Bereits am 25.07.2020 fand e ine CGM Mitgliederversammlung bei Bosch A S statt. Dort wurde einstimmig die zwischen den IG Metall Vertretern im Betriebsrat und der Geschäftsführung ausgehandelten Ergebnisse eines Eckpunktepapier s als unzureichend zurückgewiesen. Die erzielten Punkte sind bei eingehender Betrachtung sehr ernüchternd. Am Ende sollen 1850 Arbeitsplätze „sozialverträglich“, also ohne betriebsbedingte Kündigungen, gestrichen werden. Was daran „sozialve rträglich“ sein soll, wäre nach Ansicht der CGM zunächst einmal durch die Vertreter der Verhandlungskommission ganz genau darzulegen, denn am Ende werden diese Arbeitsplätze schmerzlich in der Region fehlen.

Statt des gemeinsamen Kampfes für den Erhalt möglichst aller Arbeitsplätze am Standort Schwäbisch Gmünd steht die IG Metall mit ihrer Verweigerung, die Betriebsräte der CGM jetzt am Zukunftsbeirat zu beteiligen, zugleich auch für die Durchsetzung von Macht und Monopolansprüchen, weil der demo kratische Wählerwille aus den letzten Betriebsratswahlen damit unverhohlen mit Füßen getreten wird. Damit wird zugleich auch der Ausschluss anderer Meinungen, Ideen und Visionen für eine erfolgrei che Fortentwicklung des Standorts Schwäbisch Gmünd versucht.


Die CGM stellt hier ganz offen die Fragen: Fürchtet sich die IG M etall im Betriebsrat vor anderen Ideen und Meinungen? Sollte es nicht vielmehr um ein gemeinsames Ringen für die Belange der Belegschaft gehen? Sollten wir nicht alle gemeinsam um einen guten Weg in eine tragfähige Zukunft für den Standort Schwäbisch Gmünd kämpfen? Die Betriebsräte der CGM sind und waren immer zur konstruktiven sowie ergebnisorientierten Zusammenarbeit bereit. Des halb fordert die CGM weiterhin die Möglichkeit zu einer Mitarbeit im Zukunftsbeirat, damit jede gute Idee für den Arbeitsplatzerhalt mitgenommen werden kann.

 

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