• Schwerpunkt: Mechatroniker, Elektroniker und Industriekaufleute
  • Erstmals auch syrischer und afghanischer Auszubildender

55 Jugendliche starteten 2018 ihr Berufsleben mit einem Ausbildungsvertrag bei Knorr-Bremse, Weltmarktführer von Bremssystemen und führender Anbieter von Subsystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge, in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die anerkannt hohe Ausbildungsqualität und spannende berufliche Perspektiven sprechen für sich.

3. September 2018: Die neuen Auszubildenden nehmen ihr Willkommenspaket bei Knorr-Bremse in München in Empfang. Ähnlich läuft es an den anderen deutschen Standorten in Aldersbach, Düsseldorf und Berlin. Florence Bröcheler, Leiterin Ausbildung am Standort München: „Für einen gelungenen Start ins Berufsleben findet eine vielfältige Unterstützung statt, unter anderem durch Workshops. Das gilt für alle Standorte von Knorr-Bremse. Dabei kennen die Auszubildenden unser Unternehmen häufig bereits etwas. Denn wir informieren den Nachwuchs ganzjährig über verschiedenste Kanäle zu den Chancen bei Knorr-Bremse, zum Beispiel über Schulmessen oder ein Technikcamp für Mädchen, wie wir es in München organisieren. Speziell den weiblichen Nachwuchs wollen wir für technische Ausbildungsberufe begeistern.“ Insgesamt befinden sich derzeit 125 junge Leute bei Knorr-Bremse in Deutschland in Ausbildung, in der Schweiz 10 und in Österreich sind es 22. Hinzu kommen in München 4 duale Studienanfänger für Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau sowie in Schwieberdingen 4 Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) für Elektrotechnik.


Begehrte Mechatronikausbildung

Unter den 55 Ausbildungsanfängern dominiert die technische Berufswahl, dem weltbekannten Know-how von Knorr-Bremse entsprechend. Im niederbayerischen Aldersbach zeigt sich die Bedeutung von Knorr-Bremse für die Region: 19 Azubis starten ihre Ausbildung (5 Zerspanungsmechaniker, 3 Industriemechaniker, 5 Elektroniker für Betriebstechnik, 4 Mechatroniker, 2 Industriekaufleute). Sicherlich werden zahlreiche der dann insgesamt 53 Aldersbacher Azubis langfristig am Standort ihren beruflichen Weg weiterverfolgen. Auch 2018 sind die Berliner Standorte stark mit 11 neuen Auszubildenden vertreten (Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker und Industriemechaniker, insgesamt sind es 35).

In München ist der Mechatronik-Nachwuchs sehr präsent: 5 Mechatroniker, 1 Fachinformatiker, 2 Industriekaufleute, insgesamt 20 Auszubildende und 9 duale Studierende. Exzellente Wissensvermittlung leistet Knorr-Bremse auch an Standorten mit weniger Auszubildenden. Das gilt beispielsweise für Knorr-Bremse PowerTech in Berlin, dort nehmen ein Industriekaufmann und zwei Elektroniker für Betriebstechnik ihre Ausbildung auf. Bei Kiepe Electric in Düsseldorf starten 3 neue Auszubildende. Personalleiterin Sabine Kiesewetter berichtet: „Insgesamt haben wir dann 12 junge Menschen in Berufsausbildung. Nach den Einführungstagen begleiten unsere erfahrenen Auszubildenden die Neuankömmlinge kontinuierlich, dieser Austausch hat sich sehr bewährt.“

Hohe Ziele in den Alpenländern

Auch in Österreich und der Schweiz fördern die Unternehmen der Knorr-Bremse Gruppe den beruflichen Nachwuchs. Bereits Anfang August begannen bei Knorr-Bremse Rail Systems Schweiz, Niederhasli, 2 Industriekaufleute ihre dreijährige Ausbildung. In Schnuppertagen hatten sie ihr berufliches Umfeld bereits kennengelernt und haben am gelungenen Knorr-Bremse Wertetag teilgenommen. Die Schweizer Kollegen der Selectron Systems AG in Lyss bilden zwei Elektroniker aus. „Die angehenden Elektroniker starten ihre Lehre bei einem externen Ausbildungszentrum, wo sie ein vertieftes Basiswissen über den Beruf erhalten“, erklärt Stefan Schneider, Teamleiter Embedded Systems. Im Rahmen dieser Basisausbildung fahren die jungen Eidgenossen auch zur „Lagerwoche“, einem Workshop zum Kennenlernen, in die Schweizer Berge. In Deutschland geht es ebenfalls hoch hinaus: Die Aldersbacher Jugendlichen unternehmen am Kennenlerntag eine Tour durch einen Hochseilgarten im bayerischen Wald.

Als Ausbilder übernimmt Knorr-Bremse über die fachliche Lehre hinaus ebenso wichtige soziale Aufgaben, für die stringente Programme entwickelt wurden. Dazu zählt bei IFE im österreichischen Kematen/Ybbs der Einsatz eines Mentors. 2018 begleitet und berät er die 2 neuen Auszubildenden im Beruf Konstrukteur Maschinenbautechnik und ist ihnen ein wichtiger Ansprechpartner. Ähnlich ist das Programm auch bei Knorr-Bremse in Mödling (17 Auszubildende insgesamt). Dort lernen 3 neue Auszubildende bei Knorr-Bremse „Metalltechnik im Hauptmodul Maschinenbau“ und bei Josef Zelisko 2 Nachwuchskräfte „Mechatronik im Hauptmodul Elektromaschinentechnik“.

Gesellschaftliche Aufgabe

Knorr-Bremse tritt berufsberatend aktiv an Schulen heran und wirbt um Nachwuchs. Der ist zahlenmäßig knapp und Mädchen müssen weiterhin an MINT-Berufe (Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) herangeführt werden. „Über Praktika versuchen wir immer wieder vielversprechende Auszubildende zu finden“, erklärt Bernd Graubaum, Ausbildungsleiter in Berlin. Dort fängt nach erfolgreich absolviertem Praktikum ein afghanischer Flüchtling eine Ausbildung an. Die vorhandene Sprachbarriere wird bewältigt, davon ist Graubaum überzeugt. In einer Gruppe aus 6 Zerspanungsmechnikern wird der junge Mann bestmöglich gefördert, bei Bedarf erhält er berufsbegleitenden Deutschunterricht.

Ähnlich sieht dies auch Ausbildungsleiter Andreas Schinhärl in Aldersbach. „Die Einstiegsqualifizierung eines syrischen Flüchtlings, unterstützt durch die Agentur für Arbeit, verlief erfolgreich und auch die Berufsschule hat sich für die Ausbildung ausgesprochen. Der junge Mann startet als Auszubildender zum Elektroniker für Betriebstechnik.“ Hier zeigt sich wieder: Die erfolgreiche Ausbildung ist eine Gemeinschaftsleistung von Knorr-Bremse, verschiedenen Bildungsinstitutionen und nicht zuletzt eines motivierten Nachwuchses.

Über die Knorr-Bremse AG

Knorr-Bremse ist Weltmarkführer für Bremssysteme und ein führender Anbieter sicherheitskritischer Subsysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Die Produkte von Knorr-Bremse leisten weltweit einen maßgeblichen Beitrag zu mehr Sicherheit und Energieeffizienz auf Schienen und Straßen. Seit mehr als 110 Jahren treibt das Unternehmen als Innovator in seinen Branchen Entwicklungen in den Mobilitäts- und Transporttechnologien voran und hat einen Vorsprung im Bereich der vernetzten Systemlösungen. Knorr-Bremse ist einer der erfolgreichsten deutschen Industriekonzerne und profitiert von den wichtigen globalen Megatrends: Urbanisierung, Eco-Effizienz, Digitalisierung und automatisiertes Fahren.

Rund 29.000 Mitarbeiter (Stand 30.06.2018) an über 100 Standorten in mehr als 30 Ländern setzen sich mit Kompetenz und Motivation ein, um Kunden weltweit mit Produkten und Dienstleistungen zufriedenzustellen. Lokalisierung ist ein zentraler Fokus der Strategie von Knorr-Bremse. Knorr-Bremse liefert Brems-, Einstiegs-, Steuer- und Hilfsenergieversorgungssysteme, Klima- und Fahrerassistenzsysteme für Schienenfahrzeuge sowie Brems-, Lenk-, Antriebs- und Getriebesteuerungs- und Fahrerassistenzsysteme für Nutzfahrzeuge.

Im Jahr 2017 erwirtschaftete Knorr-Bremse in seinen beiden Geschäftsdivisionen weltweit einen Umsatz von 6,2 Mrd. EUR (IFRS). Ein umfassendes Nachmarkt- und Servicegeschäft sowie hohe Eintrittsbarrieren verleihen diesen Umsätzen zunehmend konjunkturell unabhängige Stabilität. Das Unternehmen verfügt über ein starkes, unternehmerisch handelndes und erfahrenes Management. Darüber hinaus sind technologische Exzellenz, Zuverlässigkeit, Leidenschaft und Verantwortung tief in der Unternehmenskultur verankert.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Knorr-Bremse AG
Moosacher Straße 80
80809 München
Telefon: +49 (89) 3547-0
Telefax: +49 (89) 3547-2767
http://www.knorr-bremse.de

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Corporate Communications
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