Die Sprachen der Welt werden derzeit mit neuen Begriffen durch die Corona-Pandemie bereichert. Länder, die des Öfteren schon Epidemien durchlebten, mussten schon eher benennen und beschreiben können, was da passiert. Auch in der deutschen Sprache führt die Pandemie zu einer Fülle neuer Begriffe und Redewendungen, von denen viele sicherlich in der nächsten Ausgabe des Dudens Aufnahme finden werden. Etliche von Ihnen stammen aus anderen Sprachen, vor allem aus dem Englischen.

Deutschlands Coronalexikon“ soll bereits rund 600 Wörter und Wendungen verzeichnen, die durch Corona entstanden sind.1 Ergiebige Quellen in diesem Zusammenhang sind z. B. das „Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache“ (www.dwds.de) oder die Webseite vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim (www1.ids-mannheim.de).


Wer hatte schon vor 2020 von R-Werten, Inzidenzen, lokalen Hotspots, Super-Spreader-Ereignissen gehört? Wer musste sich schon früher mit Social Distancing oder Homeoffice herumschlagen? Nicht einmal die vorher schon bekannten Videokonferenzen und Webinare waren bei den meisten Menschen als Alltagsbestandteil im Sprachgebrauch. Die Wendung „exponentielles Wachstum“ war allenfalls aus der Mathematik bekannt. Auswirkungen auf das eigene Leben waren bei den meisten Menschen eher außerhalb des eigenen Blickfeldes, obwohl es sie natürlich bei vielen sozialen und wirtschaftlichen Prozessen schon seit Mitte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts gab. Man denke nur an das Wachstum der Weltbevölkerung oder an die Zunahme der Speicherkapazität von Chips.

Für Übersetzer und Dolmetscher sind solche Ereignisse mit gravierenden Wirkungen auf Sprachen immer eine Herausforderung. Da sich aber diese Prozesse parallel in vielen Ländern und Sprachräumen entwickeln, kristallisieren sich relativ schnell Übersetzungsvarianten für gleiche Inhalte heraus.

Schwieriger wird es vor allem dann, wenn es nur in einem abgegrenzten Bereich zu neuen Sachverhalten kommt, die aber später einer Übersetzung bedürfen. Das ist beruflich wesentlich herausfordernder, da der erste Übersetzer neuer Begriffe oft eine sehr große Schöpferkraft beweisen muss. Deshalb sind z. B. Patentübersetzungen eine besonders große Herausforderung.

WORLD TEXT hat sich dieser Herausforderung schon vielfach gestellt.

1 siehe: https://www.deutschlandfunk.de/folgen-der-pandemie-wie-corona-die-deutsche-sprache.1148.de.html?dram:article_id=481524 (Artikel von Mirko Smiljanic „Wie Corona die deutsche Sprache beeinflusst“), Abruf am 06.01.2021

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