Der "Trade Barrier Report", den die EU-Kommission heute vorgelegt hat, bestätigt den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in seiner Beobachtung, dass rund um den Globus immer mehr Handelsbarrieren errichtet werden.

"Protektionismus ist im Außenhandelsgeschäft weiterhin auf dem Vormarsch", kommentiert DIHK-Präsident Eric Schweitzer den Bericht. "Das spüren die international aktiven deutschen Unternehmen in ihren Geschäften deutlich." Immerhin hänge ein Viertel aller Jobs hierzulande und jeder zweite Arbeitsplatz in der Industrie vom Welthandel ab.

In der aktuellen DIHK-Umfrage "Going International" hätte fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent der Betriebe) angegeben, seit dem letzten Jahr von neuen Handelshemmnissen betroffen zu sein, erinnert der DIHK-Präsident.


Und: "Die Exporterwartungen sind so niedrig wie seit zehn Jahren nicht mehr – auch, weil sich die Unternehmen bei ihren Auslandsaktivitäten oft mit Hemmnissen wie Zöllen oder Lokalisierungszwängen zugunsten heimischer Wettbewerber konfrontiert sehen."

Für etliche Unternehmen habe die EU in den vergangenen Jahren durch Abkommen mit Japan und Kanada die Geschäfte erleichtert. "Angesichts der handelspolitischen Herausforderungen bieten weitere ehrgeizige Abkommen, etwa mit Mercosur, die Chance, mehr für die Wirtschaft zu erreichen", so Schweitzer.

Es müsse "deutlich eingefordert werden, dass europäische Unternehmen im Ausland dieselben Zugänge haben wie ausländische Unternehmen hierzulande", mahnt er. "Ganz oben auf die To-do-Liste der EU gehören zudem die Stärkung der WTO und die Unterstützung des Mittelstandes bei der Umsetzung von Freihandelsabkommen."

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