Die Fuldaer Speditions Gesellschaft setzt auf die Speditionssoftware DISPONENTplus und digitalisiert damit in mehreren Schritten seine Prozesskette. Zuletzt kamen eine integrierte Compliance-Lösung sowie die Online-Sendungserfassung hinzu.

Diskutieren auf Augenhöhe: Für Tobias Diegelmann und seine Partner in der Geschäftsführung Sebastian Müller und Manfred Stehling ist das die Grundvoraussetzung für eine konstruktive Zusammenarbeit mit Softwarehäusern. Vor diesem Hintergrund fühlt sich der Prokurist der Fuldaer Speditions Gesellschaft bei Weber Data Service gut aufgehoben. Bereits seit 1990 setzt das mittelständische Familienunternehmen auf die Softwarelösungen des Bielefelder IT-Dienstleisters. Mittlerweile läuft hier unter dem Namen DISPONENTplus bereits die dritte Generation der Logistiksoftware von Weber Data Service. In den Bereichen Stückgutlogistik, Ladungsverkehre, Disposition, Ab rechnung und FIBU sind insgesamt zehn Lizenzen im Einsatz. Pro Tag werden damit eine Vielzahl von Stückgut- und Ladungsaufträge erfasst, abgewickelt und abgerechnet.

Grenzenlos Abrechnen


"Neben der Bedienerfreundlichkeit für Disponenten gefallen uns besonders die vielschichtigen Abrechnungsoptionen der Software", erklärt Diegelmann. Bezüglich der hinterlegbaren Konditionen sei DISPONENTplus "wesentlich weiter als andere Systeme". Man könne "praktisch alles konditionieren und so abrechnen, wie es gewünscht wird." Als Beispiel verweist der IT-Experte auf einen seiner Kunden, der über zehn Untermandanten verfüge, für die man ganz unterschiedliche Aufträge auf völlig verschiedenen Wegen und Strecken bediene. "Diese Untermandanten werden mit DISPONENTplus voneinander getrennt verwaltet. Sowohl Disposition als auch Abrechnung können flexibel erfolgen", hebt der gelernte Speditionskaufma nn und Betriebswirt hervor.

Neben den Programmeigenschaften punktete Weber Data Service auch mit flachen Hierarchien und dem Branchenwissen der Mitarbeiter. "Im Rahmen der fairen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit merken wir immer wieder, dass sich Weber Data Service ausschließlich auf die Logistikbranche konzentriert. Selbst die Programmierer haben oftmals selbst schon mal in einer Spedition gearbeitet", stellt Diegelmann fest. Zudem sei es "bei Bedarf immer möglich, aktuelle Probleme direkt mit der Geschäftsleitung zu besprechen".

Zugzwang durch Antiterror-Verordnung

Als weitere Pluspunkte führt Diegelmann den modularen Aufbau und die damit verbundene gute Ausbaufähigkeit der Software an. Nicht nur einmal musste die Fuldaer Speditions Gesellschaft DISPONENTplus um wesentliche neue Funktionen erweitern. Zuletzt waren eine Compliance-Lösung und eine Online-Auftragserfassung für Sammelgut hinzug ekommen. "An die lösungsorientierten Mitarbeitern von Weber Data Service trete ich immer mit einem konkreten Thema heran", so Diegelmann.

So wurde jetzt das Add-On DISPONENT Compliance in die Lösung der Fuldaer Speditions Gesellschaft integriert. Mit dieser Ergänzung ist das Unternehmen hinsichtlich der Antiterror-Verordnung auf der sicheren Seite. Diese Verordnung setzt Spediteure und Logistikdienstleister unter Zugzwang, denn mit rund 20.000 Personen, Organisationen und Vereinigungen dürfen keine Geschäftskontakte unterhalten werden. Mit der Auslieferung einer Sendung darf demnach erst begonnen werden, wenn der Kontakt zweifellos geklärt ist.

Algorithmus für die Nadel im Heuhaufen

Voraussetzung für die Sicherheit ist hier vor allem eine Echtzeit-Prüfung aller im Zusammenhang mit der Sendung stehenden Namen und Adressen im Hintergrund der ablaufenden Prozesse. Die Boykottlisten der EU und USA ändern sich jedoch rund 70 mal im Jahr. Wer versehentlich eine Palette an einen vermeintlichen Terroristen auf einer der Listen ausliefert, macht sich strafbar. Die Konsequenzen reichen vom Ausschluss des vereinfachten Anmeldeverfahrens der Zollbehörden bis hin zu 15 Jahren Haft.

Vor diesem Hintergrund ist das Compliance-Management sehr wichtig für alle Unternehmen der Lieferkette – vom Hersteller, Händler, Lagerhalter, Spediteur und Zollagenten bis hin zum Frachtführer. "Ich wollte unbedingt eine Lösung haben, die direkt an DISPONENTplus angeschlossen ist", erklärt Diegelmann. Durch das Add-On DISPONENT Compliance läuft der Abgleich der Adressdaten jetzt schon während der Sendungserfassung automatisch im Hintergrund. Der angewendete Matching-Algorithmus findet die "Nadel im Heuhaufen". Das gilt auch dann, wenn die Schreibweise der erfassten Namen von der Boykottliste abweicht. DISPONENT Compliance berücksichtig t auch verschiedene, regionale Schreibvarianten und –Gepflogenheiten von Namen und Adressen sowie Buchstabendreher.

Sendungsdaten online erfassen

Nicht auf gesetzlichen Druck, sondern auf Kundenwunsch erfolgte die Erweiterung des IT-Systems um eine Online-Sendungserfassung, die sich für beliebig viele Nutzer freischalten lässt. Mit diesem weiteren Schritt in Richtung Logistik 4.0 bieten die Fuldaer ihren Kunden einen zusätzlichen Weg der Auftragsübermittlung, der von jedem Ort mit Internetzugang nutzbar ist. Die Lösung erlaubt die Online-Erfassung von Sammel-, Teil- und Komplettladungen, sowie Im- und Export-Aufträgen mit einer unbegrenzten Anzahl von Positionen. Die Daten stehen unmittelbar in DISPONENTplus zur Verfügung und können sofort disponiert werden. "Für unsere Mitarbeiter ist die Online-Sendungserfassung durch die Kunden eine wesentliche Arbeitserleichterung", stellt Diegelmann fest.< br />
Fazit: Mit der Online-Sendungserfassung und dem Add-On DISPONENT Compliance hat die Fuldaer Speditions Gesellschaft das eigene Transport Management System an den aktuellen Bedarf angepasst. Diese Flexibilität bleibt für Tobias Diegelmann auch in Zukunft ein wichtiges Argument für seine Treue zu Weber Data Service.

Hintergrund: Fuldaer Speditions Gesellschaft GmbH

Die im Jahr 1957 gegründete Fuldaer Speditions-Gesellschaft konzentriert sich auf Teil- und Komplettladungsverkehre, europaweite Stückgutlogistik sowie Lager- und Kontraktlogistik. Darüber hinaus realisiert das mittelständische Familienunternehmen Einzelkonzepte nach individuellen Vorgaben. Die Firma betreibt einen eigenen Fuhrpark mit 20 Fahrzeugen für den Nah- und Fernverkehr und beschäftigt 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der gemäß DIN EN ISO 9001.08 zertifizierte Logistikdienstleister ist seit 1998 Gründun gsmitglied und Gesellschafter der Stückgutkooperation Vernetzte Transport Logistik VTL. In direkter Nachbarschaft zur Fuldaer Speditions-Gesellschaft betreibt VTL auf einem rund 40.000 qm großen Grundstück, einer Hallenfläche von knapp 10.000 Quadratmetern und aktuell 115 Andockpositionen den Hauptumschlagsbetrieb.

Weitere Informationen unter www.fuldasped.de.

Über die Weber Data Service IT GmbH

Weber Data Service entwickelt seit mehr als 40 Jahren innovative Speditions- und Logistiksoftware für Speditionen, Verlader, Transport- und Logistikdienstleister. Damit gehören wir zu den erfahrensten Anbietern der Branche. Zu unseren Kunden zählen Konzerne wie Q Logistics, ein Joint Venture der Österreichischen Bundesbahn, große mittelständische Logistikdienstleister wie Meyer & Meyer aus Osnabrück und auch kleinere Unternehmen wie die Ewald Spedition aus Lage.

Das Familienunternehmen hat seinen Ursprung in der Bielefelder Spedition Weber & Weber. Hier begann Karl-Friedrich Weber bereits Anfang der 70er Jahre mit der Entwicklung einer eigenen Softwarelösung für Speditionen und baute 1975 die Karl-Friedrich Weber EDV-Beratung auf. Mit der Entwicklung der ersten PC-fähigen Logistiksoftware DISPONENT, ursprünglich für die IBM Serie /1 entwickelt, gründete er 1985 das Softwarehaus Weber Data Service und verkaufte 1989 die Spedition.

Mehr als 2.400 User aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vertrauen heute unseren IT- und Logistikfachleuten und stellen sich gemeinsam mit uns ihren logistischen Herausforderungen und der digitalen Transformation – und das zum Teil schon seit vielen Jahren. Auch nach der Einführung werden unsere Kunden dauerhaft von praxiserfahrenen Speditionskaufleuten betreut.

Trotz steigender Sendungsmengen stehen Logistikdienstleiter aktuell durch die komplexer werdende Produktvielfalt bei gleichzeitig wachsenden Ansprüchen an Service und Liefergeschwindigkeit vor einem unverändert hohen Preisdruck. Mit DISPONENTplus bieten wir eine hoch skalierbare Standardsoftware, die flexibel an kundenindividuelle Anforderungen angepasst werden kann. Für durchgängig transparente und automatisierte Prozesse als Voraussetzung für geringe Logistikkosten bildet DISPONENTplus den gesamten operativen Prozess vom Angebot bis zur Fakturierung und Übergabe an die Buchhaltung ab und stellt vollständig integrierte Zusatzmodule, wie Warehousing, Customer Relationship Management und ein umfassendes Reporting zur Verfügung. Dazu integrieren verschiedene Apps Kunden, Partner und Fahrer auf nur einer Plattform und ermöglichen den Zugang zu Bring Your Own Device (BYOD).

Speziell für kleinere Unternehmen und Start-ups ohne eigene IT-Abteilung wurde die kompakte Speditionssoftware DISPONENTgo entwickelt, die bereits umfassend vorkonfiguriert ist und eine schnelle und unkomplizierte Einführung erlaubt.

Online-Schulungen und Workshops in unserem eigenen Schulungszentrum im runden das Angebot ab.
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