Nach den Osterferien startet die landesweite Einführung der Niedersächsischen Bildungscloud (NBC), die in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) derzeit entwickelt wird. "Mit der kurzfristigen Einführung der Bildungscloud reagieren wir schnell auf die andauernde herausfordernde Situation durch die Corona-Pandemie. Als virtuelles Klassenzimmer bietet die Cloud gerade in dieser Zeit eine ausgezeichnete Chance, digitales Lernen und Arbeiten zu ermöglichen", betont Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Um einen schnellen und reibungslosen landesweiten Rollout der Niedersächsischen Bildungscloud (NBC) ab Anfang Mai auch auf die niedersächsischen Schulen zu ermöglichen, die bislang noch nicht mit der NBC arbeiten, wurden bereits umfangreiche Maßnahmen ergriffen. So wird die Förderrichtlinie zum Digitalpakt befristet geändert. Damit soll die Beschaffung von digitalen Endgeräten erleichtert werden, um Schülerinnen und Schüler adäquat mit Leihgeräten auszustatten. Darüber hinaus werden derzeit leicht verständliche Tutorials für den Einsatz der NBC zusammengestellt. Alle 80 medienpädagogischen Beraterinnen und Berater werden für die Zeit der Schulschließung vollumfänglich für die Unterstützung der Schulen bei der Einrichtung der NBC eingesetzt (z. B. für Hotline, Support, Beratung).


Die Niedersächsische Bildungscloud wird von der Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V. in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam entwickelt. Sie ist eine landesspezifische Lösung und basiert auf dem Programmcode der HPI Schul-Cloud, die als digitale Lernumgebung von Schulen in ganz Deutschland eingesetzt wird. Die Entwicklung der HPI Schul-Cloud wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Mit der Schul-Cloud Brandenburg und der Thüringer Schulcloud gibt es zwei weitere Länderprojekte, die in Kooperation mit der HPI Schul-Cloud entwickelt werden.

In der letzten Woche hatte bereits das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) angekündigt, die Schul-Cloud des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) in der aktuellen Notsituation bundesweit allen Schulen zur Verfügung zu stellen, die bislang kein vergleichbares Angebot eines Bundelandes oder Schulträgers nutzen können. Interessierte Schulen, die sich über die HPI Schul-Cloud informieren und dafür registrieren möchten, finden alle Informationen unter: https://schul-cloud.org/ bzw.: https://schul-cloud.org/community

Weitere Kontaktmöglichkeiten:

E-Mail: sc-anmeldung@schul-cloud.org

Telefon: 0331/ 23 18 22 80

Die HPI Schul-Cloud

Schulen benötigen zur Nutzung digitaler Lehr- und Lerninhalte eine zukunftssichere IT-Infrastruktur. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) entwickelt gemeinsam mit dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC, zahlreichen Experten:innen aus Wissenschaft und Praxis und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Schul-Cloud, mit der digitale Inhalte verschiedener Anbieter einfach und sicher in der Schule genutzt werden können. Das Projekt wird kontinuierlich von Vertretern:innen der Ministerien, Schulen und Branchenverbänden sowie der Arbeitskreise "Technik" und "Datenschutz und Schule" der Landesdatenschutzbeauftragten begleitet. Bundesweit arbeiten derzeit 128 ausgewählte Schulen des Projektpartners MINT-EC im Rahmen eines Pilot-Projekts mit der Schul-Cloud. Weitere 45 niedersächsische Schulen sämtlicher Schulformen kommen über die Kooperation mit der Niedersächsischen Bildungscloud (NBC) hinzu, 51 Schulen aus Brandenburg arbeiten mit der Schul-Cloud Brandenburg und 48 Schulen in Thüringen mit der Thüringer Schul-Cloud. Mit der Schul-Cloud soll das Lernen mit digitalen Inhalten in der Schule und zu Hause ermöglicht werden.

Weitere Informationen unter:

https://schul-cloud.org/ und https://hpi.de/schulcloud

Über die Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang "IT-Systems Engineering" bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 600 Studierenden genutzt wird. In den vier Masterstudiengängen "IT-Systems Engineering", "Digital Health", "Data Engineering" und "Cybersecurity" können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 20 Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH
Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3
14482 Potsdam
Telefon: +49 (331) 5509-0
Telefax: +49 (331) 5509-129
http://www.hpi.de

Ansprechpartner:
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