Die Sensorik im autonomen Fahrzeug benötigt nur den Bruchteil einer Sekunde, um fundamentale Entscheidungen zu treffen. Diese basieren auf komplexen Algorithmen — entwickelt u.a. auf Grundlage aufwendiger Simulationen. Die VDI-Konferenz Umfelderfassung im Fahrzeug 2019 gibt vom 07. – 08. Mai in München, wertvolle Einblicke in die Simulation und Validation von Sensorfunktionen.

Die Anzahl und Komplexität von intelligenten Sensoren im Fahrzeug nimmt zu. Insbesondere beim automatisierten Fahren ab Stufe 3 (autonom) können Entscheidungen, die auf der Umfelderfassung durch die Fahrzeugsensorik beruhen, überlebenswichtig sein. Automobilhersteller und Zulieferer müssen Ihre Systeme daher auf allen Ebenen und unter allen Fahrbedingungen testen. Eine Modellierung komplexer und realer Umweltbedingungen macht dies möglich.

Störeinflüsse erkennen und berücksichtigen


Die präzise Umfeldanalyse im Fahrzeug erfordert hochsensible Sensoren – im Umkehrschluss ist die verbaute Sensorik entsprechend empfänglich für verschiedenste Umweltbedingungen, wie beispielsweise Vibrationsquellen innerhalb des Fahrzeugs (z.B. durch den Motor). Unter Berücksichtigung solcher Störeinflüsse sind die Sensoren optimal im Fahrzeug angeordnet und verbaut. Auch extreme Wetterbedingungen können Fehlmessungen der Sensorik auslösen. Hinzu kommen die verschiedene Fahrstile und die Einwirkung anderer Fahrzeuge und Infrastrukturen, die für realistische Simulationen miteinbezogen werden müssen. Einfache Testläufe mithilfe von Software oder Virtual Reality (VR) ist demnach nicht ausreichend, um die vielen verschiedenen Faktoren, unter realen Bedingungen zu testen. Die Modellierung bezieht systemisch alle relevanten Kriterien ein und ermöglicht so eine besonders valide Simulation.

Wie die Modellierung realer Umweltbedingungen in der Simulation aussieht und was sie verspricht, präsentiert Dipl.-Ing. (FH) Günther Hasna, Direktor Forschung und Entwicklung bei ANSYS OPTIS, auf der VDI-Konferenz Umfelderfassung im Fahrzeug 2019, vom 07. bis 08. Mai in München. In seinem Vortrag „Simulation und Validation von Sensorfunktionen für autonomes Fahren in komplexen Umweltbedingungen“ gibt er unter anderem eine Übersicht der Sensortechnologien sowie eine Bewertung ihrer Zuverlässigkeit in realen Verkehrsszenarien.

Die Top Themen der Konferenz sind:

  • Kamera, Radar, Lidar sowie Kommunikationstechnologien
  • Standardisierung und Anwendung von Sensoren
  • Sensorfusion und Informationsverarbeitung
  • Künstliche Intelligenz und Software
  • Simulation und Test
  • Sicherheit und Absicherung von Systemen

Anmeldung und Programm unter https://www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-automobil/fahrzeugumfelderfassung/ oder unter www.vdi-wissensforum.de sowie über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

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