„Die Inflationszahlen der Eurozone für die 12 Monate bis Januar 2022 wurden heute Morgen veröffentlicht und sorgten für eine Überraschung. Die allgemeine Bloomberg-Prognose ging davon aus, dass die Gesamtinflationsrate im Jahresverlauf von ihrem Höchststand im Dezember auf 4,4 % fallen würde. Tatsächlich stieg sie auf 5,1 % und lag damit sogar noch höher als im Dezember. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ein Rekordtief erreicht hat und die Aussichten für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 gut aussehen. Die Europäische Zentralbank trifft sich morgen, um über die Geldpolitik zu diskutieren. Es wird nicht viel erwartet, aber Daten wie diese dürften die Chancen für eine hawkishe Wende erhöhen.“
Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
Aegon Asset Management
Neue Mainzer Straβe 66-68
60311 Franfurt am Main
Telefon: +49 (173) 7980973
http://www.aegonam.com