Endeavour Silver Corp. (ISIN: CA29258Y1034 / TSX: EDR) stellte in seiner jüngsten Unternehmensnachricht sein Portfolio von hochinteressanten Explorationsprojekten in Chile vor und überprüfte seine historische sowie die aktuelle Wachstumsstrategie zum Aufbau eines größeren, optimierteren und nachhaltigeren Unternehmens.

Neben seinen Minen in Mexiko betreibt der kanadische Silberproduzent auch noch aktiv seine drei Explorationsprojekte in Chile. Die Projekte befinden sich im Norden des Landes, in der Region II, entlang der argentinischen Grenze, in bis zu 5.000 Höhenmetern und etwa 180 km ost-südöstlich von Calama entfernt. In gerade mal 60 km südwestlicher Richtung davon befindet sich die ‚Pirquitas’-Mine von SSR Mining, die größte Silbermine Argentiniens.

Endeavour Silvers – https://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298293 – Projekte ‚Aida’, ‚Paloma’ und ‚Cerro Marquez’ beherbergen bisherigen Daten und Satellitenbildern zufolge ein äußerst großes Potenzial, welches aber aufgrund unzureichender Infrastruktur wie fehlenden Zuwegungen noch nicht mittels Bohrarbeiten weiter erkundet werden konnte.


Endeavour hat bereits in der jüngeren Vergangenheit Straßenzugänge zu seinen Projekten ‚Aida’ und ‚Cerro Marquez’ geschaffen und die Infrastruktur verbässert. Die nächste größere Stadt, San Pedro de Atacama, liegt etwa 110 km westlich von ‚Aida’ entfernt. Die Infrastruktur zum Projekt ‚Paloma’ hingegen ist deutlich besser. Sie ist über den Highway 27 zu erreichen, der bis auf 22 km an die Liegenschaft heranreicht. Die restlichen Kilometer sind über gut befahrbare Schotterstraßen zurückzulegen.

Auf allen drei Projekten wurden erste Probenentnahmen durchgeführt. Anhand dieser Auswertungen werden nun erste Vorrangbohrziele ermittelt. Aus dem Unternehmen war aber schon zu hören, dass die Gesteinsproben vom ‚Paloma’-Projekt sehr ermutigende Ergebnisse geliefert hätten.

‚Cerro Marquez’ – ein porphyrisches Kupfer-Gold-Molybdän-Projekt mit Potenzial für große Fördermengen

‚Cerro Marquez’ befindet sich in der Region Arica y Parinacota im Norden von Chile, etwa 90 km von der peruanischen Grenze entfernt. Das Areal liegt auf 4.200 Höhenmetern und rund 100 km in östlicher Richtung von Arica entfernt. ‚Cerro Marquez’ ist über die gut ausgebaute Schnellstraße A31 und zum Projekt hin über unbefestigte Straßen erreichbar. Die Stadt Ticnamar befindet sich ungefähr 15 km nördlich und verfügt über eine grundlegende gut ausgebaute Infrastruktur.

Das Konzessionsgebiet hat eine Grundfläche von 7.800 Hektar und besteht aus sieben älteren Mineralkonzessionen, an denen Endeavour die Option auf den Erwerb sämtlicher Besitzanteile hat, die Gegenstand einer ‚NSR‘-Lizenzgebühr in Höhe von 2 % sind – sowie 20 neuen Mineralkonzessionen, die von Endeavour abgesteckt wurden. Die historischen Konzessionen können durch Investitionen zurückgekauft werden. Dazu muss Endeavour 1,53 Mio. USD in die Exploration stecken und insgesamt 2,5 Mio. USD bezahlen, wobei die letzte Zahlung im Jahr 2020 fällig wird. Auch die ‚NSR‘-Lizenzgebühr kann für 1,25 Millionen Dollar pro 1 % zurückgekauft werden.

‚Aida’ – ein epithermales Silberprojekt mit geringer Sulfidation und Potenzial für große Fördermengen und/oder eine hochgradige Mineralisierung im ‚bolivianischen Silbergürtel‘

‚Aida‘ befindet sich in der chilenischen Region Antofagasta an der Grenze zu Argentinien auf einem Höhenniveau von 4.600 m über dem Meeresspiegel und rund 180 km ost-südöstlich von Calama entfernt. Argentiniens größte Silbermine liegt nur rund 60 km südwestlich davon entfernt. ‚Aida‘ ist über die Schnellstraße 27 und unbefestigte Straßen gut erreichbar. Die Stadt San Pedro de Atacama befindet sich nur rund 110 km westlich und verfügt über moderne Infrastruktur sowie eine Erdgas-Pipeline.

Das Konzessionsgebiet hat eine Grundfläche von 7.900 Hektar und besteht aus drei älteren Mineralkonzessionen, die die kleine historische Mine ‚Mina Vieja‘ beinhalten. Hieran hält Endeavour die Erwerbsoption auf sämtliche Besitzanteile und Konzessionen, die Gegenstand einer ‚NSR‘-Lizenzgebühr von 2 % sind. Dazu gehören auch noch 30 neue Mineralkonzessionen, die von Endeavour abgesteckt wurden. Das Unternehmen kann die drei historischen Konzessionen für 3,2 Mio. USD erwerben, die über einen Zeitraum von 5 Jahren zu zahlen sind. Die letzte Zahlung ist 2023 fällig. Die ‚NSR‘-Lizenzgebühr kann jederzeit für 2,0 Mio. USD pro Konzession zurückgekauft werden.

An der ‚Mina Vieja’-Mine hält Endeavour die Option, eine 100 %ige Beteiligung zu erwerben. Die 2%ige Netto-Schmelzabgabe (‚NSR’) bleibt allerdings weiterhin bestehen, sofern Endeavour diese nicht zum vereinbarten Preis zurückkauft.

‚Paloma‘ – epithermales Goldprojekt mit hoher Sulfidation und Potenzial für große Fördermengen und/oder eine hochgradige Mineralisierung

‚Paloma’ befindet sich ebenfalls in der Region Antofagasta im Norden Chiles auf einem Höhenniveau von 5.000 m über dem Meeresspiegel, rund 150 km ost-südöstlich von Calama und 50 km westlich von ‚Aida‘ entfernt. Das Vorkommen ist über die asphaltierte Schnellstraße 27 und unbefestigte Straßen gut erreichbar. Die Stadt San Pedro de Atacama liegt in etwa 60 km westlicher Richtung entfernt.

Das Konzessionsgebiet hat eine Grundfläche von 5.100 Hektar und besteht aus acht Mineralkonzessionen. Endeavour hat die Option, bis zu 70 % der Besitzanteile an diesen Konzessionen von Compania Minera del Pacifico, S.A. (CMP), einem chilenischen Eisenerz-Bergbaukonzern, zu erwerben. Endeavour kann die ersten 51 % der Anteile erstehen, indem in 5 Jahren 0,75 Mio. USD bezahlt sowie 5,0 Mio. USD investiert werden. Im Rahmen einer zweiten Option können dann die noch verbleibenden 19 % der Anteile erworben werden, indem bis zum Jahr 2025 eine wirtschaftliche Erstbewertung (‚PEA‘) und eine vorläufige Machbarkeitsstudie (‚PFS‘) vorgelegt wird.

Weitere Explorationsplanung und Budgetierung

Für diese drei interessanten Vorkommen hat Endeavour ein Explorationsbudget in Höhe von rund 2,5 Mio. USD im laufenden Jahr genehmigt. Damit sollen zunächst bodenmagnetische Untersuchungen zur Definition von mineralisierten Strukturen und möglichen vergrabenen Einbrüchen identifiziert werden. Aber auch rund 5.500 Bohrmeter in Form von Oberflächenkernbohrungen sollen auf ‚Paloma’ und ‚Cerro Marquez’ niedergebracht werden, auf die dann im zweiten Halbjahr eventuell sogar noch einmal 2.500 m Diamantbohrungen folgen. Zudem behält sich Endeavour vor, kurzfristig noch ein weiteres 2.500 m-Bohrprogramm auf dem vielversprechenden ‚Aida’-Projekt zu absolvieren.

Was macht die Vorkommen so interessant?

Endeavour hat auf ‚Aida’ 1.244 Gesteinsproben und 1.829 Bodenproben gesammelt und analysiert und zwei Hauptziele definiert. Gesteinsproben vom südwestlichen ‚Manto Target‘, einschließlich der ‚Mina Vieja‘, lieferten bis zu 2.203 Gramm pro Tonne Silber.

Weitere Bodenproben definierten eine Silber-Mangan-Blei-Zink-Antimon-Anomalie von 2,4 km Länge und 1,6 km Breite. Interpretationen zufolge sollte sich die Größe deutlich ausweiten lassen! Denn Gesteinsproben aus dem nordöstlichen ‚Domo‘-Ziel definierten eine große Silber-Antimon-Arsen-Quecksilber-Anomalie von 4,0 km x 0,5 km.

Auf ‚Paloma’ entnahm und analysierte Endeavour 33 Gesteinsproben, um eine hochgradige Anomalie der Indikatorelemente in der Alterationszone zu definieren. Die Gesteinsproben lieferten bis zu 2,73 ppm Quecksilber, 302 ppm Arsen, 80,4 ppm Wismut, 162 ppm Antimon, 112 ppm Blei und 27,2 ppm Tellur.

Auf ‚Cerro Marquez’ entnahm und analysierte man 150 Gesteinsproben sowie 1.091 Bodenproben, um ebenfalls zwei Ziele zu definieren. Die Gesteinsproben ergaben bis zu 425 ppm Kupfer, 320 ppm Molybdän und 50 ppb Gold. Die Bodenprobenahmen aus dem Hauptziel definierten eine 2,6 km lange und 1,3 km breite Molybdänanomalie innerhalb einer 4,5 km mal 3,0 km großen Kupferanomalie, die durchweg anomale Gold-Arsen-Blei-Zink-Werte aufweist. Eine zweite und sogar dritte geochemische Anomalie befinden sich entlang des Trends in Richtung Südost.

„In den vergangenen Jahren haben wir unsere Wachstumsstrategie diversifiziert und ein Portfolio von ‚Greenfield‘-Projekten in Chile mit großem Tonnage-Potenzial aufgebaut“, verdeutlichte Endeavours Gründer und CEO Bradford Cooke. Die Explorationsgruppe hätte drei attraktive neue Projekte erworben und sei nun dabei, hochrangige Ziele für die ersten Bohrungen festzulegen.

Endeavour Silver hat wieder einmal ein gutes Gespür für aussichtsreiche Projekte gezeigt, von denen wir spätestens in der zweiten Jahreshälfte aufschlussreiche Bohrergebnisse geliefert bekommen sollten. Endeavour hat sich mittlerweile gut auf die Marktbedingungen eingestellt und in seien mexikanischen Minen die Kosten gesenkt. Weitere Kostensenkungen sind durch die neuen Minen möglich, womit Endeavour seine Marktstellung nicht unerheblich ausbaut und sich entsprechend positioniert. Damit entwickelt sich Endeavour Silver immer mehr zu einem vielversprechenden Basisinvestment im Silbersektor.

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