Automatisierung und Digitalisierung beeinflussen mittlerweile alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche. In der Industrie eröffnet die intelligente Nutzung und Interpretation von Daten völlig neue Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Erschließung von Optimierungspotenzialen, Business Cases und Wachstumsfeldern.

Unter dem Motto „Smart Operations – Vordenken, Gestalten, Umsetzen“ befassen sich die 26. Aachener ERP-Tage vom 4./5. bis 6. Juni 2019 mit Strategien, Auswirkungen und Perspektiven der digitalisierten Auftragsabwicklung. Fachvorträge von Industrieexperten und eine veranstaltungsbegleitende Ausstellung geben Antworten auf Fragen nach den Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung der digitalen Transformation im Produktionsmanagement und zu ihrem Einfluss auf zukünftige betriebliche Anwendungssysteme.

Die Digitalisierung der Auftragsabwicklung, kurz Smart Operations, ermöglicht durch steigende Datenverfügbarkeit und immer leistungsfähigere IT-Systeme einen neuen Grad der Transparenz und Prognosefähigkeit. In Unternehmen anfallende Prozessdaten werden zu wertvollen Informationen, die eine optimierte Auftragsabwicklung ermöglichen. Diese Faktoren können entscheidend dazu beitragen, unternehmerische Entscheidungs- und Anpassungsprozesse zu beschleunigen, Kosten zu reduzieren und neue Absatzmärkte zu erschließen.


Die Aachener ERP-Tage haben sich in den letzten Jahren deutschlandweit als eine der wichtigsten Plattformen für unabhängige Informationen rund um ERP- und angrenzende betriebliche Anwendungssysteme etabliert. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Austausch zwischen Anbietern und Anwendern. Aktuellen Anwendungen immer eine Nasenlänge voraus verfolgt das FIR das Ziel, die zukünftige Unternehmensentwicklung mit IT-gestützter Betriebsorganisation nachhaltig zu optimieren.

Während der Fachveranstaltung präsentieren hochkarätige Referenten in zwei Vortragssträngen innovative Ideen und Umsetzungsbeispiele aus ERP-Systemen, MES und angrenzenden betrieblichen Systemwelten. Parallel dazu erläutern verschiedene Anbieter im Ausstellerforum ihre Lösungen. Hier ist Raum für intensives Networking und weiterführende Diskussionen. Exklusive Einblicke in die direkt angeschlossene Demonstrationsfabrik Aachen (DFA) machen Lösungsansätze rund um das Thema Industrie 4.0 erlebbar. Last but not least lädt die Abendveranstaltung über den Dächern von Aachen ein, angesprochene Themen zu vertiefen und den ersten Tag in gemütlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Vorgelagert zu den ERP-Tagen findet am 04. Juni ein Praxistag statt. Vier verschiedene Workshops in den Bereichen ERP-/ MES-Management in der Praxis, Datenmanagement als Fundament für Industrie 4.0, SI&OP – Sales, Inventory & Operations Planning sowie Process-Mining in Business Applications vermitteln handfestes Praxiswissen zu aktuellen und zukünftigen Anwendungsszenarien.

Weitere Informationen: erp-tage.de
Anmeldung: anmeldung.erp-tage.de

Über FIR an der RWTH Aachen

Das FIR ist eine gemeinnützige, branchenübergreifende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung an der RWTH Aachen auf dem Gebiet der Betriebsorganisation, Informationslogistik und Unternehmens-IT mit dem Ziel, die organisationalen Grundlagen zu schaffen für das digital vernetzte industrielle Unternehmen der Zukunft.

Mit Erforschung und Transfer innovativer Lösungen leistet das FIR einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dies erfolgt in der geeigneten Infrastruktur zur experimentellen Organisationsforschung methodisch fundiert, wissenschaftlich rigoros und unter direkter Beteiligung von Experten aus der Wirtschaft. Im Zentrum der Betrachtung liegen die industriellen Verticals als Anwendungsfälle. Dies sind aktuell: Future Logistics, Smart Services und Smart Maintenance, Smart Commercial Buildings und Smart Mobility.

Das Institut begleitet Unternehmen, forscht, qualifiziert und lehrt in den Bereichen Dienstleistungsmanagement, Business-Transformation, Informationsmanagement und Produktionsmanagement. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen fördert das FIR die Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen.

Seit 2010 leitet der Geschäftsführer des FIR, Professor Volker Stich, zudem das Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus. Im Cluster Smart Logistik ermöglicht das FIR eine bisher einzigartige Form der Zusammenarbeit zwischen Vertretern aus Forschung und Industrie. Das FIR wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert, unterstützt als Johannes-Rau-Forschungsinstitut die Forschungsstrategie des Landes und beteiligt sich an den entsprechenden Landesclustern, um den Standort NRW zu stärken.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

FIR an der RWTH Aachen
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Dipl.-Betriebswirtin (FH) Marion Riemer
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