– Start des vierten jährlichen Kapitalmarkt-Training-Progamms für nicht gelistete Tech-Unternehmen erstmals auch in Deutschland, Italien, Spanien und der Schweiz

– 23 Teilnehmer in Deutschland an den beiden Tech-Hubs Berlin und München unter den europaweit 135 Teilnehmern des diesjährigen TechShare-Programms der Mehrländerbörse


– Unterstützung durch erfahrene Börsenpartner und Branchenverbände in acht europäischen Ländern

Die paneuropäische Börse Euronext hat heute zum vierten Mal ihr jährliches Coaching-Programm TechShare gestartet: Es ist das einzige europaweit angebotene Ausbildungsprogramm, das nicht gelistete Unternehmen systematisch mit der Funktion des Kapitalmarkts und den damit verbundenen Chancen für die Wachstumsfinanzierung vertraut macht.

Erstmals wird das neun Monate dauernde Programm nicht nur in den Euronext-Heimatländern Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Portugal angeboten, sondern seit diesem Herbst auch in Deutschland, Spanien, Italien und der Schweiz. * Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Euronext vor einen Jahr erstmals eigene Repräsentationsbüros in diesen vier Ländern eröffnet hat. In der Folge hat sich die Zahl der am TechShare-Programm teilnehmenden Unternehmen in den letzten drei Jahren von 30 in 2015 auf 135 mehr als vervierfacht, darunter erstmalig auch 23 Tech-Unternehmen in Berlin und München.

Die teilnehmenden Unternehmen repräsentieren unterschiedlichste Technologien, von Biotech und Medizintechnik über Elektronik und Hardware bis zu Cleantech, E-Commerce und Fintech. Im Schnitt erzielen die europäischen Teilnehmer jährliche Umsatzerlöse von rund 10 Mio. Euro und beschäftigen rund 100 Mitarbeiter, zwei Drittel von ihnen sind Venture Capital-finanziert.

Teilnehmer in Deutschland aus unterschiedlichsten Bereichen 

12 Teilnehmer in Deutschland sind Unternehmen aus der Biotech- und  Medtech-Branche, die übrigen Tech-Unternehmen sind in den Bereichen Medien, Digital Services, E-Commerce, Healthtech, Insurtech und Elektronik aktiv. Acht Unternehmen stammen aus München, sieben aus Berlin. Weitere Unternehmen kommen u.a. aus Brandenburg, Deggendorf, Hannover, Leipzig und Regensburg. Die 23 Unternehmen befinden sich in ganz unterschiedlichen Phasen ihrer Entwicklung – vom Startup bis zum reifen Unternehmen mit einem Umsatz von über 100 Millionen Euro. 20 der 23 Unternehmen sind finanziert durch Venture Capital, einige davon auch durch den High Tech Gründerfonds.  

Nicht alle Teilnehmer wollen öffentlich namentlich genannt werden, zu den offiziell nennbaren Teilnehmern in Deutschland zählen u.a. der Commerce-Content-Anbieter Global Savings Group, die digitale private Krankenversicherung Ottonova, der Online-Shop Lesara, das Diagnostik-Unternehmen Numares sowie das Medizintechnik-Unternehmen Implandata.
 
Coaching mit Hilfe namhafter Börsenpartner und Branchenverbände

Über einen Zeitraum von neun Monaten werden die Geschäftsführer und Vorstände der Unternehmen kostenlos im Rahmen von abendlichen Workshops und Einzelcoachings sowie im Rahmen von zwei Präsenzveranstaltungen an namhaften Europäischen Business Schools, darunter der HEC Paris, mit den Anforderungen, Chancen und Herausforderungen einer Börsennotiz vertraut gemacht.

In Deutschland finden die sog. Evening Sessions mit je 12 Unternehmen in München und mit 11 Unternehmen in Berlin statt – unterstützt von neun Partnern als Berater und Coaches:  Dazu zählen die drei Investmentbanken Bryan Garnier, Oddo BHF und Allinvest, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Grant Thornton und Crowe Kleeberg, die Anwaltskanzleien DWF und Jones Day sowie die Kommunikationsagenturen IR.on und Advice Partners. Das Programm unterstützen zudem die Verbände BIO Deutschland und BVK sowie die Netzwerkorganisation BioM.

Stéphane Boujnah, Vorstandsvorsitzender und CEO von Euronext, kommentiert: „Europa hat eine Vielzahl hoch innovativer Technologieunternehmen, die eine kritische Phase ihres Wachstums erreicht haben. Nach mehreren Finanzierungsrunden suchen sie nun nach einem besseren Zugang zu Kapital. Um ihre Ziele zu erreichen, brauchen sie gezielte Unterstützung und eine Infrastruktur, wie sie ein effizienter paneuropäischer Markt bieten kann. Genau das bieten wir bei Euronext über TechShare und unsere Trading-Plattform. Gemeinsam mit unseren Partnern sind wir stolz darauf, ein so vielfältiges und herausragendes Spektrum an Teilnehmern zusammenzubringen – Unternehmen, von denen ich überzeugt bin, dass sie dazu beitragen werden, die europäische Wirtschaft von morgen zu stärken".

Seit dem ersten Start des Programms im Jahr 2015 hat TechShare vier französischen Unternehmen den Zugang zu den Kapitalmärkten geebnet: Osmozis, Balyo, Theranexus und Oxatis.

* Insgesamt 135 Unternehmen aus ganz Europa nehmen am Programm teil: 14 kommen aus Belgien, 39 aus Frankreich, 11 aus Italien, 18 aus den Niederlanden, 9 aus Portugal, 9 aus Spanien und 12 aus der Schweiz. 23 Unternehmen nehmen in Deutschland an den beiden Tech-Hubs Berlin und München teil.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.euronext.com/sites/www.euronext.com/files/20190921_techshare_press_kit.pdf

Über Euronext

Euronext ist die führende paneuropäische Börse in der Eurozone und umfasst Belgien, Frankreich, Irland, die Niederlande, Portugal und Großbritannien. Mit 1.300 börsennotierten Emittenten im Wert von 3,9 Billionen Euro Marktkapitalisierung per Ende Juni 2018 ist Euronext ein unübertroffenes Blue-Chip-Franchise mit 24 Emittenten im Morningstar® Eurozone 50 Index℠ und einer stark diversifizierten nationalen und internationalen Kundenbasis. Euronext betreibt regulierte und transparente Aktien- und Derivatemärkte und ist das größte Zentrum für Fremd- und Fondsnotierungen weltweit. Das gesamte Produktangebot umfasst Aktien, Exchange Traded Funds, Warrants & Certificates, Anleihen, Derivate, Rohstoffe und Indizes. Euronext nutzt auch seine Expertise in funktionierenden Märkten, indem es Technologie und Managed Services für Dritte bereitstellt. Zusätzlich zu ihrem wichtigsten regulierten Markt betreibt Euronext auch Euronext GrowthTM und Euronext AccessTM, was den Zugang zur Notierung für KMU vereinfacht. Die neuesten Nachrichten finden Sie auf Twitter (twitter.com/euronext) und LinkedIn (linkedin.com/euronext).

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