„Die Kurzarbeit hat den Norden noch nicht so stark wie Süd-und Westdeutschland erreicht, doch kommt es auch bei uns entscheidend darauf an, dass die erleichterten Regeln dafür jetzt zügig umgesetzt werden“, kommentiert Dr. Nico Fickinger die heute veröffentlichen Zahlen der Agentur für Arbeit. Der Hauptgeschäftsführer von NORDMETALL und AGV NORD dankt ausdrücklich den Mitarbeitern der Agentur, die derzeit unter Hochdruck Unternehmen beraten und Kurzarbeitsanträge bearbeiten.

„Die M+E-Industrie hat sich schon seit dem Beginn der Rezession im vorigen Herbst für die schnelle und möglichst unbürokratische Umsetzung eines erleichterten Kurzarbeitergeld-Bezugs eingesetzt“, so Fickinger weiter. „Das Sozialschutzpaket der Bundesregierung bietet Mitarbeitern und Unternehmen nun auch in Krisenzeiten mehr Sicherheit. Die Sozialpartner NORDMETALL und IG Metall Küste haben mit dem aktuellen Tarifabschluss großes Verantwortungsbewusstsein bewiesen und unter anderem mit einem betrieblichen Sondertopf zur Abfederung sozialer Härten ein tarifliches Instrument vereinbart, um Beschäftigte in Kurzarbeit zu unterstützen.“


Gleichwohl seien weitere Hilfen nötig. So sollte das Kurzarbeitergeld bis zu 24 Monate bewilligt und auch Auszubildenden gezahlt werden können. Die Sozialkassen wiederum könnten die Firmen durch eine spätere Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge oder durch deren Stundung bis 2021 unterstützen. „Hier sind noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, unseren Unternehmen zu helfen und so Existenzen und Arbeitsplätze zu erhalten.“

Über den NORDMETALL Verband der Metall- und Elektro-Industrie e.V.

Die Arbeitgeberverbände NORDMETALL und AGV NORD vertreten 670 Unternehmen mit zusammen 160.000 Beschäftigten in Hamburg, Bremen, Schleswig- Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im nordwestlichen Niedersachsen.
Schwerpunktbranche ist die Metallund Elektroindustrie. Dazu gehören Maschinen- und Schiffbauer, Firmen aus Luftfahrt- und Automobilindustrie, Stahlproduzenten genauso wie Spezialisten aus Medizin- und Elektrotechnik. Mit allein 140.000 Beschäftigten bildet diese Industrie das Herz der norddeutschen Wirtschaft.

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