Die deutsche Wirtschaft stärkt ihre Präsenz an der Westküste der USA und zeigt ab sofort auch im Silicon Valley Flagge: Am 13. September beging die neue Delegation der Deutschen Wirtschaft in San Francisco feierlich ihre Eröffnung.

Das Büro war im Jahr 2004 als Außenstelle der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) New York gegründet worden; Ende 2017 hatte die Vollversammlung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) beschlossen, dort eine Delegation der Deutschen Wirtschaft zu gründen.

Das vom DIHK koordinierte und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie anteilig geförderte Netzwerk der Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen der Deutschen Wirtschaft (www.ahk.de) verfügt über 140 Standorte in 92 Ländern.


"Unser neues Delegationsbüro in San Francisco soll dem deutschen Mittelstand die Welt von Digitalisierung und Vernetzung eröffnen", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben zu der Mission des Standortes. "Das Sillicon Valley steht als größtes globales Start-up-Ökosystem für wegbereitende Innovationen und neue Geschäftsmodelle."

Rund 50 deutsche Unternehmen seien hier aktiv, berichtete er. "Mit unserem neu etablierten Standort im weltweiten Netzwerk der AHKs wollen wir den breiten deutschen Mittelstand mit innovativen Technologiefirmen in Kontakt zu bringen und den wechselseitigen Wissenstransfer fördern."

Die Delegation berate die Betriebe deshalb in praktischen Fragen vor Ort und sorge dafür, dass neue technologische Partnerschaften zwischen deutschen und US-Unternehmen entstünden. "Mit dieser neuen AHK-Präsenz möchten wir gerade in Zeiten aufkommender Handelskonflikte ein konkretes Zeichen für mehr Kooperation und Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten senden", betonte Wansleben in San Francisco.

Begleitet wird der DIHK-Hauptgeschäftsführer von einer zehnköpfigen Delegation, der unter anderem mittelständische Unternehmer angehören. Sie treffen bei ihrer Reise mit zahlreichen Gründern und Digitalunternehmern zusammen. Das vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium finanziell geförderte vierwöchige "InnovationCamp" soll es Firmenvertretern aus dem "Ländle" zudem ermöglichen, vor Ort neue digitale Trends zu beobachten und Kontakte zu knüpfen.

Schließlich gilt die Region von San Jose über Palo Alto bis nach San Francisco als IT- sowie Software-Hochburg und als weltweites Epizentrum für Innovation und Fortschritt. Größere Unternehmen aus Deutschland haben sich im Silicon Valley bereits angesiedelt; hiesige Mittelständler haben sich dagegen bisher kaum intensiv mit den Gegebenheiten vor Ort auseinandergesetzt.

Das neue Büro soll dazu beitragen, daran etwas zu ändern. Martin Wansleben wünschte ihm hierfür "viel Erfolg auf Basis einer festen Freundschaft zwischen den USA und Deutschland".

Die Kontaktinformationen finden Sie unter www.ahk.de.

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