Wie wichtig seriöser Journalismus für demokratische Gesellschaften ist, wird vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ganz besonders deutlich: Welcher Nachricht kann ich trauen, wo sollte ich skeptisch sein? Wie lassen sich Verschwörungstheorien erkennen? Beim Bayerischen Lehrermedientag am 18. November (Buß- und Bettag) geht es um verlässliche Informationen in der digitalen Welt und die Rolle der Medien in Gesellschaft und Schule. Dazu organisieren bereits zum vierten Mal seit 2017 Medienhäuser in ganz Bayern Informations- und Diskussionsveranstaltungen für Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten. Als Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens finden alle Angebote erstmals im virtuellen Raum statt – alle Verlage nutzen das Mittel der Videokonferenz.

Der Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV) hat den Lehrermedientag initiiert, die jeweiligen Medienhäuser sind als Ausrichter aktiv. Gemeinsam stellen sie sich die Frage, wie junge Menschen über die Schule unterstützt werden können, Medien kompetent und verantwortlich zu nutzen. Dazu präsentieren die Verlage eine breite Themenpalette: Die Mediengruppe Oberfranken bietet Tipps zu virtuellem Unterricht an, in Straubing gibt ein Digital-Experte ein Social Media-Update, und in Nürnberg erklärt ein Wahrnehmungspsychologe, wie man mit Verschwörungstheorien umgehen kann. Die Referenten kommen aus der Medienbranche, aus Forschung und Lehre.


„Die vielfältigen Medienangebote der bayerischen Zeitungen sind so relevant wie nie zuvor“, verweist VBZV-Hauptgeschäftsführer Markus Rick auf aktuelle Entwicklungen. Ob in der gedruckten Zeitung, über die Online-Angebote oder die Social-Media-Kanäle der Verlage – seriöse Nachrichten tragen dazu bei, Informationen kritisch zu hinterfragen und die Medien zur Gestaltung des eigenen Lebens zu nutzen – gerade angesichts von Fake News und Verschwörungstheorien.

Der Lehrermedientag ist ein weiterer wichtiger Baustein, den Tageszeitungsverlage zur Medienkunde liefern. Den Grundstock bilden die zahlreichen Medienprojekte, die seit vielen Jahren den medienkundlichen Unterricht unterstützen. Die pädagogischen Hilfen der Zeitungsverlage haben sich längst vom reinen Zeitungsprojekt hin zur breitgefächerten Medienkunde weiterentwickelt. So werden in den Lehrmaterialien nicht nur die klassischen Medien, sondern auch schülerrelevante Angebote wie Messenger und Social Media behandelt. In vielen Projekten können die Lehrer digitale Hausaufgaben oder Video-Tutorials einsetzen. Die Medienprojekte für Schulen sind für die Klassen kostenfrei.

Weitere Infos: www.lehrermedientag.de

Über Verband Bayerischer Zeitungsverleger e. V.

Der VBZV hat 41 Mitglieder. Die ca. 250 Titel seiner Mitgliedsverlage weisen aktuell eine täglich verkaufte Printauflage von rd. 2 Mio. Exemplaren aus. Gedruckt und digital kommen ihre Nachrichtenangebote auf eine Reichweite von rund 80 % und sind die stärksten Werbeträger nach TV. Zwei seiner Mitglieder sind reine Digitalunternehmen, die journalistische Inhalte und/oder technische Dienstleistungen wie Publishing Support und User-Services anbieten. Vier Mitglieder sind Persönliche Mitglieder. Dem VBZV obliegt die Wahrung und Vertretung der gemeinsamen ideellen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder.

Weitere Informationen unter www.vbzv.de

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80801 München
Telefon: +49 (89) 4555580
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