Der Ausblick der hiesigen Betriebe auf die wirtschaftliche Entwicklung der kommenden Monate fällt trüber aus als noch zu Jahresbeginn. Das belegt die jüngste Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter rund 25.000 Unternehmen.

"Die Konjunktur steht unter Druck", fasst DIHK-Präsident Eric Schweitzer die Ergebnisse der Untersuchung zusammen. "Gerade die Industrieunternehmen spüren die deutlich langsamere Gangart der Weltwirtschaft."

Dass die Erwartungen an das Auslandsgeschäft so niedrig sind wie seit zehn Jahren nicht mehr, bewertet er als "Alarmsignal". Schließlich seien die Industrie und die außenwirtschaftliche Orientierung der Markenkern der deutschen Wirtschaft.


"Immerhin blicken Einzelhandel und Baugewerbe weiterhin auf sehr gute Geschäfte", so Schweitzer weiter. "Die beiden Wirtschaftszweige tragen derzeit die deutsche Konjunktur." Allerdings deute die weitere Eintrübung bei den Investitions- und Beschäftigungsplänen gerade in der Industrie an, "dass sich die inländische Konjunktur nicht auf Dauer vom schwierigen außenwirtschaftlichen Umfeld frei machen kann".

Auf Grundlage der jüngsten Umfrageergebnisse senkt der DIHK seine Prognose für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr auf nunmehr 0,6 Prozent. Im Februar hatte sie noch bei 0,9 Prozent gelegen. DIHK-Präsident Schweitzer sieht die hiesige Wirtschaft "konjunkturell wie strukturell vor großen Herausforderungen". Wege zu ihrer Bewältigung skizziert er in seinem Statement zur Konjunkturumfrage, das hier zusammen mit den Ergebnissen der Erhebung zum Download bereitsteht.

Statement von Eric Schweitzer zur Konjunkturumfrage Frühsommer 2019

DIHK-Konjunkturumfrage Frühsommer 2019

Weitere Infos gibt es unter www.dihk.de/konjunktur.

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