Die Hochschule Bremen startet zum 1. Februar in Kooperation mit der Senatorin für Kinder und Bildung erstmalig den Internationalen Brückenkurs Soziale Arbeit (IBSA). Mit diesem fünfmonatigen Angebot, an dem aktuell neun Studentinnen teilnehmen, erwerben Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die außerhalb Deutschlands den Hochschulabschluss in Sozialer Arbeit erlangt haben, zusätzliche Kompetenzen, die für eine staatliche Anerkennung im Land Bremen Voraussetzung sind.

Um eine bedarfsgerechte und effiziente Auseinandersetzung mit den Besonderheiten Sozialer Arbeit in Deutschland zu ermöglichen, konzipierten Prof. Dr. Corinna Grühn und Prof. Dr. Christian Spatscheck (beide Fakultät Gesellschaftswissenschaften) die drei notwenigen Module. Vermittelt wird ein fundierter Überblick über das deutsche Rechtssystem und dessen Bedeutung für die Soziale Arbeit. Ebenso geht es um vertiefende, rechtliche Handlungskompetenzen, um der gesetzlichen Beratungsverpflichtung nachkommen zu können. Weiter werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darin geschult, ihr professionelles Handeln und die eigene Rolle in der Sozialen Arbeit kritisch zu reflektieren, fachlich einschätzen und zu begründen.

„Diese bedarfsorientierte und einmal jährlich geplante Angebot erlaubt eine möglichst reibungsfreie berufliche Integration von Fachkräften in den bundesdeutschen Arbeitsmarkt“, so Prof. Dr. Christopher Klug, Dekan der Fakultät Gesellschaftswissenschaften. Diese initiierte das Angebot gemeinsam mit dem Referat 31 der Bremer Senatorin für Kinder und Bildung. „Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Beteiligten für die fruchtbare Zusammenarbeit.“


Die erfolgreiche Teilnahme an den IBSA-Modulen – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei – gilt als Nachweis des Ausgleichs wesentlicher fachlicher Unterschiede gemäß Paragraph 9 Absatz 2 Ziffer 1 BQFG (Gesetz über die Feststellung der Gleichwertigkeit von Berufsqualifikationen). Damit werden die Voraussetzungen erfüllt, die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin bzw. Sozialarbeit oder Sozialpädagogin bzw. Sozialpädagoge zu erwerben. – Weitere Informationen unter: https://www.hs-bremen.de/internet/de/studium/stg/soz/praxis/brueckenkurs/

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Hochschule Bremen
Neustadtswall 30
28199 Bremen
Telefon: +49 (421) 5905-0
Telefax: +49 (421) 5905-2292
http://www.hs-bremen.de

Ansprechpartner:
Ulrich Berlin
Pressesprecher
Telefon: +49 (421) 5905-2245
Fax: +49 (421) 5905-2275
E-Mail: ulrich.berlin@hs-bremen.de
Prof. Dr. Christopher Klug
Dekan der Fakultät Gesellschaftswissenschaften
Telefon: +49 (421) 5905-3175
E-Mail: christopher.klug@hs-bremen.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

Zusammenhängende Posts

Ausbildung / Jobs

Sozialunternehmen mit wirksamen Geschäftsideen

Die nächste Ideenbörse on tour widmet sich dem Thema „Sozialunternehmen – sozial wirksame Geschäftsideen“. Sie findet am Montag, 2. September 2019, 18.30 Uhr, im Social Impact Lab Bonn, Heinemannstraße 34, 53175 Bonn. Dabei präsentieren sechs Read more…

Ausbildung / Jobs

Auszubildende gesucht

28 Prozent aller Ausbildungsbetriebe konnten 2018 nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Das hat eine aktuelle Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg unter fast 190 Ausbildungsbetrieben ergeben. Hauptgrund ist dabei das Fehlen geeigneter Bewerber (82 Prozent). Read more…

Ausbildung / Jobs

Stationäre Lithium Ionen Batteriespeicher (Technik, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit)

Von steigenden Speicherkapazitäten in Elektrofahrzeugbatterien, fallenden Batteriespeicherpreisen, neuen Marktsegmenten, bis hin zu einer günstigeren lokalen Versorgung mit Photovoltaik-Anlage und Heimspeicher im Vergleich zum Bezug von Netzstrom – Speichersysteme werden in zukünftigen Stromnetzen eine tragende Rolle Read more…