Entwicklung des Saarlandes gibt es in einigen Branchen einen erheblichen Fachkräftemangel. Zudem erleben das Saarland und seine Kommunen einen umfassenden Strukturwandel, viele Arbeitsplätze im Industriebereich drohen wegzufallen. Alternativen können sich in anderen Branchen ergeben, wie beispielsweise in der Digitalisierung, in erneuerbaren Energien, der Elektrifizierung oder der Wasserstofftechnik.

Dieser Transformationsprozess macht eine Anpassung von Qualifizierungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erforderlich. Auch müssen saarländischen Unternehmen genügend gut qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen, um konkurrenzfähig sein zu können.

Im Rahmen des saaris-Projekts „Agentur Saarland Attractive – Find Work & Stay“, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), werden die Agentur für Arbeit und saaris zukünftig eng zusammenarbeiten. Absolventinnen und Absolventen der saarländischen Hochschulen im Land zu halten, Fachkräfte für die beruflichen Perspektiven bei saarländischen Unternehmen, besonders auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), zu sensibilisieren und für das Saarland als attraktiven Ort zum Arbeiten und Leben zu werben, sind die erklärten Ziele der Zusammenarbeit.

Stephan Schweitzer, Geschäftsführer des saaris e.V.:

„Fachkräftesicherung ist die "Hidden Challenge" unter den Themen des Strukturwandels: zwar in aller Munde, aber nicht von der gleichen geballten Sichtbarkeit wie etwa die Themen Energie, Klima oder Digitalisierung. Die Agentur „Saarland Attractive“ ist ein neues Angebot, um diesem schleichend größer werdenden Problem, das in den Personalabteilungen, Betriebsratsräumen und Geschäftsführungsbüros von kleinen und mittleren Unternehmen für zunehmenden, stillen Frust sorgt, im direkten Kontakt zu Betrieben und Bewerbern offensiv zu begegnen.

Die zweite Kooperation, die vorerst auf drei Jahre beschränkt ist, wurde mit dem „IQ Netzwerk – Integration durch Qualifizierung“ geschlossen und betrifft die Beratung von Menschen mit ausländischen Berufsabschlüssen. Neben der eigenen finanziellen Beteiligung der Agentur für Arbeit Saarland und des Trägers saaris finanziert sich das Projekt aus Zuwendungen des ESF Plus.

Durch die Kooperation werden die Themen Fachkräfteeinwanderung und Fachkräftesicherung gestärkt. Ausländischen Fachkräfte, die auch bereits Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit Saarland oder der saarländischen Jobcenter sein können, werden ihre beruflichen Möglichkeiten aufgezeigt, unabhängig von ihrem Beruf. Sie werden durch die Verfahren begleitet und bedarfsorientiert zu Fördermöglichkeiten der Bundesagentur für Arbeit oder des Bundes beraten. Die Prozesse bei Einwanderung und Anerkennung sollen beschleunigt und die Integration in passgenaue Beschäftigung verbessert werden. Unternehmen werden mit diesen Aktivitäten bei der Gewinnung, Integration und Bindung ausländischer Fachkräfte unterstützt. 

Madeleine Seidel und Stephan Schweitzer sind davon überzeugt, hierdurch relevante Bausteine geschaffen zu haben, mit denen der saarländische Arbeitsmarkt entscheidend gestärkt werden  kann.

Stephan Schweitzer, Geschäftsführer des saaris e.V.:

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur, die mit ihrem breiten Leistungsangebot bereits sehr engagiert ist und sind uns sicher, dass wir dies hervorragend ergänzen können.“

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