Seit dessen Etablierung im Jahr 2011 durch den Arbeitskreis Digitaldruck verfolgt der ProzessStandard Digitaldruck das Ziel, dem Anwender sowohl im klein- als auch im großformatigen Digitaldruck eine vorhersagbare Druckqualität zu ermöglichen. Die hierfür notwendigen, objektiven Prüfmethoden inklusive deren Sollwerte und Toleranzbereiche wurden zusammen mit praktischen Arbeitsanweisungen im PSD-Handbuch veröffentlicht.

Als „lebendiger Standard“ soll der PSD immer den aktuellen Stand der Technik reflektieren und wird daher in regelmäßigen Abständen überarbeitet. Mittlerweile ist auch die ISO/TS 15311-2 publiziert, welche die Vorgaben des PSD enthält.

Die wichtigsten Neuerungen in der 2018er Version umfassen vor allem die Vorstellung der neuen Charakterisierungsdatensets FOGRA53 und FOGRA54 sowie die Aktualisierung der PSD-Toleranzen für die Farbbewertung im Produktionsdruck. Um hier eine klare Abgrenzung zu den vorangegangenen Revisionen zu ermöglichen, werden die PSD-Toleranzen künftig als „PSD-2011“, „PSD-2016“ und aktuell als „PSD-2018“ kommuniziert.


Die deutsche und englische Fassung des PSD-Handbuchs 2018 stehen kostenfrei zum Download auf der Fogra-Webseite zur Verfügung: https://fogra.org/fogra-standardisierung/digitaldruck/digitaldruckstandardisierung.html

Die italienische Übersetzung folgt in Kürze.

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