Für ihr herausragendes Engagement bei der grenzüberschreitenden Mobilität in der beruflichen Ausbildung werden am heutigen Mittwochabend vier Betriebe mit dem Unternehmenspreis "Berufsbildung ohne Grenzen" (BoG) ausgezeichnet.

Gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks würdigt das Bundeswirtschaftsministerium Unternehmen, die sich besonders dafür einsetzen, ihren Azubis während oder nach der Ausbildung Auslandsaufenthalte zu ermöglichen.

An der hochkarätig besetzten Veranstaltung (siehe auch Meldung vom 2. Oktober) nehmen unter anderem Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Elke Büdenbender, die Frau des Bundespräsidenten, teil.


Bei den vier von einer Fachjury ausgewählten Gewinnern des Unternehmenspreises "Berufsbildung ohne Grenzen" handelt es sich um die folgenden Betriebe:

Bäckerei & Konditorei Gerd Bauer GbR (Erfurt, Thüringen)

CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH (Harsewinkel, NRW)

Elektro-Hartmann (Adendorf, Niedersachsen)

Sutter LOCAL MEDIA (Potsdam, Brandenburg)

"Ein Semester in Madrid oder ein Praktikum in Warschau – Auslandsaufenthalte gehören für viele Studenten inzwischen zum Studienalltag", sagte in diesem Kontext der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks.

Im Vergleich dazu sei bei Auslandspraktika in der Berufsbildung "noch viel Luft nach oben": Nur 5,3 Prozent der Azubis eines Auszubildendenjahrgangs nutzten die Möglichkeit, Erfahrung im Ausland zu sammeln.

"Dabei sind Auslandsaufenthalte in der dualen Ausbildung eine Win-win-Situation", betonte Dercks: "Unternehmen können ihre Ausbildungsplätze besser vermarkten, steigern die Motivation ihrer Auszubildenden und bekommen gleichzeitig neue Auslandskontakte."

Doch auch die Jugendlichen profitierten: "Denn durch die berufliche Auslandserfahrung in jungen Jahren wird ihre Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Gleichzeitig ist die grenzüberschreitende Mobilität in der Berufsbildung eine lohnende Investition in die Zukunft Europas."

Einen wichtigen Beitrag dazu leiste das EU-Programm Erasmus+, über das heute jeder zweite Auslandsaufenthalt von deutschen Azubis anteilig finanziert werde, lobte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer. Allerdings sei "der organisatorische Aufwand für viele Antragsteller immer noch zu hoch".

Dercks‘ Appell: "Die EU-Kommission sollte daher Erasmus+ und sein Folgeprogramm künftig möglichst unbürokratisch und nutzerfreundlicher gestalten. Zudem sind gerade für kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe unternehmensnahe und professionelle Beratungs- und Unterstützungsstrukturen unerlässlich."

Genau hier setze auch das Bundesprogramm "Berufsbildung ohne Grenzen" (www.berufsbildung-ohne-grenzen.de) an, das Betriebe bei der Umsetzung von Auslandsaufenthalten ihrer Azubis und Fachkräfte berate und unterstütze, so Dercks. 2017 seien über BoG bundesweit 2.345 Auslandspraktika realisiert worden.

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