Angesichts der Fahrverbote in mehreren deutschen Großstädten erkennt nun auch die Bundesregierung den gesellschaftlichen Stellenwert der Nachrüstung von Euro-5-Dieseln an. Die Christliche Gewerkschaft Metall begrüßt diese Rückkehr zur politischen Sacharbeit und kritisiert zugleich die defensive und zögerliche Haltung einiger Automobilhersteller in der Frage.

Adalbert Ewen, Bundesvorsitzender der CGM, nimmt dazu Stellung:

„Wir erwarten jetzt von allen Automobilherstellern, dass sie sich an der technischen Nachrüstung – auch finanziell – anstandslos beteiligen und somit ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden. Aus unternehmerischer Sicht sind die Prämien bei einer Umtauschaktion natürlich deutlich attraktiver, aber längst nicht jeder Bürger kann oder will sich ein anderes Fahrzeug desselben Herstellers zulegen.


In den letzten Jahren ist bei den Kunden und nicht zuletzt bei den Mitarbeitern viel Vertrauen verloren gegangen und die Unternehmen sollten es als eine einmalige Chance begreifen, mithilfe der technischen Nachrüstung Schaden wiedergutzumachen, Einsicht zu zeigen und das Richtige zu tun. Der Industriestandort Deutschland hat historisch stets von der hohen Qualität seiner Produkte profitiert und gerade der Automobilsektor steht weltweit wie kein zweiter für das Gütesiegel „Made in Germany“.

Die CGM hält die ablehnende Einstellung einiger Automobilhersteller zur Nachrüstung daher für falsch und ruft die Geschäftsführungen zur konstruktiven, umfassenden Zusammenarbeit mit der Politik auf.“

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Christliche Gewerkschaft Metall (CGM)
Jahnstraße 12
70597 Stuttgart
Telefon: +49 (711) 2484788-0
Telefax: +49 (711) 2484788-21
http://www.cgm.de

Ansprechpartner:
Michael Arndt
CGM
Telefon: +49 (711) 2484788-28
E-Mail: arndt@cgm.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

Zusammenhängende Posts

Fahrzeugbau / Automotive

Michelin übernimmt Telematik-Spezialisten Masternaut

Michelin hat mit Masternaut einen der europaweit führenden Telematik-Spezialisten übernommen. Das vorwiegend in Frankreich und Großbritannien vertretene Unternehmen entwickelt und vertreibt seit über 20 Jahren On-Board-Telematiklösungen für das Fuhrparkmanagement. International sind 220.000 Fahrzeuge mit der Read more…

Fahrzeugbau / Automotive

Beim Kauf von ap Gewindefahrwerke gibt es über 20 % Nachlass

Der ap Hit des Monats geht in die nächste Runde. Im Juni 2019 stehen die ap Gewindefahrwerke für den Seat Ibiza (6l), Seat Cordoba (6l), Skoda Fabia (6Y) und VW Polo (9N) im Mittelpunkt. Während Read more…

Fahrzeugbau / Automotive

Für Hobby-Crosser: der neue Michelin Tracker mit Straßenzulassung

Für Hobby-Crosser ist der neue Michelin Tracker die erste Wahl. Die komplette Neuentwicklung ist für den Allround-Einsatz auf allen Böden geeignet und punktet dazu mit ihrer Straßenzulassung. Das neue Profildesign ist auf eine hohe Traktions- Read more…